Kulturveranstaltungen

Im Folgenden finden Sie Kultur- und Freizeit-Angebote, die Gruppen blinder und sehbehinderter Menschen sowie ihren Angehörigen und Freunden angeboten werden, und von allen Interessierten ebenfalls besucht werden können. Bitte beachten Sie, dass das Angebot „Begleitperson frei“ nur bei Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis gilt.

Tanzen für Blinde und Sehbehinderte

Paartanz (Standard und Latein):
Freie Plätze für dreimonatigen Anfängerkurs ab 6. Januar 2017 beim Berliner Blindentanzclub im BBSV. Kontakt: Sabine Elsäßer, Tel.: 030 788 18 10

Tango-Sehnix (Argentinischer Tango):
jetzt immer montags, 18:00 bis 20:00 Uhr, im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin
Tango-Sehnix ist eine Initiative des Tangolehrers Augusto und seiner ersten blinden Tanzschülerin Hannah, mehr unter: www.tango-sehnix.de
Kontakt:
Augusto: Tel.: 0157  35 22 99 29, E-Mail: Augusto@tangusto.de
Hannah: Tel.: 0176  20 53 09 17, E-Mail: hannah@tango-sehnix.de

hoerfilm.info - das Informationsportal rund um das Thema Audiodeskription

Auf der Internetseite http://hoerfilm.info gibt es Tipps rund um das Thema Audiodeskription, eine Übersicht über alle Hörfilme im TV, der EInstellung der Audiodeskription an Ihrem Fernsehgerät und vieles mehr.
Kontakt:
Jan Meuel (Redaktion), Tel.: 030 28 53 87-263, E-Mail: j.meuel@dbsv.org
Andy Chyla (Technik)Tel.: 030 28 53 87-264, E-Mail: a.chyla@dbsv.org

Tipps für Theater und Oper mit Audiodeskription (leider nur außerhalb Berlins)

Braunschweig:
Staatstheater Braunschweig, Am Theater, 38100 Braunschweig

  • Freitag, 7. Oktober, 19:30 Uhr, Kleines Haus: „Der Gott des Gemetzels“, Schauspiel von Yasmina Reza, aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
    Zwei Elfjährige haben sich geprügelt. Ferdinand war mit einem Stock bewaffnet. Bruno hat eine Schwellung der Oberlippe und zwei abgebrochene Schneidezähne davongetragen. Eine Entschuldigung steht noch aus. Doch die muss es geben. So beschließen es jedenfalls die Eltern von Ferdinand und Bruno. Und so sitzen sie zusammen, um den Konflikt ihrer Kinder zivilisiert aus der Welt zu räumen. Nur leider ist es mit dem zivilisierten Umgang bald vorbei.
    Kartenreservierung: E-Mail: Barrierefrei@staatstheater-braunschweig.de
  • Sonntag, 6. November, 19:30 Uhr, Kleines Haus : (Die) Räuber nach Friedrich Schiller, Schauspiel
    Friedrich Schillers Sturm-und-Drang-Drama ist ein Klassiker, immer wieder inszeniert und das auf höchst wandelbare Weise: Erwin Piscator interpretierte die Revolte der Räuberbande vor dem Hintergrund der kommunistischen Bewegung Leo Trotzkis, im Deutschen Herbst wurden die Figuren zum frappanten Abbild der Roten Armee Fraktion und Frank Castorf machte aus dem ersten Drama des jungen Schiller einen düsteren Abgesang auf die gerade untergehende Deutsche Demokratische Republik.
    Kartenreservierung: E-Mail: Barrierefrei@staatstheater-braunschweig.de

Hamburg:
Ernst Deutsch Theater, Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg (direkt an der U-Bahn-Station „Mundsburg“ der Linie U3)

