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Bibelkreis im ABSV
Im September findet kein Bibelkreis statt, da wir vom 19. bis 30. September zur Freizeit in Sellin auf Rügen sind.
Samstag, 3. September, 11:00 Uhr
Führung im Georg-Kolbe-Museum
Treffpunkt: 10.50 Uhr vor dem Museum, Sensburger Allee 25, 14055 Berlin
Georg Kolbe war einer der erfolgreichsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Über 40 Jahre lang lebte er in Berlin, davon fast 20 Jahre in seinem Wohn- und Arbeitsatelier in Charlottenburg-Westend, dem heutigen Georg-Kolbe-Museum. In dessen unmittelbarer Nähe fand er 1947 auf dem Friedhof Heerstraße seine letzte Ruhestätte. In dieser Führung wollen wir uns mit Kolbes teilweise lebensgroßen Bronzen im Skulpturenhof und Skulpturengarten des Museums beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen dabei die menschliche Gestalt und ihre Bewegung im Raum. Das Spektrum reicht von grazilen Tänzerinnen und anmutigen Mädchenfiguren über muskulöse Sportler bis zu Akten, die Menschen aus Fleisch und Blut zu verkörpern scheinen und inmitten von herrlich blühenden Rhododendren stehen.
Kosten: Führung: 6,00 Euro pro Person
Teilnehmerzahl: 4 Blinde bzw. Sehbehinderte; Begleitung ausdrücklich erwünscht.
Bei Interesse kann anschließend im historischen Café K. im Nachbarhaus eine „Kunstpause“ eingelegt werden.
Fahrverbindungen: S9 und S75 bis Haltestelle Heerstraße; Busse X49, M49, X34 und 218 ebenfalls bis Haltestelle Heerstraße; von dort sind es noch ca. 5 Min. Fußweg. Gegebenenfalls sind auch ein Treffen am Bahnhof und der gemeinsame Spaziergang zum Museum möglich.
Weitere Informationen, Anmeldung und Leitung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: tastkunst@gmx.net
Sonntag, 4. September, 13:30 bis 15:30 Uhr
IFA-Führung
Treffpunkt: Eingangshalle Messeeingang Süd, Jafféstraße
Aussteller: Miele, Jura (beide Haushaltsgeräte), Vodafone (Unterhaltungselektronik)
Kosten: Führung kostenfrei, Eintritt 15,00/ermäßigt 11,00 Euro (rabattierte Karten zu 6,00 Euro für Inhaber der DBSV-Karte in der ABSV-Geschäftsstelle erhältlich), Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 895 88-0
Anfahrt: S-Bahn bis „Messe-Süd“, aus der Innenstadt kommend Richtung Spandau oder Olympiastadion in Fahrtrichtung ganz vorn aussteigen und über die Fußgängerbrücke zum Eingang Süd laufen.
Sonntag, 4. September, 15:00 Uhr
Einladung zum ökumenischen Treffen 2011
Veranstaltungsort ist die Katholische Herz-Jesu-Gemeinde in Berlin-Charlottenburg, Alt-Lietzow 21, 10587 Berlin, Nähe U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz (U7).
Der Katholische Blindenverein für die Erzdiözese Berlin und der Evangelische Blindendienst laden zum diesjährigen ökumenischen Treffen ein.
Nach dem gemeinsam gestalteten Gottesdienst gibt es zunächst bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum „gegenseitigen Beschnuppern“ und individuellen Erfahrungsaustausch über aktuelle religiöse Themen.
Im Mittelpunkt des Beisammenseins steht dann ein mit zahlreichen Musikbeispielen unterlegter Vortrag über das Wirken von J. S. Bach, der wie kein anderer die Kirchenmusik geprägt hat. Referentin ist Frau Elisabeth Bentke, ehemalige Musikpädagogin an der Blindenschule Königs Wusterhausen.
Willkommen sind über den Kreis der üblichen Teilnehmer hinaus Blinde und Sehbehinderte, die an der Thematik interessiert sind.
Aus organisatorischen Gründen wird um telefonische Anmeldung unter folgender Berliner Rufnummer gebeten: 43 02 39 65.
Edmund Kraus
Stellv. Vorsitzender des KBV Berlin
Sonntag, 4. September, 16.00 Uhr
Führung durch das Jagdschloss Stern in Potsdam
Treffpunkt: 14.50 Uhr an der Schlosskasse, Jagdschloss Stern, Jagdhausstraße, 14480 Potsdam
Das Jagdschloss Stern in Potsdam, erbaut 1730 - 1732 vom Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. (1688 - 1740), Vater Friedrichs des Großen, ist ein Ort, an dem Geschichte spür- und fühlbar wird. Hören Sie Geschichten über die Jagd, machen Sie einen Gang um das Schloss, ein Haus im holländischen Stil mit nur vier Räumen. Spüren Sie die Größe eines festlichen Jagdsaales und hören Sie Küchengeschichten in der originalen Schlossküche. Abschließend können Sie im Schlafzimmer des Königs sein Bett ertasten. Im Übrigen können Sie alle Einrichtungsgegenstände im Jagdschloss Stern berühren und so Geschichte erleben.
