Freizeitangebote im Monat November


Samstag, 5. November, 16:00 Uhr
Führung im Bode-Museum: Skulpturen zum Begreifen - Kunstvermittlung für Sehbehinderte und Blinde
Treffpunkt: 15:50 Uhr im Eingangsbereich Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin, Museumsinsel Berlin, Eingang Monbijoubrücke

Aus verschiedenen Jahrhunderten stehen mehrere Plastiken der Museumsausstellung, wie z. B. das „Porträt eines Kaisers“ (Konstantinopel, 4. Jh.) aus Marmor oder der „Raub der Sabinerinnen“ (Prag, 17. Jh.) aus Bronze zur Verfügung, um ertastet zu werden. Die historischen Hintergründe, Inhalte und Bildhauertechniken werden vor Ort erläutert.

Leitung: Heike Hamann, Kosten: 10,00 Euro
Anmeldung: Tel.: 266 42 42 42 oder E-Mail: service@smb.museum
Fahrverbindungen: Bus: Staatsoper TXL; Lustgarten: 100, 200;
Friedrichstr.: 147; S-/U-Bahn: S Bhf. Hackescher Markt: S5, S7, S75, S9;
S-/U-Bhf. Friedrichstr. S1, S2, S25, S5, S7, S75, S9, U6; Tram Hackescher Markt M4, M5, M6; Am Kupfergraben M1, 12


Sonntag, 6. November, 11:00 Uhr
Führung durch das Deutsche Blinden-Museum
Die Sonntags-Führungen beginnen jeweils 11:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten. Das Deutsche Blinden-Museum befindet sich in der Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin, Nähe U- und S-Bahnhof Rathaus Steglitz.
Mehr Infos unter www.blindenmuseum-berlin.de.

An jedem ersten Sonntag im Monat finden im Deutschen Blinden-Museum Führungen durch die Ausstellung statt. Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden.


Sonntag, 6. November, 11:00 Uhr
Sonderausstellung: „WINDSTÄRKEN“
Treffpunkt: 10:50 Uhr im Deutschen Technikmuseum Berlin, Trebbiner Str. 9 in Kreuzberg, Kassenbereich.

Der Wind formt Landschaften und nimmt Einfluss auf die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt. Er hält Einzug in Kunst und Kultur, inspiriert die Fantasie der Menschen und lädt zum Spielen ein. Gleichzeitig birgt starker Wind große Kräfte, gegen die sich alle Lebewesen zu schützen versuchen. Die Idee, die Kraft des Windes zu nutzen, führt von historischen Segelschiffen und Mühlen hin zur aktuellen gesellschaftlichen Diskussion um Windkraft und die Energieversorgung der Zukunft.
Mit WINDSTÄRKEN eröffnete das Deutsche Technikmuseum am 26. Oktober die erste große Sonderausstellung, die den Wind und seine Energie zum Thema hat. Im Museum und Museumspark erzählen Windgötter Geschichten über den Wind, laden Hands-on-Versuche zum Experimentieren ein, verdeutlichen Großexponate die Dimensionen moderner Windkraftanlagen.

Fahrverbindungen: U1 oder U2 bis U-Bhf. Gleisdreieck oder Bus M29 bis Haltestelle Schöneberger Brücke.
Kosten: Der Eintritt beträgt 1,50 Euro, die Führung an diesem Tag ist frei. Liegt ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „B“ vor, hat die Begleitperson freien Eintritt.
Teilnehmerzahl: 12 Personen


Mittwoch, 9. November, 18:00 Uhr
Keller-Kino im ABSV
Treffpunkt: 17:50 Uhr, Seminarraum des ABSV

In diesem Monat wollen wir den Film „Heimweh nach drüben“ anschauen. (Komödie, Deutschland 2007; Regie: Hajo Gies; Schauspieler: Wolfgang Stumph, Katrin Sass, Udo Schenk, Winnie Böwe; Dauer: 90 Min.)