  • Freitag, 4. November, und Samstag, 5. November, jeweils 19:30 Uhr: „Leben so wie ich es mag“ mit Volker Lechtenbrink und Roland Renner
    Regie: Saskia Ehlers, Volker Lechtenbrink
    Vorab: 17:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr Bühnenführung und Betasten der Kostüme
    Anmeldung zur Bühnenführung bis 31.10. an: Marit Schröter, E-Mail: presse@ernst-deutsch-theater.de
    Inhalt: „Ein Mann blickt auf sein Leben zurück mit allen Höhen und Tiefen: als Schauspieler und Sänger, als Ehemann und Vater. All die Rollen, all die Begegnungen. So viele Schicksale verkörpert, so viele Schicksalsschläge gemeistert – und immer in die Spur des Lebens zurück gefunden. Glück gehabt.. Aber es hätte auch anders kommen können. Ein schmaler Grat zwischen Erfolg und Absturz. Der Obdachlose vor dem Theater hätte auch er sein können. Wie fühlt sich das an? Die Übergänge sind fließend. Er schlüpft in dessen Haut…“
    Kartenreservierung (Preise zwischen 25,00 und 42,00 Euro; 50% Rabatt für Schwerbehinderte und deren Begleitpersonen): Tel. 040 22 70 14 20
    Bei der Reservierung bitte das Stichwort „Hörtheater“ nennen und ob ein Führhund Sie begleitet.  
    Audiodeskription: Durch die im Theater fest installierte Übertragungstechnik „MobileConnect“ von Sennheiser kann die Audiodeskription auf dem eigenen Smartphone oder einem Leihgerät individuell empfangen werden. Sollten Sie kein eigenes Gerät (iOS oder Android) mit Kopfhörern haben, erhalten Sie vor Ort kostenlos Leihgeräte oder Kopfhörer (gegen Pfand) an den Garderoben des Theaters. Wir helfen Ihnen vor Ort gern mit der Bedienung und bei Fragen.

Kulturveranstaltungen in Berlin:


Donnerstag, 19. Januar 2017 - 16:30

Literaturforum

Ort: ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin

Thema: Leben und Werk von Ernest Hemingway

Leitung: Margit Grieshammer und Christine Rieger
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
NächsteTreffen: 16. Februar (jeweils am dritten Donnerstag des Monats)

Donnerstag, 19. Januar 2017 - 20:00

Filmvorführung "Shot in the dark"

Hörfilm
Der Film wird in englischer Sprache aufgeführt, über die Greta-App gibt es die deutsche Übersetzung und die Audiodeskription in deutscher Sprache.

Ort: Kino Eiszeit, Zeughofstr. 20, 10997 Berlin

mit den ProtagonistInnen Sonia Soberats und Bruce Hall, des Regisseurs Frank Amann sowie von Mitgliedern des Filmteams. Anschließend Künstlergespräch.

Fahrverbindung: U-Bahn U1, Bus M29 bis Görlitzer Bahnhof

Freitag, 20. Januar 2017 (Ganztägig)

Internationale Grüne Woche Berlin

Die Internationale Grüne Woche Berlin findet vom 20. bis 29. Januar 2017 statt. Die Informationen zu den Führungen für Blinde und Sehbehinderte lagen bis Redaktionsschluss noch nicht vor.

Wir werden Sie über das Angebot über unseren Newsletter ABSV-Info informieren. Gerne können Sie auch ab Anfang Januar telefonisch in der Geschäftsstelle nachfragen: Tel.: 030 895 88-0.

Freitag, 20. Januar 2017 - 18:00

Filmvorführung "Shot in the dark"

Hörfilm
Der Film wird in englischer Sprache aufgeführt, über die Greta-App gibt es die deutsche Übersetzung und die Audiodeskription in deutscher Sprache.

Ort: Kino in der Brotfabrik, Caligariplatz 1, 13086 Berlin-Weißensee

mit den ProtagonistInnen Sonia Soberats und Bruce Hall, des Regisseurs Frank Amann sowie von Mitgliedern des Filmteams. Anschließend Künstlergespräch

Fahrverbindung: Tram M2 bis Prenzlauer Allee/Ostseestr.