Nach der Führung können Sie sich mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee stärken.
Leitung: Margit Burdack
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
S7 Richtung Potsdam (Tarifbereich C) bis Haltestelle Griebnitzsee, weiter vom Bahnhofsvorplatz mit Bus 694 Richtung Stern-Center bis Haltestelle Stadtwerke. Von dort gehen Sie in Fahrtrichtung weiter, überqueren die Ampelkreuzung, und nach ca. 500 Meter die Jagdhausstraße entlang sind Sie am Jagdschloss Stern.
Anfahrt mit dem Auto:
Aus Berlin kommend, A115 Abfahrt Babelsberg/Teltow in Richtung Teltow abfahren, auf Nutheschnellstraße am Güterfelder Eck links Richtung Potsdam-Babelsberg, Großbeerenstraße Einmündung links in die Jagdhausstraße. Parkmöglichkeiten an der Jagdhausstraße.
Kosten: freier Eintritt für blinde und sehbehinderte Besucher und deren Begleitpersonen, Gruppengröße bis 15 Personen
Anmeldungen unter: Tel.: 80 10 54 64 oder mobil: 0160/808 07 95, Internet: www.jagdschloss-stern.de
Der Förderverein Jagdschloss Stern - Parforceheide e. V. freut sich auf Ihren Besuch.
Sonntag, 4. September, 11:00 Uhr
Führung durch das Deutsche Blinden-Museum
Die Sonntags-Führungen beginnen jeweils 11:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten. Das Deutsche Blinden-Museum befindet sich in der Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin, Nähe U- und S-Bahnhof Rathaus Steglitz.
Mehr Infos unter www.blindenmuseum-berlin.de.
An jedem ersten Sonntag im Monat finden im Deutschen Blinden-Museum Führungen durch die Ausstellung statt. Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden.
Sonntag, 4. September, 11:00 Uhr
Mensch in Fahrt – 125 Jahre Automobil
Treffpunkt: 10:50 Uhr im „Eingangsgebäude der Ladestraße“. Es befindet sich hinter dem Spectrum. In Zukunft gibt es von diesem kleinen Eingangsgebäude aus einen Zugang zum Spectrum (nach links) und einen Zugang in die Autoausstellung (nach rechts). Im Eingangsgebäude sind Kasse/Garderobe/Toiletten/Bistro.
Mobilität ist eines der zentralen Themen für die Gesellschaft. Das Automobil spielt dabei eine entscheidende Rolle – seine Erfindung hat die Welt verändert. 125 Jahre danach eröffnet das Deutsche Technikmuseum Berlin die Dauerausstellung über (Auto)-Mobilität in dem neuen Museumsquartier in der Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs.
Damit ist auch der erste Schritt zur Museumserweiterung Technoversum getan. Auf 1.400 Quadratmetern präsentiert „Mensch in Fahrt“ innovative und außergewöhnliche Exponate. Neben einem Mix aus Kutschen, Fahr- und Motorrädern werden insgesamt 30 Automobile ausgestellt: Vom aufregend gestylten Colani GT (1964) bis zum luxuriösen Mercedes Nürburg, vom „Allerweltswagen“ VW Käfer (1951) bis zum stromlinienförmigen Saab (1951). Einen besonderen Schwerpunkt nehmen in der Ausstellung Elektrofahrzeuge ein. Sie machen deutlich, dass das Monopol des Verbrennungsmotors schon bald gebrochen sein wird.
Fahrverbindungen: U1 oder U2 bis U-Bhf. Gleisdreieck oder Bus M29 bis Haltestelle Schöneberger Brücke.
Kosten: Der Eintritt beträgt 1,50 Euro, die Führungsgebühr 2,00 Euro pro Person.
Begleitpersonen sind von Eintritt und Führungsgebühr befreit.
Teilnehmerzahl: 12 Personen
Anmeldung bei Detlef Friedebold, Tel.: 365 53 55 (bei Abwesenheit Anrufbeantworter) oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Montag, 5. September, 10:30 bis 12:30 Uhr
IFA-Führung
Treffpunkt: Eingangshalle Messeeingang Süd, Jafféstraße
Aussteller: Jura (Haushaltsgeräte), Onkyo (Unterhaltungselektronik), Kärcher (Reinigungsgeräte)
Kosten: Führung kostenfrei, Eintritt 15,00/ermäßigt 11,00 Euro (rabattierte Karten zu 6,00 Euro für Inhaber der DBSV-Karte in der ABSV-Geschäftsstelle erhältlich), Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030/895 88-0
Anfahrt: S-Bahn bis „Messe-Süd“, aus der Innenstadt kommend Richtung Spandau oder Olympiastadion in Fahrtrichtung ganz vorn aussteigen und über die Fußgängerbrücke zum Eingang Süd laufen.
