Was tun bei Verdacht?

Hotline anrufen!

Falls Sie befürchten, sich angesteckt zu haben, können Sie sich unter folgender Hotline beraten lassen:
Tel. 030 90 28 28 28 (täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr)

Die Hotline ist besetzt durch Fachleute des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der bezirklichen Gesundheitsämter und der Charité. Aufgrund hoher Nachfrage kann es zu Wartezeiten kommen.

Abklärung

Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt in der jetzigen Lage und nach Anpassung der Kriterien durch das Robert-Koch-Institut (RKI) die Abklärung in folgenden Fällen:

Wer innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, sollte zuhause bleiben und telefonisch das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren, damit die Abklärung vorgenommen wird. Der Amtsarzt/die Amtsärztin entscheidet nach den Kriterien des RKI und der individuellen Situation des Patienten/der Patientin über das weitere Vorgehen, einen möglichen Test und eine mögliche häuslichen Isolation betreffend.

Gesundheitsämter:

  • Charlottenburg-Wilmersdorf: Tel. 030 902 91 60 47
  • Friedrichshain-Kreuzberg: Tel. 030 902 98 83 68
  • Lichtenberg: Tel. 030 90 296 75 52
  • Marzahn-Hellersdorf: Tel. 030 902 93 36 39
  • Mitte: Tel. 030 901 83 32 08
  • Neukölln: Tel. 030 902 39 22 54
  • Pankow: Tel. 030 902 95 28 69
  • Reinickendorf: Tel. 030 902 94 22 53
  • Spandau: Tel. 030 902 79 40 31
  • Steglitz-Zehlendorf: Tel. 030 902 99 36 21
  • Tempelhof-Schöneberg: Tel. 030 902 77 73 51
  • Treptow-Köpenick: Tel. 030 902 97-47 68

Wer innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet, also in Ländern und Gebieten mit hohen Infektionszahlen, gewesen ist und Symptome (von leichter Erkältung bis Lungenentzündung) hat, sollte ebenfalls zuhause bleiben und telefonisch den Hausarzt kontaktieren. Dieser entscheidet über das weitere Vorgehen, und eine mögliche Testung auf eine Infektion.

Wer innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen ist, sich gesund fühlt und keine Symptome an sich beobachten kann, sollte sich selbst für die nächsten 14 Tage lang beobachten und in Rücksprache mit seinem Arbeitgeber klären, ob eine Arbeit von zuhause aus möglich ist.

Alle Kontaktaufnahmen sollten zuerst telefonisch stattfinden. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden.

Corona-Untersuchungsstellen in Berlin

Der Rettungsdienst und die Rettungsstellen sind die richtigen Anlaufpunkte für Menschen mit schweren Symptomen. Niemand sollte sich jedoch unangekündigt in eine Rettungsstelle begeben, sondern vorher telefonisch den Verdacht auf Ansteckung mit dem Coronavirus mitteilen, damit bei Transport und Ankunft vor Ort wichtige Schutzmaßnahmen getroffen werden können. Alle Krankenhäuser in Berlin sind in der Lage, Menschen mit Verdacht auf Coronavirus oder Infizierte isoliert unterbringen und behandeln. Einige Berliner Krankenhäuser haben spezielle Corona-Untersuchungsstellen eingerichtet.

Die Adressen finden Sie unter folgenden Link: www.berlin.de/corona/untersuchungsstellen  

Aber auch hier gilt: Rufen Sie vorab bei der Hotline an:
Tel. 030 90 28 28 28

Den fahrenden Bereitschaftsdienst von Berlins Feuerwehr und der Kassenärztlichen Vereinigung für Verdachtsfälle erreichen Sie unter
Tel. 116 117

Kostenregelung bei einem Corona-Test

Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin den Test für notwendig hält, werden die Kosten vom Gesundheitsamt bzw. den Krankenkassen übernommen. Menschen ohne deutsche Krankenversicherung müssten eine Kostenübernahme direkt mit ihrer Versicherung klären.

Zuletzt geändert: 
19. Mai 2020 - 16:10