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Berlin, 14. Juni 2007
Am kommenden Montag, 18.6.2007, begeben sich Blinde und Sehbehinderte
von 10 bis 14 Uhr im Gaslaternen-Freilicht-Museum auf eine Zeitreise
durch die Geschichte der Berliner Gas-Straßenbeleuchtung. Mit
Hilfe eines mobilen Teleskoplifts fahren sie in einem Zweipersonenkorb
hoch zur Laternenspitze, wo sie sich in luftiger Höhe durch Tasten
unter fachkundiger Erläuterung mit dem Leuchtendesign verschiedener
Stilepochen vertraut machen können.
Das Gaslaternen-Freilicht-Museum im Tiergarten ist mit 90 Laternen aus
25 deutschen und elf weiteren europäischen Staaten die größte
Sammlung seiner Art. Zu der Ausstellung gehören u.a. die älteste
Gaslaterne Berlins - die Camberwell-Laterne aus dem Jahre 1826, ein
fünfarmiger Charlottenburger Kandelaber aus der Zeit nach der Jahrhundertwende
im wilhelminischen Prunkstil und die so genannte "Schinkel"-Laterne
im klassizistischen Stil. Die Sammlung befindet sich nicht zufällig
in Berlin, denn in der Hauptstadt gibt es noch heute rund 44.000 Gaslaternen
- so viele wie in keiner anderen Stadt.
Die Führung für Blinde und Sehbehinderte ist eine Initiative
des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin gegr. 1874
e. V. (ABSV) in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin.
Der ABSV dankt der Firma Braun Schaltgeräte & Service e.K.,
die für die Führung zwei Hublifte kostenfrei zur Verfügung
gestellt hat.
Treffpunkt:
18.6.2007 um 9:45 Uhr am S-Bhf. Tiergarten, Ausgang "Straße
des 17. Juni"
Gaslaternen-Freilichtmuseum Berlin:
Straße des 17. Juni, vor dem Berlin-Pavillon und im Hof;
Parkweg im Tiergarten bis zur Schleusenbrücke
Verkehrsverbindungen: S5, S9, S75 S-Bhf. Tiergarten
www.dtmb.de/Aktuelles/Kooperationen/Laternen
Pressekontakt:
Ansprechpartner vor Ort:
Dr. Detlef Friedebold
Telefon: 030 / 365 53 55, Funk 0171 / 834 37 69
Paloma Rändel, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030 / 895 88-123, Fax: 030 / 895 88-99
E-Mail: paloma.raendel@absv.de
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