Montag, 5. September, 13:30 bis 15:30 Uhr
IFA-Führung
Treffpunkt: Eingangshalle Messeeingang Nord, Masurenallee
Aussteller: Metz, Toshiba, Vodafone (alle Unterhaltungselektronik)
Kosten: Führung kostenfrei, Eintritt 15,00/ermäßigt 11,00 Euro (rabattierte Karten zu 6,00 Euro für Inhaber der DBSV-Karte in der ABSV-Geschäftsstelle erhältlich), Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030/895 88-0
Anfahrt: U2 bis „Theodor-Heuss-Platz“, Bus M49, 104, 139, 218, 349 bis „Haus des Rundfunks“ oder Bus X34, X49 bis „U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz“.
Dienstag, 6. September, 10:30 Uhr
Führung durch den Zoologischen Garten
Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem Zoogelände hinter der Kasse Eingang „Budapester Straße“ neben dem Aquarium.
Der Berliner Zoologische Garten ist der artenreichste Zoo der Welt. Der Tierarzt Dr. Dietmar Jarofke freut sich schon wieder darauf, möglichst vielen Blinden und Sehbehinderten diesen näher zu bringen. In keinem Zoo werden Ihnen so viele Möglichkeiten geboten, mit den Tieren hautnahen Kontakt aufzunehmen. Da jeden Monat neue Jungtiere geboren werden, verläuft jede Zooführung wieder anders. Bei schlechtem Wetter wird auf die Tierhäuser ausgewichen.
Leitung: Dr. Dietmar Jarofke
Fahrverbindungen: Bhf. Zoologischer Garten und div. Buslinien
Kosten: Personen mit einer GdB von 80 oder höher erhalten auf ihren Eintrittspreis eine Ermäßigung von 50 %. Ist der Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „B“ versehen, gilt das auch für eine Begleitperson.
Teilnehmerzahl: 20 Personen
Anmeldung bei Detlef Friedebold, Tel.: 365 53 55 (bei Abwesenheit Anrufbeantworter) oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Dienstag, 6. September, 13:30 bis 15:30 Uhr
IFA-Führung
Treffpunkt: Eingangshalle Messeeingang Süd, Jafféstraße
Aussteller: Kärcher (Reinigungsgeräte), Bosch (Haushaltsgeräte), Lenovo (PCs und Notebooks)
Kosten: Führung kostenfrei, Eintritt 15,00/ermäßigt 11,00 Euro (rabattierte Karten zu 6,00 Euro für Inhaber der DBSV-Karte in der ABSV-Geschäftsstelle erhältlich), Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030/895 88-0
Anfahrt: S-Bahn bis „Messe-Süd“, aus der Innenstadt kommend Richtung Spandau oder Olympiastadion in Fahrtrichtung ganz vorn aussteigen und über die Fußgängerbrücke zum Eingang Süd laufen.
Mittwoch, 7. September, 15:00 Uhr
Führung in der Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
„Stars begreifbar gemacht!“
Treffpunkt: 14:50 Uhr im Kassenfoyer des Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
Alte ratternde Filmprojektoren, Stoffproben von Kostümen aus Filmen von Josef von Sternberg und echte Filmpreise wie das „Goldene Filmband“ oder „Lola“ zum Anfassen laden ein zu einer ganz besonderen Tastführung durch die Deutsche Filmgeschichte. Begegnen Sie den Persönlichkeiten des deutschen und internationalen Films und ergreifen Sie die Gelegenheit, Hollywoodgrößen wie Marlene Dietrich einmal ganz nahe zu sein.
Kosten: Führung 7,50 Euro pro Person, Eintritt frei
Teilnehmerzahl: 3 bis 6 Blinde bzw. Sehbehinderte plus Begleitung
Leitung: Anja Winter
Fahrverbindung: S1, S2, S25 und U2 bis Potsdamer Platz;
Bus M48, M85, 200 bis Haltestelle Varian-Frey-Straße
Anmeldung: Museumsinformation Berlin, Tel.: 24 74 98 88, oder E-Mail:
museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de
Donnerstag, 8. September, 10:00 Uhr
Hörfilmkino im Kleisthaus: Chandani und ihr Elefant (Hörfilmpremiere)
Veranstaltungsort ist das Kleisthaus, Mauerstraße 53, 10117 Berlin-Mitte.
