Startseite / Presse / Pressemitteilungen / Pressemitteilung

ABSV und Senat einig: Freefloating für E-Scooter wird beendet

Pressemitteilung vom 11.03.2026

Berlin, 11.03.2026. Nach zwei Gesprächsterminen zwischen dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) und Senat wurde deutlich, dass beide Seiten das Ziel verfolgen, das ungeordnete Abstellen von E-Scootern auf Gehwegen zu beenden. Nach Vorstellungen des Senats sollen die Fahrzeuge in weiten Bereichen nur noch an festen Abstellflächen – sogenannten Mobilitätspunkten und Mobilitätsstationen – geparkt werden dürfen. Auch für den ABSV ist das eine akzeptable Lösung für freie und sichere Gehwege.  

Die Umstellung soll gebietsweise in sogenannten Clustern erfolgen. Sobald in einem solchen Gebiet die vorgesehenen Abstellflächen eingerichtet sind, wird das freie Abstellen durch das Einrichten von Parkverbotszonen unterbunden. E-Scooter können dann nur noch an den vorgesehenen Standorten entliehen und zurückgegeben werden. Damit ist das Freefloating in den betreffenden Gebieten (Clustern) beendet. So entsteht Schritt für Schritt eine geordnete Struktur.

Offen ist derzeit noch der zeitliche Rahmen. Nach der bisherigen Strategie des Senats soll die vollständige Umstellung erst bis 2035 erfolgen – ein Zeitraum, der laut ABSV-Geschäftsführer Dr. Thomas Krämer „so nicht akzeptabel ist“. Umso mehr wird die im Gespräch gegebene Zusage begrüßt, die Umsetzung so schnell wie möglich anzugehen und entsprechende „Beschleunigungspotenziale“ zu aktivieren.

Dr. Krämer betont: „Angesichts der täglichen Gefahren für blinde und sehbehinderte Menschen muss das freie Abstellen der Fahrzeuge so schnell wie möglich unterbunden werden“.

Der ABSV wird den Prozess weiterhin aktiv begleiten und sich mit Nachdruck für ein schnelleres Ende des Freefloatings deutlich vor 2035 einsetzen.

Pressekontakt:
Paloma Rändel, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 030 895 88-123
E-Mail: paloma.raendel@absv.de

Alle Pressemitteilungen