„MAMI“, Tanzperformance mit Audiodeskription


19:00 Uhr
Haus der Berliner Festspiele

MAMI kreist um ein Wort, das mehr meint als eine Person. Mutter – das ist  Ursprung und Abwesenheit zugleich, Fürsorge und Zumutung, Nähe und Verlust. Banushi formt persönliche Erinnerung zu einer intensiven Erfahrung zwischen Geburt, Begehren und Verlust. MAMI ist eine Hommage an die Frauen, die uns großgezogen haben – und an die Ambivalenzen, die mit diesem Erbe verbunden sind. Die Bühne wird zum Raum der Erinnerung, vertraut und unheimlich zugleich. In stillen, hochkonzentrierten Bildern entfaltet sich eine Chronik des Aufwachsens – von frühen Kindheitsprägungen über erste Liebeserfahrungen bis zur Entdeckung des eigenen Begehrens. Zärtlichkeit und Verletzung, Geburt und Vergänglichkeit, Zuwendung und Loslösung stehen dabei in einem ständigen Spannungsverhältnis. Die Zeit scheint gedehnt, aufgehoben, als folge sie der inneren Logik von Erinnerungen statt einer linearen Erzählung.

Charakteristisch für Banushis Arbeit ist der Verzicht auf gesprochenes Wort. Körper, Gesten, Musik, Licht und Farbe tragen die Erzählung.  Die stark vom Balkan geprägte Musik verstärkt den rituellen Charakter der Aufführung und verleiht ihr eine archaische und zugleich zeitgenössische Qualität.

Ort

Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin

Anfahrt

U-Bahn U3, U9 bis Spichernstraße

Kosten

20,00 Euro, Begleitperson frei

Anmeldung

Telefon: 030 25 48 91 00, täglich von 12:00 bis 17:00 Uhr
E-Mail: inklusion@berlinerfestspiele.de

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