Deutschland 2009
Regie: Arne Birkenstock
Kinderfilm, 90 Minuten
Auszeichnungen: u. a. NaturVision 2010, Goldener Spatz 2010
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung der „Stiftung Mensch und Tier“
Inhalt: Die 16-jährige Chandani aus Sri Lanka ist mit Elefanten aufgewachsen. Ihr Vater Sunamabanda ist ein angesehener Elefantenführer, ein Mahut. Dieser Beruf ist seit jeher Männern vorbehalten. Da aber Sunamabanda keinen Sohn hat, beschließt er, seiner Tochter eine Chance zu geben: Sie soll das Elefantenkalb Kandula pflegen und dabei ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Als Chandani mit ihrem Elefanten an einer Perahera, einer religiösen Prozession, teilnehmen darf, scheint sie ihrem Ziel ein Stück näher gekommen zu sein. Doch es liegt noch ein langer Weg vor ihr, bis sie sich ihren Traum erfüllen kann.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten:
Tel.: 185 27 26 48 oder E-Mail: kleisthaus@behindertenbeauftragter.de
Fahrverbindungen: U2 Mohrenstraße
Donnerstag, 8. September, 19:00 Uhr
Hörfilmkino im Kleisthaus: The King’s Speech (Hörfilmpremiere)
Veranstaltungsort ist das Kleisthaus, Mauerstraße 53, 10117 Berlin-Mitte.
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Deutschen Hörfilm gGmbH begrüßen Sie Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, und Martina Wiemers, Leiterin der Deutschen Hörfilm gGmbH
Großbritanien, Australien 2010
Regie: Tom Hooper
Historienfilm, 118 Minuten
Mit Colin Firth, Helena Bonham Carter, Guy Pearce u. a.
Auszeichnungen: Vier Oscars 2011
Audiodeskription: Deutsche Hörfilm gGmbH mit freundlicher Unterstützung der Aktion Mensch
Inhalt: Prinz Albert von York, genannt Bertie, ist ein zurückhaltender Mann, der seit seiner frühen Kindheit zum hartnäckigen Stottern neigt. Gerade öffentliche Auftritte, die doch zu seinen Pflichten als Zweitgeborener von König George V von England gehören, werden ihm zur Qual. Kaum eine Behandlungsmethode, die Bertie und seine Frau Elizabeth noch nicht ausprobiert haben, - doch vergebens. Zufällig landet Bertie bei Lionel Logue, einem selbsternannten Sprachtherapeuten. Ausgerechnet dessen unorthodoxe Therapietechniken führen zu überraschenden Erfolgen.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten:
Tel.: 185 27 26 48 oder E-Mail: kleisthaus@behindertenbeauftragter.de
Fahrverbindungen: U2 Mohrenstraße
Samstag, 10. September, 14:00 Uhr
Stil- bzw. Imageberatung für Blinde und Sehbehinderte durch erfahrene und auf diese Zielgruppe spezialisierte Imageberaterin
Vereinshaus des ABSV, Auerbacher Str. 7, 14193 Berlin
Ein kurzweiliger Vortrag mit vielen Anschauungsmaterialien zum Sehen und Fühlen.
„Wem würde ich meine Wohnung lieber vermieten?“ – Die MACHT des ersten Eindrucks!
„Schneewittchen war ein Wintertyp“ – Die individuelle Farbberatung spezifisch für Blinde und Sehbehinderte.
„Sportlicher, femininer, natürlicher oder klassischer Typ?“ – Die Stilberatung mit sechs Stilrichtungen für Damen und fünf Stilrichtungen für Herren.
„Die Kunst des Schminkens ist: Es muss wirken, darf aber nicht auffallen!“ – Das typgerechte Make-up.
Kosten: 15,00 Euro pro Person
Anmeldung bei Ugne Metzner unter: 50 01 49 10 oder per E-Mail ugne.metzner@t-online.de
Samstag, 10. September, 15:00 Uhr und
Sonntag, 11. September, 11:00 Uhr
Führung zum „Tag des offenen Denkmals“ für blinde, sehbehinderte und sehende Kunst- und Kulturinteressierte – „Zeugnisse des 19. Jahrhunderts - Der Martin-Gropius-Bau!“
Treffpunkt: jeweils 10 Minuten vor Führungsbeginn Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin, Kassenbereich, Hochparterre
Ursprünglich als Kunstgewerbemuseum im Stile italienischer Paläste erbaut, ist der Martin-Gropius-Bau heute ein modernes Ausstellungsgebäude mit breitem Ausstellungsspektrum. Wir wollen uns mit seiner Architektur innen wie außen und seiner Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart befassen. Dabei nehmen wir vor allem die Überbleibsel der einst prachtvollen Ausstattung „unter die Finger“!
Kosten: keine, Spende erwünscht
Teilnehmerzahl: mind. 2 Interessenten
Fahrverbindungen: S1, S2, S25 bis Anhalter Bahnhof oder Potsdamer Platz, U2 bis Potsdamer Platz, Bus M 29 bis Anhalter Bahnhof, Bus M 41 bis Haltestelle Abgeordnetenhaus
Weitere Informationen, Anmeldung und Leitung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: tastkunst@gmx.net
Mittwoch, 14. September, 11:00 Uhr
Führung im AlliiertenMuseum e. V.
