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Training der Lebenspraktischen
Fähigkeiten - LPF
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Was ist, wenn "selbstverständliche" Handgriffe und Fertigkeiten wie z. B. Kaffee eingießen, Frühstück vorbereiten, Bargeld sortieren, Bedienen von Elektrogeräten oder die Unterschrift leisten, nur noch stark erschwert oder mit Hilfe durchgeführt werden können? Genau diese Problematik alltäglicher Verrichtungen greift das Training der lebenspraktischen Fähigkeiten auf. Gemeinsam mit der Rehabilitationslehrerin erarbeiten blinde oder sehbehinderte Menschen Strategien zur Bewältigung von Alltagssituationen. Innerhalb des Unterrichts werden die vorhandenen Sinne und die optimale Nutzung eines möglichen Sehrestes geschult. Die neu erlernten Fähigkeiten und Methoden sowie die gezielte Anwendung von Hilfsmitteln bieten mehr Sicherheit und unterstützen die Selbständigkeit. Art und Dauer der Lerninhalte (Essensfertigkeiten, Kochen, Kleiderpflege, Haushalt, Körperpflege, Kommunikationsfertigkeiten, "Umgang" mit Lesehilfen) werden individuell auf den Lernpartner oder die Lernpartnerin abgestimmt. Der Unterricht erfolgt immer im Einzelunterricht und kann sowohl im ABSV als auch in der eigenen Wohnung durchgeführt werden. LPF kann über die Eingliederungshilfe, die Berufsgenossenschaft oder die Beihilfe finanziert werden. Dem LPF-Unterricht geht ein persönliches Beratungsgespräch mit der Rehabilitationslehrerin voraus. Weiter kann auch eine umfassende Beratung über den Einsatz einer Vielzahl von Hilfsmitteln und Lesehilfen erfolgen. zurück:
Orientierungs- und Mobilitätstraining |
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