Hygiene- und Verhaltensregeln

Hygienekonzept des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin für Mitglieder, Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher der Geschäftsstelle (Stand: 12.01.2022)

Die Hygiene- und Verhaltensregeln im ABSV dienen der Umsetzung der Dritten Verordnung über erforderliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Vierte SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – 3. InfSchMV) in der Fassung der Zweiten Verordnung zur Änderung der Vierten  SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 11. Januar 2022, zu finden unter www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung, die Grundlage und Bestandteil unseres Hygienekonzepts ist. Im Vordergrund steht das Ziel, das Vereinsleben und den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden so zu gestalten, dass Ansteckungen vermieden werden.

A. Grundsätzliche Regelungen

  1. Im Zentrum steht weiterhin die notwendige Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und der hierdurch verursachten Krankheit COVID-19 durch Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur Bewältigung der Auswirkungen auf das Gesundheitswesen.
  2. Der Zutritt zum Vereinsgelände und den Vereinsgebäuden kann nur erfolgen, wenn keine Anzeichen einer Covid-19-Infektion vorliegen.
  3. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist grundsätzlich einzuhalten.
  4. In den Gebäuden des ABSV besteht die Pflicht zum Tragen  einer FFP2-Maske. Diese darf grundsätzlich nur während des Verzehrs von Speisen und Getränken abgelegt werden. Soweit im Außenbereich des ABSV der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist auch im Außenbereich eine Maske zu tragen. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske besteht nicht für
    1. Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
    2. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, zu tragen ist von diesen eine medizinische Gesichtsmaske,
    3. für Personen, die ärztlich bescheinigt auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine medizinische Gesichtsmaske tragen können; die Verantwortlichen sind berechtigt, zur Überprüfung des Vorliegens der Voraussetzungen dieser Ausnahme die Bescheinigung im Original einzusehen,
    4. für gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.
  5. Gründliches Händewaschen/Händedesinfektion unmittelbar nach Betreten des Hauses ist verpflichtend. Ein Desinfektionsmittelspenderautomat befindet sich im Foyer, gleich hinter dem Haupteingang am rechten Ende der eingebauten Fußmatte und am Eingang rechts neben der Tür zum Hilfsmittelladen.
  6. Die ausreichende Reinigung von Oberflächen und Sanitärbereichen ist zu gewährleisten.
  7. Konsequenter Rechtsverkehr auf dem Grundstück und im Gebäude ist einzuhalten.
  8. Die Räume sind – auch bei ungünstiger Witterung – regelmäßig durchzulüften (mehrmals tägliches Stoß- und Querlüften).
  9. Dokumentationspflicht: Soweit Kontaktdaten zu erfassen und zu dokumentieren sind, sind folgende Daten zu erfassen:
  • Vorname
  • Familienname
  • Anschrift
  • Telefonnummer, sofern vorhanden
  • E-Mail-Adresse, sofern vorhanden
  • Datum
  • Anwesenheitszeit

Zur Kontakterfassung kann eine digitale Lösung verwendet werden. Der ABSV nutzt die Corona-Warn-App und die Luca-App.

  1. Die Dokumentation wird ausschließlich zum Vollzug infektionsrechtlicher Vorschriften, insbesondere zur Kontaktnachverfolgung genutzt. Die nach Nr. 9 erhobenen Daten sind für die Dauer von zwei Wochen aufzubewahren oder zu speichern. Soweit eine digitale Anwendung genutzt wird sind die erhobenen Daten für die Dauer von 48 Stunden aufzubewahren und zu speichern.
  2. Sollten Besucher und Besucherinnen (z. B. Teilnehmende an Veranstaltungen, Schulungen und Beratungen) mit der Erfassung der Daten nicht einverstanden sein, ist ein Besuch im ABSV nicht möglich.
  3. Veranstaltungen und der Besuch konkreter Beratungs- und Schulungsangebote können unter Anwendung der sogenannten  2G-plus-Regel stattfinden. Welche Regel Anwendung findet, wird im Vorfeld der Veranstaltung bekannt gegeben.
    1. Wenn die 2G-plus-Regel Anwendung findet, bedeutet dies:
  • Die Teilnahme an einer Veranstaltung ist nur für Personen möglich, die 2 mal geimpft sind oder als genesen gelten und zusätzlich getestet (tagesaktuell) oder geboostert sind. Beim Zutritt zur Veranstaltung sind der Nachweis der Impfung gegen oder der Genesung von SARS-CoV-2 zu überprüfen. Der Nachweis muss digital verifizierbar und mit einem Lichtbildausweis abgeglichen werden.

- Personen, die unter 14 Jahren sind, müssen negativ getestet sein; einen negativen Test müssen Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler nicht vorlegen, wenn sie einer regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Der Nachweis der Schülereigenschaft und der damit einhergehenden regelmäßigen Testung im Rahmen des Schulbesuchs gilt insbesondere durch Vorlage eines gültigen Schülerausweises als erbracht. Für Kinder, die im Rahmen des Besuches einer Kindertagesstätte einer regelmäßigen Testung unterliegen, gilt eine nach dieser Verordnung vorgeschriebene Pflicht, negativ getestet zu sein, nicht.

- Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können; diese müssen mittels eines Tests gemäß § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 negativ getestet sein und die Impfunfähigkeit mittels einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen.