Treffpunkt: 10:50 Uhr im Freigelände des Museums, Clayallee 135, 14195 Berlin
Unter dem Motto „Wie aus Feinden Freunde wurden“ wird in der Dauerausstellung im ehemaligen Kino der amerikanischen Militärregierung die politische, militärische sowie die Alltagsgeschichte der Berliner Nachkriegszeit dargestellt. Diese können Sie anhand von Objekten, die teils aus militärischen Einrichtungen stammen, teils Schenkungen von Veteranen und Berlinern sind, erleben! Dabei lauschen Sie dem RIAS, lernen die Uniformen der Westalliierten kennen, besichtigen ein an der Luftbrücke beteiligt gewesenes Flugzeug und erfahren viel über die Lebenssituation der Bevölkerung während der Berliner Blockade.
Fahrverbindung: U3 oder Bus 115 bis Oskar-Helene-Heim, Bus X83 bis Haltestelle Alliiertenmuseum
Kosten: keine
Teilnehmerzahl: mind. 3 Blinde bzw. Sehbehinderte plus Begleitung
Leitung: Anja Winter
Anmeldung: AlliiertenMuseum, Tel.: 81 81 99 - 0 oder E-Mail
info@alliiertenmuseum.de
Mittwoch, 14. September, 16:00 bis 18:00 Uhr
Finissage der Ausstellung von Silja Korn
Saal des ABSV, Auerbacher Str. 7, 14193 Berlin
Nachdem sich Besucher des ABSV sechs Wochen die Bilder von Silja Korn anschauen und einzelne Kunstwerke auch betasten konnten, lädt die Hobbykünstlerin nun zu einer Abschlussveranstaltung ein - eine gute Möglichkeit für Interessierte, mit der Malerin ins Gespräch zu kommen oder ein Bild zu kaufen. Die Bilder kosten, je nach Größe, zwischen 50,00 und 200,00 Euro. Und als besondere Überraschung wird Silja Korn bei dieser Veranstaltung zusammen mit der Studentin Lena Stadler die Ergebnisse ihres sehr spannenden gemeinsamen Fotoprojektes präsentieren.
Anmeldung unter Tel.: 895 88-0
Mittwoch, 14. September, 16:30 Uhr
Führung durch die Ausstellung „Once Upon a Time“ im Deutsche Guggenheim für Blinde und Sehbehinderte mit Silke Feldhoff
Treffpunkt: 10 Minuten vor Führungsbeginn am Counter des Deutsche Guggenheim, Unter den Linden 13/15 (Ecke Charlottenstraße im Gebäude der Deutschen Bank), 10117 Berlin-Mitte
Mit Hilfe von Fabeln, Mythen und Märchen konnten Kulturen sich seit jeher den mysteriösen Aspekten ihrer Welt nähern. Mit dem Wandel der Zeiten und Zusammenhänge verändern und entwickeln sich diese Geschichten in der Vorstellung der Rezipienten. Diese Traditionen wurden von Künstlerinnen und Künstlern aufgenommen, die in den Medien Film und Video neue Formen der Überlieferung schaffen oder vorhandene Erzählungen adaptieren, um oftmals vernachlässigte Momente der jüngeren Geschichte darzustellen.
Once Upon a Time zeigt eine Auswahl von Videoinstallationen und Einkanal-Arbeiten aus der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums, die sich mit dieser Praxis in der zeitgenössischen Kunst beschäftigen.
Leitung: Silke Feldhoff
Weitere Termine auf Anfrage.
Information und Anmeldung über das Deutsche Guggenheim, Tel.: 20 20 93 11
Kosten: Eintritt 4,00 Euro; eine Begleitperson, soweit im Schwerbehindertenausweis vermerkt, ist frei.
Fahrverbindung: U-Bhf. Stadtmitte (U2), U-Bhf. Französische Straße (U6), S-Bahn Brandenburger Tor, S-Bahn Friedrichstraße; Busse 100, 200, TXL
Mittwoch, 14. September, 16:00 Uhr
Vom Markt zum Supermarkt – Führung für Blinde und Sehbehinderte im Märkischen Museum
Treffpunkt: 15:50 Uhr im Kassenbereich des Märkischen Museums
Die Ausstellung „Was darf’s denn sein? Kinderträume Kaufmannsläden“ zeigt eine große Anzahl von Kaufmannsläden und Alltagsgegenständen aus der Geschichte des Handels. Das waren noch Zeiten, als die Berliner Hausfrauen mit dem Fischeimer loszogen, um das Mittagessen auf dem Fischmarkt in Cölln einzuhandeln! Mit der Eroberung fremder Länder in der Wilhelminischen Zeit konnten die Spreeathener schließlich die große weite Welt im kleinen Kolonialwarenladen um die Ecke kennen lernen: Die große Kaffeeschütte von 1900 riecht noch heute nach den schwarz gerösteten Bohnen aus Übersee. Die Milchkanne und die Milchflasche von Bolle, längst durch den Milchkarton abgelöst, weckt Erinnerungen an alte Zeiten. Die kupferne Balkenwaage mit ihren Gewichten ist heute von der elektronischen Waage verdrängt. Im Museum ist sie jedoch erhalten. Genau wie die mechanische Registrierkasse, die so schön klingelt, wenn sie geöffnet wird.
