Auch ohne Augenlicht würdevoll altern


Tag der offenen Tür in den Blindenwohnstätten

Berlin, 8. Oktober 2008

Am Sonntag, dem 12. Oktober öffnen die Blindenwohnstätten Berlin in der Niederneuendorfer Allee 6-9 in Spandau und in der Berliner Allee 193-197 in Weißensee von 10.00 bis 17.00 Uhr ihre Türen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich im Gespräch mit der Heim- und Pflegedienstleitung, dem Personal sowie den Heimbewohnern ein persönliches Bild über das Leben in den Blindenwohnstätten zu machen. Ein Musterappartement verschafft einen Eindruck über Größe und Ausstattung der Zimmer. In einem Rundgang können sich die Besucher von der blinden- und sehbehindertengerechten Architektur und Ausstattung überzeugen, sie erfahren, wie die Essenversorgung der Bewohner organisiert ist und welche Kultur- und Freizeitangebote es gibt.

In einer Selbsterfahrungsübung unter der Augenbinde können sich sehende Besucher einmal in die Situation blinder Menschen hineinversetzen. Natürlich ist auch für Imbiss und Unterhaltung bestens gesorgt.

Immer mehr ältere Menschen erkranken an schweren Augenerkrankungen. Allein zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland an der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), der häufigsten Ursache für eine schwere Sehbehinderung im Alter. Der Verlust des Augenlichts ist ein schwerer Schicksalsschlag, der häufig zur Isolierung und Vereinsamung führt. Um dem zu begegnen bieten die Blindenwohnstätten Berlin in beiden Häusern jeweils bis zu 100 Seniorinnen und Senioren ein sicheres, blinden- und sehbehindertengerechtes Zuhause. Modern ausgestattete Appartements mit Einzelbetten, kleiner Küche und eigenem Badezimmer gewährleisten ein Höchstmaß an Individualität. Ein im Umgang mit Blinden und Sehbehinderten geschultes Personal sorgt für Fürsorge, Pflege und Betreuung. Vielfältige Veranstaltungen im Haus fördern den Kontakt zwischen den Heimbewohnern.

Kontakt:
Haus Spandau, Niederneuendorfer Allee 6-9, Tel. 030 335006-0 (Bus 136, 139),
Haus Weißensee, Berliner Allee 193-197, Tel. 030 96251-0 (MetroTram M4, M13, Tram 12 und 27, Bus156, 255 oder 259).
Ein Busshuttle pendelt zwischen beiden Häusern.

Pressekontakt:
Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V. (ABSV)
Paloma Rändel, Öffentlichkeitsarbeit
Auerbacher Straße 7, 14193 Berlin
Tel. 030 / 895 88-123, Fax 030 / 895 88-99
E-Mail: paloma.raendel@absv.de

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