Psychologische Betreuung
 

Zeichnet sich der Beginn einer Erblindung oder Sehbehinderung ab, hat dies erhebliche Auswirkungen auf das weitere Leben der Betroffenen.

In dieser Situation kann das Gespräch mit einer Psychologin oder einem Psychologen entlastend wirken. Auch wer von Geburt an blind oder sehbehindert ist, kann irgendwann einmal den Bedarf nach psychologischer Beratung haben.

Warum Psychotherapie? Psychotherapie bietet Hilfe bei der Lösung persönlicher Probleme, Depressionen, Schlafstörungen und anderem. Nicht selten leiden auch Angehörige und Freunde unter den Problemen, die das Blindsein auslöst. Dabei können die Beschwerden eine Reaktion auf ein konkretes Ereignis sein oder ohne einen erkennbaren Zusammenhang erlebt werden.

Nicht immer ist Psychotherapie notwendig, um Probleme zu verarbeiten. Als Alternativen bieten sich auch ein vertrauensvolles Gespräch mit einem nahestehenden Menschen, das Erlernen eines Entspannungstrainings oder der Besuch einer Selbsthilfegruppe an. Ob eine Psychotherapie im Einzelfall angezeigt ist, läßt sich in einem vertraulichen Gespräch mit einer Psychotherapeutin bzw. einem Psychotherapeuten klären.

Wir möchten alle blinden und sehbehinderten Menschen ermutigen, Kontakt mit dem ABSV aufzunehmen und die Chancen für eine erhöhte Lebensqualität zu nutzen.

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