Samstag, 21. Januar 2017 - 14:00

Komische Oper Berlin: Bühne und Kostüme haptisch und taktil

Inklusive Führung, auch Sehende sind herzlich willkommen!

Treffpunkt: Haupteingang, Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin

Schreiten Sie durch die weitläufigen Foyers der Komischen Oper Berlin und nehmen Sie im historischen, stuckverzierten Saal auf einem der samtenen Sitze Platz. Erfahren Sie Wissenswertes zur Geschichte des Hauses und zum organisatorischen Ablauf einer Opernaufführung: Wer ist daran beteiligt und wie viele Menschen braucht es, um eine Vorstellung reibungslos über die Bühne zu bringen? Begehen Sie die Bühne und gewinnen einen Eindruck von ihrer Größe und ihren Funktionen. Zum Abschluss haben wir im Damen-Kostümfundus Kostüme aus einer aktuellen Produktion vorbereitet, die von Ihnen ertastet werden können.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 13,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldungen bis 5 Tage vor dem Termin bei Roswitha Röding: Tel.: 030 391 27 63, E-Mail: roeding@t-online.de
Fahrverbindung: U-Bahn bis Französische Straße
Nächste Führungen: 18. März und 6. Mai, jeweils 13:00 Uhr

Montag, 23. Januar 2017 - 18:00

Architekturführung durch das Jüdische Museum

Ort: Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

Libeskinds Architektur ertasten: Die 90minütige Führung konzentriert sich auf die unterirdischen Achsen, den Holocaust-Turm, den Garten des Exils und die Kunstinstallation »Schalechet« im Erdgeschoss. So ertasten die Teilnehmer beispielsweise die Oberfläche in den Achsen und folgen den Wegen über den Widerhall der geneigten Wände bis zum Holocaust-Turm.

Die Teilnahme an Führungen zu den Ausstellungen ist möglich, diese sind jedoch nicht speziell auf Blinde und Sehbehinderte zugeschnitten - einfach mal probieren. Am besten bei der Anmeldung darauf hinweisen, dass eine Sehbeinträchtigung vorliegt, damit das Personal darauf Rücksicht nehmen kann. Die Angebote finden Sie unter: http://www.jmberlin.de/kalender

Führung: Jonas Hauer
Kosten: Eintritt: 8,00/erm. 3,00 Euro; Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 259 93 305 oder E-Mail: gruppen@jmberlin.de
Nächste Führung: 24. April, 18:00 Uhr

Montag, 23. Januar 2017 - 20:00

Konzert im Dunkeln: Klanglandschaften

Ort: Villa Neukölln, Herrmannstr. 233, 12049 Berlin

Ein Ensemble von blinden, sehbehinderten und sehenden MusikerInnen erzeugt Klanglandschaften live bei vollständiger Dunkelheit.

Fahrverbindung: U-Bahn U8 bis Boddinstraße

Dienstag, 24. Januar 2017 - 15:00

Tastführung in der Humboldt-Box

Ort: Schlossplatz 5, 10117 Berlin (gegenüber vom Lustgarten)

Jahrhundertelang prägte das Berliner Schloss die Stadtmitte. Nach schweren Kriegsschäden gesprengt, entsteht es nun als Humboldt-Forum in zeitgemäßer Funktion neu. Der Förderverein Berliner Schloss präsentiert in seiner Dauerausstellung in der Humboldt-Box einige der über 3000 Objekte der Bauplastik, die derzeit neu angefertigt werden. Ornamentaler und figürlicher Bauschmuck wie Blattstäbe, korinthische und ionische Kapitelle, Adler, Widderköpfe und Löwentrophäen sowie allegorische Figuren wie Famen, Engel, Putten und ein Wilder Mann stehen zum Ertasten bereit.

