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Berliner Blindenwohnstätten veranstalten Tag der offenen Tür |
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Das Haus in Spandau nahm im Herbst 1989 die ersten Bewohner auf und war damit bundesweit die erste Blindenwohnstätte dieser Art. Die Einrichtung in Weißensee, direkt am Weißen See gelegen, wurde 1995 fertig gestellt. Die Wohn- und Pflegeheime sind blinden- und sehbehindertengerecht ausgestaltet. So sind z. B. alle Räume mit tastbaren Zeichen gekennzeichnet, die Aufzüge verfügen über eine Ansage, die Räume werden blendfrei ausgeleuchtet, die Treppenstufen sind besonders gekennzeichnet und gesichert. Zu beiden Häusern gehören Räumlichkeiten für einen gemeinsamen Aufenthalt und für sportliche Aktivitäten sowie jeweils ein blindengerecht gestalteter Garten, wo sich die Bewohner selbstständig oder mit geringer Unterstützung aufhalten und orientieren können. Gesellschafter der Blindenwohnstätten Berlin ist der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV), der seine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen in das Betreuungskonzept der Blindenwohnstätten Berlin einfließen lässt. Viele Bewohner der Blindenwohnstätten Berlin sind Vereinsmitglieder und durch ihre Mitgliedschaft auf die blindengerechten Wohnungen aufmerksam geworden. Der Tag der offenen Tür am 22. April bietet Interessierten die Möglichkeit, sich im Gespräch mit dem Personal bzw. den Heimbewohnern einen persönlichen Eindruck darüber zu verschaffen, was es praktisch heißt, blinden- und sehbehindertengerecht zu wohnen. Jeweils um 11 und 15 Uhr besteht in simulierten Fallsituationen die Möglichkeit, sich in die Lage der blinden- und sehbehinderten Bewohner hineinzuversetzen, u. a. beim Essen, beim Treppesteigen oder bei der Orientierung im Raum mit verbundenen Augen. Besucher können ab 10 Uhr direkt zu einem der beiden Häuser kommen. Zum Pendeln zwischen beiden Einrichtungen steht ein Busshuttle bereit. Kontakt: |
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