Führung: Gabriela Braden-Becker
Kosten: Eintritt inklusive Führung 5,00 Euro. Die Begleitung ist, falls im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ vorhanden ist, frei.
Anmeldung erforderlich unter Tel.: 24 00 21 62 oder per Mail: info@stadtmuseum.de
Fahrverbindung: U Märkisches Museum/ S- und U- Bhf. Jannowitzbrücke, Bus 147
Samstag, 17. September, 11:00 Uhr
Führung im Georg-Kolbe-Hain über die dortigen Plastiken des Bildhauers
Treffpunkt: 10:50 Uhr vor dem Georg-Kolbe-Museum, Sensburger Allee 26
In unmittelbarer Nähe des Georg-Kolbe-Museums befindet sich eine kleine Parkanlage, der Georg-Kolbe-Hain. Hier wurden in der Zeit zwischen 1959 und 1965 fünf große, posthum gegossene Plastiken des Bildhauers aufgestellt, die Sie tastend kennen lernen können.
Kosten: Führung 6,00 Euro pro Person
Teilnehmerzahl: 4 Blinde bzw. Sehbehinderte; Begleitung ausdrücklich erwünscht.
Bei Interesse kann anschließend im historischen Café K. im Nachbarhaus eine „Kunstpause“ eingelegt werden.
Fahrverbindungen: S9 und S75 bis Haltestelle Heerstraße; Busse X49, M49, X34 und 218 ebenfalls bis Haltestelle Heerstraße; von dort sind es noch ca. 5. Min. Fußweg. Gegebenenfalls sind auch ein Treffen am Bahnhof und der gemeinsame Spaziergang zum Museum möglich.
Weitere Informationen, Anmeldung und Leitung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: tastkunst@gmx.net
Samstag, 17. September, 16:00 Uhr
Führung im Bode-Museum: Skulpturen zum Begreifen - Kunstvermittlung für Sehbehinderte und Blinde
Treffpunkt: 15:50 Uhr im Eingangsbereich Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin, Museumsinsel Berlin, Eingang Monbijoubrücke
Aus verschiedenen Jahrhunderten stehen mehrere Plastiken der Museumsausstellung, wie z. B. das „Porträt eines Kaisers“ (Konstantinopel, 4. Jh.) aus Marmor oder der „Raub der Sabinerinnen“ (Prag, 17. Jh.) aus Bronze zur Verfügung, um ertastet zu werden. Die historischen Hintergründe, Inhalte und Bildhauertechniken werden vor Ort erläutert.
Leitung: Heike Hamann, Kosten: 10,00 Euro
Anmeldung: Tel.: 266 42 42 42 oder E-Mail: service@smb.museum
Fahrverbindungen: Bus: Staatsoper TXL; Lustgarten: 100, 200;
Friedrichstr.: 147; S-/U-Bahn: S Bhf. Hackescher Markt: S5, S7, S75, S9;
S-/U-Bhf. Friedrichstr. S1, S2, S25, S5, S7, S75, S9, U6; Tram Hackescher Markt M4, M5, M6; Am Kupfergraben M1, 12
Sonntag, 18. September, 14:00 Uhr
Von Teetrinkern und Ananasessern - das Chinesische Haus im Park Sanssouci
Treffpunkt: 13:50 Uhr am Chinesischen Haus im Park Sanssouci
Das Chinesische Haus zieht die Besucher schon von weitem an! Goldene Chinesen vor den Außenwänden des Hauses und ein goldener Mandarin auf der Dachspitze - es glänzt und glitzert inmitten des grünen Parkes Sanssouci. Unser Spaziergang führt uns rund um und in das kleine Gebäude und bis zum Drachenhaus - also mitten durch das exotische Sanssouci.