Eintritt: frei
Leitung: Wolfgang Becker, Fördervereinsmitglied und Gabriela Braden-Becker, Kunsthistorikerin
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: Bus 100, 200 bis Lustgarten

Dienstag, 24. Januar 2017 - 20:00

Filmvorführungen: "Ich sehe was, was du nicht siehst" und "Shot in the dark"

Ort: Villa Neukölln, Herrmannstr. 233, 12049 Berlin

Filmvorführungen:

  • Ich sehe was, was du nicht siehst (35 Minuten) mit Protagonist Jan Meuel und Regisseurin Vivien Hartmann
  • Shot In The Dark (79 Minuten) mit Regisseur Frank Amann

Fahrverbindung: U-Bahn U8 bis Boddinstraße

Mittwoch, 25. Januar 2017 - 19:00

Spurensuche - Ein Abend zwischen Vergangenheit und Zukunft

Ort: Kleisthaus, Mauerstr. 53, 10117 Berlin 

Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen mit einem ganz besonderen Abend an die Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, die den Morden der sogenannten „Euthanasie“ zum Opfer gefallen sind. Schülerinnen und Schüler des Ernst-Mach-Gymnasiums und der Mittelschule Haar haben in einem Projekt zu den „Euthanasie“-Morden in der Zeit des Nationalsozialismus recherchiert, Fakten zusammengetragen, Erfahrungen gesammelt, sich auf Begegnungen eingelassen und den unterschiedlichsten Perspektiven nachgespürt.

Die daraus entstandene beeindruckende Inszenierung wurde im Rahmen des Wettbewerbs „andersartig gedenken on stage“ ausgezeichnet. Im Anschluss an die Aufführung gibt es ein Gespräch mit Verena Bentele und den Akteuren des Projektes und der Berliner Malerin Hannah Bischoff, die den Verlust ihrer Großmutter durch einen „Euthanasie“-Mord in einem großen Bilderzyklus bearbeitet und auf ganz persönliche Weise dokumentiert hat.  

Der Eintritt ist frei. 

Anmeldung: Tel.: 030 185 27 26 48, per E-Mail: kleisthaus@behindertenbeauftragte.de oder über das Anmeldeformular
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis „Mohrenstraße“, U2 und U6 bis „Stadtmitte“, S- und U-Bahn bis „Potsdamer Platz“  

Donnerstag, 26. Januar 2017 - 19:00

The Barry Sisters „Bay mir bistu sheyn“ - Führung und Aufführung

Treffpunkt: 19:00 Uhr (Führung), Theater Größenwahn, Meinekestr. 24,10719 Berlin

Die Aufführung beginnt 20:00 Uhr. Erleben Sie die Geschichte und die schönsten Songs der glamourösen Barry Sisters, die als erstes weibliches, jüdisches Gesangsduo mit popmusikalischen und verjazzten Versionen jiddischer Lieder Weltruhm erlangten.

Vor der Aufführung gibt es eine kleine Führung mit Erläuterungen zur Geschichte des deutsch-jüdischen Theaters in Berlin.
Das Theater bietet bequeme, gepolstere Stühle an Caféhaus-Tischen. Die Getränke können mit in den Theatersaal genommen werden. Wer möchte, kann einen israelischen Vorspeisenteller bestellen, Kosten: 7,00 Euro.

Kosten: 14,00 Euro pro Person (Sonderpreis)
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: U-Bahn U1, U9 oder Bus M19 bis Kurfürstendamm

Mittwoch, 1. Februar 2017 - 13:00

Führung durch die Ausstellung „DEUTSCHER KOLONIALISMUS“

Treffpunkt: 12:45 Uhr im Foyer des Deutschen Historischen Museums Berlin, Eingang für Sonderausstellungen in der Ausstellungshalle (Pei-Bau), Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin

Obwohl das Deutsche Reich von 1884 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 eine der großen europäischen Kolonialmächte war, rückt die koloniale Vergangenheit in Deutschland erst seit wenigen Jahren zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums legt die koloniale Ideologie offen, die von einem europäischen Überlegenheitsdenken geprägt war.