Zum Inhalt des Films:
Ohne es zu ahnen, hat Organisationsgenie Busemann seinem Sohn die nötigen Einzelteile für einen Heißluftballon besorgt. Der Sachse darf im Herbst 1987 vorübergehend ausreisen, um seinen Bruder in der BRD zu besuchen. Als zur Feier auch sein Sohn samt Frau einschwebt, staunt Busemann nicht schlecht. Das Fernsehen ist ebenfalls zur Stelle und erklärt ihn zum Helden des Tages. Als vermeintlicher Fluchthelfer kann er nun jedoch nicht mehr in die DDR zurück; und das zwei Tage vor seiner Hochzeit.

Auf Ihre Anmeldung freut sich Roswitha Röding, Hörfilmbeauftragte des ABSV, unter Tel.: 391 27 63.


Samstag, 12., und Sonntag, 13. November,
TangoBlindDate – Eine Begegnung auf Augenhöhe für Sehende, Sehbehinderte und Blinde
Tanzen unter der Augenbinde: kein Tanz bietet sich dafür mehr an, als der sinnliche Tango Argentino, bei dem man häufig Damen, die sich ganz auf den Rhythmus und die Führung durch den Partner konzentrieren, mit geschlossen Augen tanzen sieht.

Der Kurs „TangoBlindDate“ stellt das Spüren ganz in den Mittelpunkt. Die sehenden Tänzer tragen Augenbinden, die den optischen Sinn ausschalten und so die Konzentration auf die anderen Sinne lenken.

Blinde und sehbehinderte Tänzer erfahren in diesem Kurs Spaß und Sicherheit im Tanz durch geschulte Körperwahrnehmung für sich und den Tanzpartner.

Gemeinsam mit der Mobilitätstrainerin Michaela Schwarz haben die Tangotänzer Susanne Langer und Harald Diesner einen Tangokurs für Blinde, Sehbehinderte und Sehende entwickelt und erprobt.

Dieser Kurs ist ein Schnupperangebot für Tangotänzer aller Niveaus, die das Tanzen intensiv unter der Augenbinde erleben möchten, sowie für blinde und sehbehinderte Menschen, die Tango Argentino kennenlernen und tanzen möchten.

Termine:
Samstag, 12. November, 11:30 bis 13:00 und 14:30 bis 16:00 Uhr
Sonntag, 13. November, 11:30 bis 13:00 und 14:30 bis 16:00 Uhr

Kosten: 40,00 Euro pro Person
Ort: Studio 35, Obentrautstraße 35, 10963 Berlin-Kreuzberg
(U-Bahn U1, U7 bis Möckernbrücke). Wir bieten an, Sie am U-Bahnhof abzuholen. Eine Anmeldung ist mit oder ohne Partner möglich.
Anmeldung und Info: Susanne Langer, Tel.: 0176/75 53 71 29, E-Mail: info@tangopoetry.com


Samstag, 12. November, 16:00 Uhr
„Vor dem inneren Auge“
Treffpunkt: 15:50 Uhr an der Information der zentralen Eingangshalle zur Gemäldegalerie am Kulturforum in Tiergarten (zwischen der Neuen Nationalgalerie und der Philharmonie).

Unbekannte Künstler von Heiligenbildern und Bekannte wie z. B. Cranach, Tizian, Vermeer bis in die Moderne zu Matisse werden besprochen. Texte und Musiken erschließen die jeweilige Zeit. Materialbilder, Kontrastzeichnungen, Nachstellungen machen die Bildkompositionen erfahrbar. Stoffmusterpausen und unterschiedliche Stoffproben erlauben das Befühlen von Linien und Strukturen.

