Ich hab' die Makulade, was nun?


Fünf Jahre Makula-Stammtisch im Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin

Berlin, 05.07.2010.

Patienten, die von ihrem Augenarzt die Diagnose Altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) erhalten haben, machen aus dem sperrigen Wort schon mal eine Makulade-Generation oder eine Makulade. Die Sozialarbeiter im Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin
(ABSV) sind auf Anfragen von AMD-Patienten vorbereitet, denn diese werden von ihnen besonders intensiv betreut. Die Altersbedingte Makula-Degeneration ist in den Industrieländern die häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung unter älteren Menschen. Rund zwei Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen.

Als die ersten neuen Medikamente zur Behandlung der feuchten Form der AMD in Studien getestet wurden, gab es bei den Betroffenen ebenso viele Hoffnungen wie Unsicherheiten. Für den ABSV war dies der Anlass, einen Stammtisch für AMD-Patienten zu organisieren. Inzwischen gibt es den „Makula-Stammtisch“ bereits seit fünf Jahren mit konstant großem Zulauf. Hier erfahren Betroffene alles zu aktuellen Behandlungsmethoden und erhalten im direkten Gespräch mit medizinischen Experten Antworten auf ihre Fragen. Die nach wie vor bestehenden Unschärfen bei der Finanzierung der Behandlung verunsichern die Patienten und sorgen für einen hohen Informationsbedarf.

Der Makula-Stammtisch ist für die Betroffenen auch eine wichtige psychologische Stütze. Sie merken, dass sie mit ihrer Krankheit nicht allein sind. In Gesprächen mit geschulten Sozialarbeitern sowie mit anderen Betroffenen lernen sie, ihr Schicksal anzunehmen und ihr verbliebenes Sehvermögen mit speziellen Hilfsmitteln bestmöglich zu nutzen.

Der nächste Makula-Stammtisch findet am 21. Juli 2010 um 16.00 Uhr im ABSV, Auerbacher Str. 7 am S-Bahnhof Grunewald, statt.
Anmeldung: 030/895 88-0.

Pressekontakt:
Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V. (ABSV)
Paloma Rändel, Öffentlichkeitsarbeit
Auerbacher Straße 7, 14193 Berlin
Tel. 030 / 895 88-123, Fax 030 / 895 88-99
E-Mail: paloma.raendel@absv.de

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