Die Ausstellung bietet neben Texten in deutscher und englischer Sprache die Hauptinformationen auch in Braille, in Leichter Sprache sowie als Gebärdenvideo an. „Inklusive Kommunikations-Stationen“, zu denen Leitstreifen führen, laden zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein. Es gibt außerdem einen tastbaren Ausstellungsplan sowie einen Audioguide mit Zusatzinformationen für Blinde und Sehbehinderte.

Kosten: Eintritt: 8,00 Euro/4,00 Euro (ermäßigt), Führung: 4,00 Euro; Begleitperson frei; Audioguide: 3,00 Euro
Anmeldung: Tel.: 030 20304-750 oder -751 oder E-Mail: fuehrung@dhm.de
Fahrverbindungen: S-Bahn bis Hackescher Markt; Bus 100, 200 bis Lustgarten und TXL bis Staatsoper; Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt
Nächste Führungen: 1. März, jeweils 13:00 Uhr

Sonntag, 5. Februar 2017 - 11:00

Der Traum vom Fliegen

Angebot für Kinder und Familien

Treffpunkt: 10:50 Uhr im Kassenbereich des Deutschen Technik­museums Berlin, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin

Kommt mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Luftfahrt! Die Menschen haben schon immer davon geträumt, „frei wie ein Vogel zu sein“. Aber erst vor etwas mehr als 100 Jahren ist es dem berühmten Erfinder Otto Lilienthal als ersten Menschen gelungen, zu fliegen. Die Führung stellt einige seiner ersten Flugapparate vor. Anschließend beschäftigen wir uns mit dem Motorflug: Was ist anders als bei Lilienthals Gleitern? Wie ist ein Flugzeug aufgebaut und warum kann es überhaupt fliegen? An ausgewählten Beispielen kann außerdem ertastet werden, was ein Fahrwerk ist und wie es funktioniert.

Dauer: ca. 60 Minuten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten: Der Eintritt beträgt 2,00 Euro, Begleitperson frei. Die Führung an diesem Tag ist frei. Bitte weisen Sie darauf hin, dass Sie an der Son­derführung teilnehmen, damit diese Eintrittspreise gelten.
Fahrverbindung: U1, U7 bis Möckernbrücke oder U1, U2 bis Gleisdreieck, S-Bahn S1, S2, S25 bis Anhalter Bahnhof
Nächste Führungen: monatlich, im Wechsel für Erwachsene sowie für Kinder/Familien

Sonntag, 5. Februar 2017 - 11:00

Führung durch das Deutsche Blinden-Museum

Ort: Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin

Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden. Mehr Infos gibt es unter www.blindenmuseum-berlin.de.

Eine Anmeldung zu den Sonntags-Führungen ist nicht erforderlich. Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten.
Fahrverbindung: U- und S-Bahn bis Rathaus Steglitz.
Weitere Führungen: monatlich, an jedem ersten Sonntag

Donnerstag, 9. Februar 2017 (Ganztägig)

Berlinale: 9. bis 19. Februar 2017

Die Internationalen Filmfestspiele (Berlinale) 2017 finden vom 9. bis 19. Februar statt. Die Informationen zu den Hörfilmen und zum Kartenbezug werden immer erst sehr kurzfristig bekannt gegeben. Wir werden Sie über das Angebot über unseren Newsletter ABSV-Info informieren. Gerne können Sie auch ab Ende Januar telefonisch in der Geschäftsstelle nachfragen: Tel.: 030 895 88-0.

Samstag, 11. Februar 2017 - 16:00

Führung im Bode-Museum: Skulpturen zum Begreifen

Treffpunkt: 15:50 Uhr im Eingangsbereich Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin, Museumsinsel Berlin, Eingang Monbijoubrücke

Aus verschiedenen Jahrhunderten stehen mehrere Plastiken der Museumsausstellung, wie z. B. das "Porträt eines Kaisers" (Konstantinopel, 4. Jh.) aus Marmor oder der "Raub der Sabinerinnen" (Prag, 17. Jh.) aus Bronze, zur Verfügung, um ertastet zu werden. Die historischen Hintergründe, Inhalte und Bildhauertechniken werden vor Ort erläutert.