Leitung: Heike Hamann
Fahrverbindungen: Haltestelle „Kulturforum“ mit Buslinien M41, 148 oder 200; Haltestelle „Potsdamer Brücke“ mit Buslinie M29 oder Haltestelle Philharmonie mit Buslinie 200. Ferner U- und S-Bahn Potsdamer Platz.
Kosten: Eintritt 3,00 Euro für den Blinden. Die Begleitperson ist, soweit im Schwerbehindertenausweis vermerkt, frei. Der normale Eintrittspreis beträgt 6,00 Euro. Die Führung kostet 9,00 Euro pro Person. Anmeldung: Tel.: 266 42 42 42 oder E-Mail: service@smb.museum
Teilnehmerzahl: 4 bis 8 Personen


Sonntag, 13. November, 11:00 Uhr
Schloss Charlottenburg - Das Alte Schloss und die Architekturmodelle
Treffpunkt: 10:50 Uhr Schloss Charlottenburg, Altes Schloss an der Kasse

Das Alte Schloss ist der älteste Bereich des Schlosses Charlottenburg. Hier hatten die Königin Sophie Charlotte und König Friedrich I. ihre Räume. Anhand von Architekturmodellen können Sie den Aufbau des Schlosses und einzelner Bauelemente erfassen.

Leitung: Wilma Otte, Kosten: keine; max. 12 Besucher (inkl. Begleitung)
Anmeldung bei Detlef Friedebold, Tel.: 365 53 55 (bei Abwesenheit Anrufbeantworter) oder per Mail: freizeit@absv.de


Montag, 14. November, 15:00 Uhr
Führung im Ägyptischen Museum und Papyrussammlung
Eine Audienz bei Königin Nofretete!
Treffpunkt: 14.50 Uhr im Ägyptischen Museum an der Information, im Erdgeschoss, unmittelbar neben dem Eingang Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Museumsinsel, Neues Museum, Am Lustgarten 1, 10178 Berlin
Achtung: Die Kasse vom Neuen Museum befindet sich in einem Außencontainer. Bitte kaufen Sie Ihre Eintrittskarte an der Gruppenkasse und planen Sie dafür ca. 30 Min. ein.

Seit Oktober 2009 residiert die Pharaonin wieder in ihrem ursprünglichen Palast und stellt hier das Neue Museum, originale Großplastiken sowie diverse Kleinfunde und exquisite Gipsrepliken ägyptischer Kunst „begreifbar“ und lebendig vor.

Kosten: Führung 5,00 Euro; Eintritt 10,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro. Die Begleitperson ist, sofern der Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ enthält, frei. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben ebenfalls freien Eintritt.
Teilnehmerzahl: max. 5 Blinde bzw. Sehbehinderte plus Begleitung
Leitung: Anja Winter
Anmeldung: Besucher-Dienste der Staatlichen Museen, Tel.: 266 42 42 42, oder E-Mail: service@smb.museum


Mittwoch, 23. November, 16:30 Uhr
Führung durch die Ausstellung „Pawel Althamer: Almech“ im Deutsche Guggenheim für Blinde und Sehbehinderte mit Silke Feldhoff
Treffpunkt: 16:20 Uhr am Counter des Deutschen Guggenheim, Unter den Linden 13/15 (Ecke Charlottenstraße im Gebäude der Deutschen Bank), 10117 Berlin-Mitte

Seit Mitte der 1990er Jahre hat Pawel Althamer eine außerordentlich kollaborative Form der Kunstproduktion entwickelt, indem er Projekte unter anderem mit Gruppen von Obdachlosen, Schulkindern, Nachbarn in seinem Warschauer Wohnblock sowie Künstlerkollegen durchführte. Aus diesen Unterfangen ging nicht nur ein unverkennbares künstlerisches Werk hervor, es ergaben sich zudem für die Beteiligten wie für die Betrachter verschiedene, einzigartige soziale Erfahrungen. Als Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim wird Althamer eine „exhibition in progress“ entwickeln, indem er eine Verbindung zwischen dem Museum und der Kunststofffabrik Almech herstellt, die der Vater des Künstlers in einem Vorort von Warschau betreibt. Durch die Umwandlung des Gale­rieraums in eine Produktionsstätte umfasst die Installation sowohl die Schaffung wie die Präsentation einer neuen Reihe von Skulpturen, die von den Arbeitern bei Almech hergestellt werden und Angestellte der Deutschen Bank sowie Besucher der Ausstellung porträtieren. Wieder einmal beleuchtet Althamers Projekt Formen der Arbeit, die für gewöhnlich im Dunkeln bleiben, während es gleichzeitig die verschiedenen sozialen Schichten, die in einer Bank, einer Fabrik und einem Museum am Spiel beteiligt sind, einbezieht.

