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Freizeitangebote im Monat November |
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Aus verschiedenen Jahrhunderten stehen mehrere Plastiken der Museumsausstellung, wie z. B. das „Porträt eines Kaisers“ (Konstantinopel, 4. Jh.) aus Marmor oder der „Raub der Sabinerinnen“ (Prag, 17. Jh.) aus Bronze zur Verfügung, um ertastet zu werden. Die historischen Hintergründe, Inhalte und Bildhauertechniken werden vor Ort erläutert. Leitung: Heike Hamann, Kosten: 10,00 Euro Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten. Das Deutsche Blinden-Museum befindet sich in der Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin, Nähe U- und S-Bahnhof Rathaus Steglitz. An jedem ersten Sonntag im Monat finden im Deutschen Blinden-Museum Führungen durch die Ausstellung statt. Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden. Der Wind formt Landschaften und nimmt Einfluss auf die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt. Er hält Einzug in Kunst und Kultur, inspiriert die Fantasie der Menschen und lädt zum Spielen ein. Gleichzeitig birgt starker Wind große Kräfte, gegen die sich alle Lebewesen zu schützen versuchen. Die Idee, die Kraft des Windes zu nutzen, führt von historischen Segelschiffen und Mühlen hin zur aktuellen gesellschaftlichen Diskussion um Windkraft und die Energieversorgung der Zukunft. Fahrverbindungen: U1 oder U2 bis U-Bhf. Gleisdreieck oder Bus M29 bis Haltestelle Schöneberger Brücke. In diesem Monat wollen wir den Film „Heimweh nach drüben“ anschauen. (Komödie, Deutschland 2007; Regie: Hajo Gies; Schauspieler: Wolfgang Stumph, Katrin Sass, Udo Schenk, Winnie Böwe; Dauer: 90 Min.) Zum Inhalt des Films: Auf Ihre Anmeldung freut sich Roswitha Röding, Hörfilmbeauftragte des ABSV, unter Tel.: 391 27 63. Der Kurs „TangoBlindDate“ stellt das Spüren ganz in den Mittelpunkt. Die sehenden Tänzer tragen Augenbinden, die den optischen Sinn ausschalten und so die Konzentration auf die anderen Sinne lenken. Blinde und sehbehinderte Tänzer erfahren in diesem Kurs Spaß und Sicherheit im Tanz durch geschulte Körperwahrnehmung für sich und den Tanzpartner. Gemeinsam mit der Mobilitätstrainerin Michaela Schwarz haben die Tangotänzer Susanne Langer und Harald Diesner einen Tangokurs für Blinde, Sehbehinderte und Sehende entwickelt und erprobt. Dieser Kurs ist ein Schnupperangebot für Tangotänzer aller Niveaus, die das Tanzen intensiv unter der Augenbinde erleben möchten, sowie für blinde und sehbehinderte Menschen, die Tango Argentino kennenlernen und tanzen möchten. Termine: Kosten: 40,00 Euro pro Person Unbekannte Künstler von Heiligenbildern und Bekannte wie z. B. Cranach, Tizian, Vermeer bis in die Moderne zu Matisse werden besprochen. Texte und Musiken erschließen die jeweilige Zeit. Materialbilder, Kontrastzeichnungen, Nachstellungen machen die Bildkompositionen erfahrbar. Stoffmusterpausen und unterschiedliche Stoffproben erlauben das Befühlen von Linien und Strukturen. Leitung: Heike Hamann Das Alte Schloss ist der älteste Bereich des Schlosses Charlottenburg. Hier hatten die Königin Sophie Charlotte und König Friedrich I. ihre Räume. Anhand von Architekturmodellen können Sie den Aufbau des Schlosses und einzelner Bauelemente erfassen. Leitung: Wilma Otte, Kosten: keine; max. 12 Besucher (inkl. Begleitung) Seit Oktober 2009 residiert die Pharaonin wieder in ihrem ursprünglichen Palast und stellt hier das Neue Museum, originale Großplastiken sowie diverse Kleinfunde und exquisite Gipsrepliken ägyptischer Kunst „begreifbar“ und lebendig vor. Kosten: Führung 5,00 Euro; Eintritt 10,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro. Die Begleitperson ist, sofern der Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ enthält, frei. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben ebenfalls freien Eintritt. Seit Mitte der 1990er Jahre hat Pawel Althamer eine außerordentlich kollaborative Form der Kunstproduktion entwickelt, indem er Projekte unter anderem mit Gruppen von Obdachlosen, Schulkindern, Nachbarn in seinem Warschauer Wohnblock sowie Künstlerkollegen durchführte. Aus diesen Unterfangen ging nicht nur ein unverkennbares künstlerisches Werk hervor, es ergaben sich zudem für die Beteiligten wie für die Betrachter verschiedene, einzigartige soziale Erfahrungen. Als Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim wird Althamer eine „exhibition in progress“ entwickeln, indem er eine Verbindung zwischen dem Museum und der Kunststofffabrik Almech herstellt, die der Vater des Künstlers in einem Vorort von Warschau betreibt. Durch die Umwandlung des Galerieraums in eine Produktionsstätte umfasst die Installation sowohl die Schaffung wie die Präsentation einer neuen Reihe von Skulpturen, die von den Arbeitern bei Almech hergestellt werden und Angestellte der Deutschen Bank sowie Besucher der Ausstellung porträtieren. Wieder einmal beleuchtet Althamers Projekt Formen der Arbeit, die für gewöhnlich im Dunkeln bleiben, während es gleichzeitig die verschiedenen sozialen Schichten, die in einer Bank, einer Fabrik und einem Museum am Spiel beteiligt sind, einbezieht. Leitung: Silke Feldhoff (Weitere Termine auf Anfrage.) Bei der Benefizgala erleben Sie mitreißende Klassik in einem festlichen Rahmen: das Klavierkonzert Nr. 2 von Beethoven, Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ auf der Harfe, die Carmen-Fantasie von de Sarasate auf der Geige, vierhändige Klaviermusik von Dvorak u. v. a. – dargeboten von Top-Interpreten der Klassik. Zu den Künstlern gehören Xavier de Maistre (Harfe), Martin Helmchen (Klavier), Nils Mönkemeyer (Bratsche), die Geigerin Hyeyoon Park, der Cellist Gabriel Schwabe, das Pianisten-Duo Tal/Groethuysen, der Staats- und Domchor Berlin und das Orchester Berlin Classic Players. Mit Ihrer Teilnahme an dem Benefizkonzert machen Sie auf die Bedeutung sozialen Engagements aufmerksam und unterstützen die Stiftung Gute-Tat.de bei der Vermittlung ehrenamtlichen Engagements. Durch den Abend führt der Chef-Moderator von Klassik-Radio, Holger Wemhoff. Karten gibt es unter Tel.: 01805/44 70 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 Euro pro Minute) und an allen Vorverkaufsstellen. Kontingent an freien Begleiterkarten: Unter dem Stichwort „Begleitrabatt für Blinde und Sehbehinderte“ erhalten bis zu 50 Mitglieder des ABSV sowie Inhaber einer DBSV-Mitgliedskarte eine Gratiskarte für ihre Begleitperson. Das Angebot gilt, bis das Kontingent ausgeschöpft ist. Anfahrt: U- und S-Bahn bis Potsdamer Platz, Bus M48, M85 bis Kulturforum, 200 bis Philharmonie Es singt für uns der Kammerchor der Singegemeinschaft Märkisches Ufer unter der Leitung von Johanna Blumenthal. Hartmut Mehls |
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