Leitung: Wilma Otte
Max. 12 Besucher (incl. Begleitung
Kosten: keine
Anmeldung bei Detlef Friedebold, Tel.: 365 53 55 (bei Abwesenheit Anrufbeantworter) oder per Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindungen: ab Potsdam Hauptbahnhof mit der Straßenbahn 91 Richtung Potsdam Pirschheide um 13.39 Uhr bis Potsdam Luisenplatz
Samstag, 24. September, 11:00 Uhr
„Erzähl mir ein Märchen! Von Aschenputtel bis Schneewittchen!“
Führung zum Märchenbrunnen im Park Friedrichshain
Treffpunkt: 10:50 Uhr am Haupteingang Friedenstraße/Am Friedrichshain (Anschrift: Volkspark Friedrichshain, Am Friedrichshain, 10249 Berlin)
Das Entrée zum Volkspark Friedrichshain, Berlins ältester Grünanlage, bildet eine imposante Brunnenanlage mit steinernen Figuren aus der Märchenwelt der Gebrüder Grimm. Ob einzelne Skulpturen oder Skulpturengruppen, ob in menschlicher oder tierischer Gestalt, ihre naturalistische Darstellung fordert geradezu zum Tasten auf und erinnert womöglich an längst vergangene Kindheitstage! Entdecken Sie eine Gestalt Ihres Lieblingsmärchens. Könnten Sie es noch erzählen?
Kosten: 6,00 Euro pro Person
Teilnehmerzahl: max. 6 Blinde/Sehbehinderte plus Begleitung
Fahrverbindungen: Bus 200 (Richtung Prenzlauer Berg), Bus 240 und Tram M4 bis Haltestelle Am Friedrichshain, Tram M5, M6, M8 bis Otto-Braun-Straße.
Weitere Informationen, Anmeldung und Leitung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: tastkunst@gmx.net
Samstag, 24. September, 16:00 Uhr
„Vor dem inneren Auge“
Treffpunkt: 15:50 Uhr an der Information der zentralen Eingangshalle zur Gemäldegalerie am Kulturforum in Tiergarten (zwischen der Neuen Nationalgalerie und der Philharmonie).
Unbekannte Künstler von Heiligenbildern und Bekannte wie z. B. Cranach, Tizian, Vermeer bis in die Moderne zu Matisse werden besprochen. Texte und Musiken erschließen die jeweilige Zeit. Materialbilder, Kontrastzeichnungen, Nachstellungen machen die Bildkompositionen erfahrbar. Stoffmusterpausen und unterschiedliche Stoffproben erlauben das Befühlen von Linien und Strukturen.
Leitung: Heike Hamann
Fahrverbindungen: Haltestelle „Kulturforum“ mit Buslinien M41, 148 oder 200; Haltestelle „Potsdamer Brücke“ mit Buslinie M29 oder Haltestelle Philharmonie mit Buslinie 200. Ferner U- und S-Bahn Potsdamer Platz.
Kosten: Eintritt 3,00 Euro für den Blinden. Die Begleitperson ist, soweit im Schwerbehindertenausweis vermerkt, frei. Der normale Eintrittspreis beträgt 6,00 Euro. Die Führung kostet 9,00 Euro pro Person. Anmeldung: Tel.: 266 42 42 42 oder E-Mail: service@smb.museum
Teilnehmerzahl: 4 bis 8 Personen
Samstag, 24. September, 17:00 Uhr
Chor- und Orgelkonzert - von Johann Staden bis Peter Maffay
Evangelische Pfarrkirche, Berliner Allee 182, 13088 Berlin-Weißensee
Besinnliches und Heiteres mit dem Conrad-Paumann-Chor aus Nürnberg und Hermann Grünert aus Berlin an der Orgel.
Der Conrad-Paumann-Chor wurde 2004 von ehemaligen Schülern des Bildungszentrums für Blinde und Sehbehinderte, Nürnberg, gegründet. Mittlerweile besteht der Chor aus 30 blinden, sehbehinderten und sehenden Sängern. Der Name des Chors bezieht sich auf Conrad Paumann, einen blinden Komponisten des 15. Jahrhunderts, der in Nürnberg und München wirkte. Im Konzert singt der Chor geistliche Werke von blinden Komponisten, u. a. von Hermann Grünert, bayerischen Komponisten, Spirituals, weltliche Kompositionen und Abendlieder.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Anfahrt: Die Kirche befindet sich schräg gegenüber von unseren Blindenwohnstätten in Weißensee und ist erreichbar per Tram M4, 12 und M13 und Bus 255, 159 bis „Berliner Allee/Indira-Gandhi-Str.“
Mittwoch, 28. September, 14:00 Uhr
Führung durch den Modellpark Berlin-Brandenburg
Treffpunkt: 13.45 Uhr, Tram-Haltestelle Hegemeisterweg
Ort: Modellpark Berlin-Brandenburg, Eichgestell 4, 12459 Berlin (Wuhlheide)
Im Modellpark Berlin-Brandenburg in der Wuhlheide in Berlin-Köpenick sind rund 60 Modelle von Berliner und Brandenburger Bauwerken im Maßstab 1:25 ausgestellt. Wie Gulliver im Zwergenland fühlt man sich, wenn man beispielsweise in Sekunden von der Siegessäule zum Brandenburger Tor und mit wenigen Schritten weiter zum Rathaus Spandau gelangt. Fast alle Modelle kann man berühren und betasten. Vor den Modellen stehen Tafeln, auf denen der Name des Bauwerks auch in Brailleschrift angegeben ist. Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Modelle gibt es mit Hilfe eines Audioguides im Daisy-Format.