Leitung: Silke Feldhoff (Weitere Termine auf Anfrage.)
Kosten: Eintritt 4,00 Euro; eine Begleitperson, soweit im Schwerbehindertenausweis vermerkt, ist frei.
Fahrverbindung: U-Bhf. Stadtmitte (U2), U-Bhf. Französische Straße (U6), S-Bahn Brandenburger Tor, S-Bahn Friedrichstraße, Busse 100, 200 und TXL
Information und Anmeldung über das Deutsche Guggenheim, 20 20 93 11.


Mittwoch, 23. November, 20:00 Uhr
Benefizkonzert der Klassik Stars
Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin

Bei der Benefizgala erleben Sie mitreißende Klassik in einem festlichen Rahmen: das Klavierkonzert Nr. 2 von Beethoven, Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ auf der Harfe, die Carmen-Fantasie von de Sarasate auf der Geige, vierhändige Klaviermusik von Dvorak u. v. a. – dargeboten von Top-Interpreten der Klassik. Zu den Künstlern gehören Xavier de Maistre (Harfe), Martin Helmchen (Klavier), Nils Mönkemeyer (Bratsche), die Geigerin Hyeyoon Park, der Cellist Gabriel Schwabe, das Pianisten-Duo Tal/Groethuysen, der Staats- und Domchor Berlin und das Orchester Berlin Classic Players.

Mit Ihrer Teilnahme an dem Benefizkonzert machen Sie auf die Bedeutung sozialen Engagements aufmerksam und unterstützen die Stiftung Gute-Tat.de bei der Vermittlung ehrenamtlichen Engagements. Durch den Abend führt der Chef-Moderator von Klassik-Radio, Holger Wemhoff.

Karten gibt es unter Tel.: 01805/44 70 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 Euro pro Minute) und an allen Vorverkaufsstellen.

Kontingent an freien Begleiterkarten: Unter dem Stichwort „Begleitrabatt für Blinde und Sehbehinderte“ erhalten bis zu 50 Mitglieder des ABSV sowie Inhaber einer DBSV-Mitgliedskarte eine Gratiskarte für ihre Begleitperson. Das Angebot gilt, bis das Kontingent ausgeschöpft ist.

Anfahrt: U- und S-Bahn bis Potsdamer Platz, Bus M48, M85 bis Kulturforum, 200 bis Philharmonie


Donnerstag, 24. November, 15:00 Uhr
Bibelkreis im ABSV


Sonntag, 27. November, 11:00 Uhr
Weihnachtliches Konzert
„Haus der Berliner Blinden“, Auerbacher Str. 7

Es singt für uns der Kammerchor der Singegemeinschaft Märkisches Ufer unter der Leitung von Johanna Blumenthal.
Jürgen Moske macht die Ansage und trägt Rezitationen vor. Der Eintritt ist frei. Es wird jedoch darum gebeten, sich anzumelden, um die Bestuhlung entsprechend vorbereiten zu können. Melden Sie sich bitte telefonisch an bei:
Hartmut Mehls, Tel.: 282 56 50, Helga Oertel, Tel.: 705 48 68, oder Anita Lorenz, Tel.: 201 37 83. Bei allen ist ein Anrufbeantworter vorhanden.

Hartmut Mehls


Haben Sie noch Fragen? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an freizeit@absv.de


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