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Bei ersten Warnzeichen zum Augenarzt gehen |
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Berlin (dpa/gms) - Bei den ersten Anzeichen einer Sehbehinderung sollte man umgehend den Augenarzt aufsuchen. Anlässlich des Sehbehindertentages am 06. Juni weist der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverband (ABSV) in Berlin darauf hin, dass der Arzt neben einer Diagnose auch erste Hinweise auf innere Erkrankungen, zum Beispiel Diabetes liefern kann. Wer beispielsweise durch einen leichten Schleier sieht und Kontraste nicht mehr scharf wahrnimmt, kann an beginnendem Grauen Star leiden. Wenn beim Lesen ein verschwommener Fleck oder ein grauer Schatten mitten im Schriftbild erscheint oder eine Veränderung der Farbwahrnehmung sowie ein verbogenes und verzerrtes Bild bemerkt wird, könne das auf eine Makula-Degeneration hinweisen, so der ABSV. Häufigen Kopfschmerzen hingegen kann eine Fehlsichtigkeit zu Grunde liegen, die meist mit einer Brille korrigiert werden kann. Das Sehen plötzlicher Blitze kann auf eine Netzhautablösung hinweisen. Auch Diabetes-Patienten sollten
zur regelmäßigen Kontrolle beim Augenarzt, da die Krankheit
zur Entwicklung einer Diabetischen Retinopathie führen kann. In
einem Alter ab 40 Jahren sollte außerdem der Augeninnendruck untersucht
werden, Autofahrern ab 50 wird ebenfalls eine regelmäßige
Vorsorgeuntersuchung empfohlen. Unter www.absv.de
hat der Blinden- und Sehbehindertenverband einen Sehbehinderungssimulator
online gestellt, der die Auswirkungen der fünf häufigsten
Sehbehinderungen anzeigt. |
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