„Jetzt ist Sense! – Ein vergnügt-vielfältiger Abend über die Endlichkeit“

ABSV-Info 66/2026 vom 18.09.2026

Jetzt ist Sense! Eine Salon-Reihe über den Tod
Die Moderatorinnen Frau zu Kappenstein und Elke Hübener-Lipkau laden zu einer unterhaltsamen und informativen Lesung mit Musik, Gesprächen und Informationen über Sterben und Tod ein. Die Veranstaltung „Jetzt ist Sense!“ ist Teil einer Salon-Reihe, die die gleichnamige Anthologie begleitet.

Es treten auf: Sigrid Grajek (Moderation), AnniKa von Trier (Musik) und die Autorinnen Susanne Danowski, Astrid Ann Jabusch, Felicitas Wand sowie Abini Zöllner. Mit dabei auch als Special Act „Herzenswunsch“ von den Maltesern mit Valentin Otto, ein etabliertes Projekt, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch zu erfüllen.

Donnerstag, 24. September, 19:00 Uhr
(Einlass ab 18:00 Uhr)
im Saal des ABSV-Vereinshauses

Eintritt frei, es kreist ein Spendenhut zugunsten des ABSV.

Anmeldung

Telefon: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de

Weitere Infos

Über den Tod spricht man kaum – die Anthologie „Jetzt ist Sense!“ stellt das Gegenteil dar: Die 43 Autorinnen verschiedener lebensweltlicher, literarischer und religiöser Herkünfte machen sich in dieser Anthologie zur Aufgabe, Gegenentwürfe zum Schweigen über das Tabu-Thema Tod zu schreiben. Reales und Fiktionales, Lyrik und Erzählendes, Essay und Satire lassen immer wieder weibliche Perspektiven zum Thema Tod entstehen – heiter, nachdenklich, aber vor allem mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit. Lassen Sie sich als Leserin und Leser dazu verleiten, den Tod wieder in die Normalität des Lebens zu holen.

Die versammelten Texte sprengen Klischees. Sie zeigen, dass Sterben nicht nur Schrecken und Verlust ist, sondern auch Klarheit, Witz, Fantasie und Lebensnähe. Direkt, vielstimmig, manchmal frech, manchmal zärtlich, begegnet das Buch dem Thema auf Augenhöhe – und lässt uns schmunzeln.

Die Autorinnen haben das Thema aufgebrochen und neu gedacht. Mit Witz, Schärfe, Tiefe und persönlicher Handschrift nehmen sie uns mit in Trauerzimmer, auf Friedhöfe und in schräge Gedankenwelten. Die Anthologie ist kein Abschluss, sondern ein Gesprächsangebot. Sie enttabuisiert den Tod, rückt ihn ins Leben und beweist, dass Ernst und Humor sich nicht ausschließen – vielleicht die tröstlichste Erkenntnis von allen.

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