Dauer der Führung: etwa 2 Stunden
Teilnehmerzahl: 6 Personen mit Begleitung
Kosten: 4,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, die Begleitperson ist frei, falls der Schwerbehinderte in seinem Ausweis das Merkzeichen „B“ hat. Die an diesem Tag stattfindende Führung ist kostenfrei.
Fahrverbindungen: S-Bhf. Karlshorst, dann 2 Stationen mit der Tram M17, 27, 37 bis Hegemeisterweg
Anmeldung bei Detlef Friedebold, Tel.: 365 53 55 (bei Abwesenheit Anrufbeantworter) oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Mittwoch, 28. September, 18:00 Uhr
Keller-Kino im ABSV
Treffpunkt: 17.50 Uhr, Seminarraum des ABSV
In diesem Monat wird der Film „Der große Diktator“ von und mit Charlie Chaplin gezeigt.
Zum Inhalt des Films:
Der prahlerische Despot Hynkel herrscht in Tomanien, einem Polizeistaat mit Konzentrationslagern und Gettos für die jüdische Bevölkerung. Hynkel plant den Einmarsch ins Nachbarland Osterlich - gemeint ist Österreich. Juden und anders Denkende werden in Tomania grausam verfolgt: So auch der jüdische Friseur, der ohne Erinnerung und ohne Kenntnis der historischen Ereignisse seit Ende des ersten Weltkriegs bis 1933 die Zeit in einem Krankenhaus verbrachte und sich nun in seinem von Spinnweben durchzogenen Laden in mitten eines Gettos wiederfindet. Offizier Schultz, dem der Friseur im Ersten Weltkrieg das Leben gerettet hat, kommt zufällig vorbei, als Hynkels Schergen den renitenten Friseur kurzerhand aufhängen wollen. Schultz ist ein mächtiger Mann im neuen Tomania geworden und stellt den Friseur und dessen Freunde unter seinen persönlichen Schutz. Zunächst beruhigt sich die Lage, und sogar für die Liebe ist wieder Zeit. Der Friseur ist ganz verzaubert von Hannah, dem Mädchen aus dem Nachbarhaus. Doch am Abend ihrer ersten Verabredung bricht die Katastrophe wieder ins Getto ein, schlimmer als je zuvor. Denn Schultz ist in Ungnade gefallen, weil er sich Hynkels Plänen zur Invasion des Nachbarlandes widersetzt hat. Er und der Friseur werden entdeckt und deportiert. In der Zwischenzeit schließt Hynkel in seinem Palast eine Allianz mit dem „befreundeten“ Diktator Benzini Napaloni – der Weg für die tomanischen Truppen nach Osterlich ist frei. Hynkel begibt sich, als Entenjäger getarnt, ins Grenzgebiet.
Schultz und der Friseur entkommen in tomanischen Uniformen aus dem Konzentrationslager. Sie geraten in die Invasion Osterlichs. Dort verwechseln die tomanischen Soldaten den Friseur mit Hynkel. Und während der echte Diktator auf der Entenjagd von seinen eigenen Truppen als entlaufener KZ-Häftling verhaftet wird, führt man den Friseur auf den Paradeplatz von Osterlichs Hauptstadt. Er soll eine Rede halten. „Reden Sie“, fleht Schultz. „Es ist unsere einzige Hoffnung...“
Chaplin spielt in „Der große Diktator“ eine Doppelrolle, zum einen den gewitzten jüdischen Barbier und zum anderen den Despoten Hynkel – eine grotesk ins Neurotische verzerrte Karikatur Hitlers. Die legendäre Parodie entstand im Jahre 1940. Chaplin löst das Grauen in Komik auf, ohne dass dabei das Grauen ins Lächerliche gezogen würde. Es bleibt stets präsent, wie ein roter Faden, an dem sich alle - aus unterschiedlichen Positionen: Täter und Opfer - entlang hangeln müssen. Die Stärke dieses Films und seine außergewöhnliche Bedeutung liegt in der dialektischen Verknüpfung von Komik und Tragik, in der besonderen Fähigkeit
Chaplins, in einem Film beides auf eine Art zusammenzubringen, die weder die Grausamkeit oder die Gefährlichkeit des Nationalsozialismus verniedlicht, noch der Komik einen bitteren Beigeschmack von Lächerlichkeit versetzt.
Auf Ihre Anmeldung freut sich Roswitha Röding, Hörfilmbeauftragte des ABSV, unter Tel.: 391 27 63.
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