  1. Digitaler Impfausweis: Teilnehmende an einer Veranstaltung oder eines Angebots nach 2G-plus-Regeln müssen über einen digitalen Impfnachweis verfügen. Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis, in einem Impfzentrum oder in einer Apotheke kostenlos generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode (QR-Code) erstellt, den die Nutzerinnen und Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App einscannen und nutzen können. Die App speichert die Impfbescheinigung nur lokal auf dem Smartphone.

B. Besuch des Hilfsmittelladens

  1. Der Hilfsmittelladen ist geöffnet.
  2. Eine Terminbuchung ist zu empfehlen, um Wartezeiten zu vermeiden.
  3. Bei der Beratung werden die vorgeführten Hilfsmittel kontaktlos übergeben und desinfiziert.

C. Besuch bei Mitarbeitenden der Geschäftsstelle

  1. Die Geschäftsstelle ist geöffnet.
  2. Für den Besuch eines konkreten Beratungs- oder Schulungsangebots (z.B. Smartphone-Schulungen, Sozialberatung) ist in der Regel die Buchung eines Termins notwendig. Der Besuch eines konkreten Beratungs- oder Schulungsangebots erfolgt unter Anwendung der 2G-plus-Regel.

D. Besuch der Kantine durch Mitglieder

  1. Die Kantine ist im Rahmen der vom Kantinenbetreiber vorgesehenen Öffnungszeiten geöffnet. Für den Besuch des Innenraumes (Clubraum) ist die 2G-plus-Regel anzuwenden. Im Außenbereich der Kantine findet die 3-G-Regel Anwendung. Die Sitzplätze befinden sich auf der Terrasse vor der ehemaligen Kegelbahn. Beim Verlassen des Sitzplatzes ist eine medizinische Maske oder FFP2-Maske zu tragen.
  2. Toilettenbenutzung jeweils auf gleicher Ebene ist möglich.
  3. Die Bestuhlung und Anordnung der Tische ist so vorzunehmen, dass zwischen Personen, die untereinander nicht zum engsten Angehörigenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
  4. Zwischen den Tischgruppen ist so viel Platz freizulassen, dass der Mindestabstand zwischen den Tischgemeinschaften und vorbeigehenden Personen eingehalten werden kann
  5. Die Einhaltung der Dokumentationspflichten liegt in der Verantwortung des Kantinenbetreibers.

E. Veranstaltungen des ABSV

  1. Die Kantine kann für kleinere private Treffen genutzt werden. In diesem Fall gelten die unter D. genannten Regelungen. Die Buchung eines Tisches ist notwendig. Das Buchen eines Tisches erfolgt über das Sekretariat des ABSV: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: veranstaltungen[at]absv.de
  2. Veranstaltungen im Innenbereich des ABSV sind unter folgenden Regelungen möglich:
    1. Anmeldung/Buchung der Veranstaltung (Name der Veranstaltung und Inhalt) im Sekretariat der Geschäftsstelle durch das Mitglied, das die Veranstaltung durchführen möchte:
      Tel. 030 895 88-0, E-Mail: veranstaltungen[at]absv.de
    2. Bei Veranstaltungen ist die 2G-plus-Regel anzuwenden: Auf die Einhaltung des Mindestabstands ist zu achten; das Tragen einer FFP2-Maske am Platz ist nicht notwendig. Der Veranstalter kann das Tragen einer FFP2-Maske vorgeben. Dies gilt nicht für Veranstaltungen auf denen gemeinsam gesungen wird, hier ist Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten.
    3. Für die Veranstaltungsräume gelten folgende Personenobergrenzen (einschließlich der Beschäftigten und aller Anwesenden):
  • Saal: maximal 100 Personen, abhängig von der Bestuhlung
  • Seminarraum 1: maximal 10 Personen, abhängig von der Bestuhlung
  • Seminarraum 2: maximal 10 Personen, abhängig von der Bestuhlung
  • Seminarraum 1 und 2: maximal 18 Personen, abhängig von der Bestuhlung
  • Seminarraum 3: maximal 8 Personen, abhängig von der Bestuhlung.
  1. Das Mitglied, das die Veranstaltung durchführt, kann die Zahl der Teilnehmenden begrenzen, eine Anmeldung zur Veranstaltung ist im Vorfeld notwendig.
  2. Die Einhaltung der Dokumentationspflichten (ab 20 Teilnehmenden) liegt in der Verantwortung des ABSV.
  1. Bei Veranstaltungen des ABSV in Räumen außerhalb der Geschäftsstelle findet das jeweilige Hygienekonzept des externen Veranstaltungsorts Anwendung.

F. Fremdveranstaltungen im ABSV

  1. Fremdveranstaltungen, die im ABSV stattfinden (Raumüberlassung) oder auf dem Gelände des ABSV starten, sind unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzbestimmungen möglich. Dazu gehören unter anderem die Veranstaltungen des Berliner Blinden- und Sehbehindertensportvereins.
  2. Der ABSV ist in diesen Fällen nicht Veranstalter. Der Fremdveranstalter ist verpflichtet, für die Einhaltung der geltenden Bestimmungen Sorge zu tragen.
Zuletzt geändert: 
12. Januar 2022 - 12:57