Verwaltungsrat tagte – Weichen für die weitere Vereinsarbeit gestellt
ABSV-Info 79/2024 vom 15.11.2024
Am 13. November trat der ABSV-Verwaltungsrat zusammen. Das Gremium, bestehend aus dem Vorstand sowie den Leiterinnen und Leitern der Bezirks- und Stadtteilgruppen als stimmberechtigte bzw. der Interessengruppen als nicht stimmberechtigte Mitglieder, behandelte zentrale Themen für die Zukunft des Vereins. Die Versammlungsleitung lag in den Händen von Dr. Dietrich Plückhahn, Vorsitzender des Ehrenrates und ehemaliger Vorsitzender des ABSV.
Die drei Vorstandsmitglieder präsentierten ihre Aufgabenschwerpunkte für die nächsten Wochen und gaben bekannt, dass am 18. Januar 2025 eine außerordentliche Delegiertenversammlung stattfinden wird. Ziel dieser Versammlung ist die Komplettierung des Vorstandes auf fünf Mitglieder. Ebenfalls an diesem Tag wird ein außerordentlicher Verwaltungsrat den Wirtschaftsplan für das Jahr 2025 verabschieden.
Ein wichtiges Signal setzte der Verwaltungsrat mit der Verurteilung jeder Form von Extremismus und der Verabschiedung einer Resolution gegen Rechtsextremismus. Der Antrag hierzu kam von der Bezirksgruppe Steglitz-Zehlendorf:
Resolution „Gemeinsam gegen rechtsextreme Kräfte“
Rechtsextreme Kräfte und Parteien bedrohen unsere Demokratie und unser Recht auf Teilhabe. Wer Inklusion als „Ideologieprojekt“ bezeichnet, spricht uns das Recht auf Teilhabe ab! Wer Remigration fordert, will, dass unsere Freunde, Bekannten und Vereinsmitglieder nicht mehr Bestandteil unserer Gesellschaft sind.
Wir treten für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein, in der die demokratischen Grundprinzipien und Menschenrechte für alle gelten. Wir fordern den Staat, seine Verwaltungen, die demokratischen Parteien und alle Demokratinnen und Demokraten auf, ihren Beitrag zu leisten, um die Würde der Menschen zu schützen und Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und das Grundgesetz zu verteidigen.
Wenn rechtsextreme Kräfte Menschen mit Behinderungen an den Rand der Gesellschaft drängen, bedarf es des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des Widerstands.
Begründung:
Die Verbreitung rechtsextremer Ideologien stellt eine ernsthafte Bedrohung für den gesellschaftlichen Frieden und die demokratische Ordnung dar. Diese Ideologien führen zu Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt gegen Minderheiten. Inklusion und Teilhabe sind fundamentale Werte unserer Gesellschaft, die es zu verteidigen gilt. Die Resolution fordert ein starkes und unmissverständliches Signal gegen alle Formen von Extremismus. Sie appelliert an alle demokratischen Akteure, sich aktiv für eine Gesellschaft einzusetzen, die Vielfalt, Respekt und Toleranz fördert. Nur durch gemeinsames Handeln können wir den Gefahren, die von rechtsextremen Kräften ausgehen, entgegentreten und eine zukunftsfähige, inklusive Gesellschaft schaffen.
Darüber hinaus ernannte der Verwaltungsrat auf Antrag der Stadtteilgruppe Treptow vier Mitglieder für ihre langjährigen und bedeutenden Verdienste um den ABSV zu Ehrenmitgliedern des Vereins:
Dr. Frohmut Friedebold, Dr. Dietrich Plückhahn, Roswitha Röding und Manfred Scharbach.
Für Ihre Fragen und Anliegen steht innerhalb des Vorstandes Bedia Kunz unter folgendem Kontakt zur Verfügung:
Telefon: 030 895 88-303
E-Mail: bedia.kunz@absv.de