Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
ABSV-Info 06/2026 vom 15.01.2026
Der 27. Januar ist der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Er erinnert an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 und mahnt dazu, die Verbrechen der NS-Zeit nicht zu vergessen. Der Gedenktag steht für Erinnerung, Verantwortung und das Eintreten für Menschenwürde, Demokratie und gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung.
Anlässlich dieses Gedenktages lädt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu einer Ausstellung mit Podiumsdiskussion und Ausstellungsführung sowie zu einer Kranzniederlegung ein. Außerdem machen wir Sie auf thematisch passende, barrierefreie Dauerausstellungen in Berlin aufmerksam, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus befassen.
Ausstellung und Kranzniederlegung
27.01.2026, 11:00 bis 16:00 Uhr
Ausstellung
mit Werken von Andreas Maus
Ort: Berliner Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin
13:00 Uhr: Podiumsgespräch
mit Jürgen Dusel, Andreas Maus und Jutta Pöstges (Künstlerische Leitung Kunsthaus KAT18, GWK START)
Musikalische Begleitung: Jeremi, Johanna und Silas Zschocke
Veranstaltung mit Übersetzung in Deutsche Gebärden-/Lautsprache, Übersetzung in deutsche Schriftsprache, Live-Audiodeskription und Übersetzung in Leichte Sprache
14:30 Uhr: Ausstellungsführung
mit Live-Audiodeskription und Übersetzung in Leichte Sprache und Deutscher Gebärdensprache
Link zur Anmeldung für das Podiumsgespräch und/oder die Ausstellungsführung
28.01.2026, 11:00 Uhr (bis max. 11:30 Uhr)
Kranzniederlegung
mit musikalischer Begleitung durch Jeremi und Silas Zschocke
Ort: Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in der Tiergartenstraße 4 in 10785 Berlin
Veranstaltung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache und Leichte Sprache, mit Live-Audiodeskription
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Barrierefreie Dauerausstellungen
Die Ausstellungen „Alles über Anne“ im Anne Frank Zentrum, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt sowie die Dauerausstellung „Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden“ im Haus der Wannsee-Konferenz können von blinden und sehbehinderten Menschen barrierefrei besucht werden.