Ausgewählte Skulpturen können unter sachkundiger Anleitung einer Bildhauerin ertastet werden. Neben der haptischen Annäherung an die Form werden Informationen zu Künstlern, deren bildgebende Ideen und historische Hintergründe vermittelt.

Wenn die TeilnehmerInnen möchten, können sie auf Zeichenfolie (Linie erhaben) oder Styrodorplatten (Negativtlinie) ihren Eindruck der Skulptur aufzeichnen. Zeichnen ist ein geeignetes Werkzeug für die Klärung der inneren Vorstellung und Erinnerung.

Leitung: Heike Haman
Kosten: Eintritt 10,00/ermäßigt für Schwerbehinderte 5,00 Euro. Die Führung kostet 8,00 Euro, Begleitperson jeweils frei.
Anmeldung: Tel.: 266 42 42 42 oder E-Mail: service@smb.museum
Fahrverbindung: S-Bahn bis Hackescher Markt, Bus 100, 200 bis Lustgarten und TXL bis Staatsoper, Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt
Nächste Führung: 10. Juni, 16:00 Uhr

Sonntag, 12. Februar 2017 - 14:00

Inklusive Tastführung – die deutsche Filmgeschichte zum Anfassen

Ort: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

Blinde und sehende Filmenthusiasten entdecken gemeinsam die Welt des bewegten Bildes. Während der inklusiven Tastführung durch die Ständige Ausstellung "öffnet" sich die deutsche Filmgeschichte über Hör- und Tasteindrücke. Sehende Teilnehmer erleben dabei die Ausstellung mit Hilfe von Simulationsbrillen aus der Perspektive von Sehgeschädigten und werden so auch für deren alltägliche Herausforderungen sensibilisiert.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: Führung kostenfrei mit Eintrittskarte: 7,00 Euro / erm. 4,50 Euro, Begleitperson frei
Informationen und Anmeldung: Museumsinformation Berlin, Tel.: 030 247 49-888 oder E-Mail: museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de
Fahrverbindung: S1, S2, S25 und U2 bis Potsdamer Platz; Bus M48, M85, 200 bis Haltestelle Varian-Frey-Straße

Mittwoch, 15. Februar 2017 - 19:30

Autoren-Lesung mit René Koch

Ort: Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin-Friedenau (Nähe Breslauer Platz)

Das öffentliche Bild des Star-Visagisten René Koch hat viele schillernde Facetten. In seinem neuen Buch „Abgeschminkt – mein Leben, meine Sünden, meine Zeit“ blättert er zum ersten Mal seine Vita auf und erzählt dabei auch von seinem langen Weg zu sich selbst. Es ist ein eigensinniges, einfühlsames Buch über das pralle Leben, aber auch über Verluste und Einsamkeit, Alter und Tod. Ein Buch über Lippenstift und Würde, Botoxwahn und Starkult. Und nicht zuletzt auch ein Buch über Berlin „zwischen Tuntenbällen und High Society“.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktion Augenlicht auf Initiative der City Stiftung Berlin.

Kosten: keine
Leitung: Siegfried Helias, Tel.: 0172 310 63 92 (bitte nur am Veranstaltungstag verwenden)
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: Bus M48, M85, 186, 246 bis Haltestelle Kaisereiche

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 16:00

Die Geschichten der Steine – Tastführung durch die mineralogische Schausammlung der FU Berlin

Achtung: Diese Führung ist bereits ausgebucht!

Treffpunkt: 16:00 Uhr an der Bushaltestelle Emmichstraße des X83; von dort gemeinsamer Fußweg zum Geocampus der FU, Malteserstraße 74 - 100, Haus C, 12249 Berlin

Steine. Sie liegen herum, liegen im Weg, sagen kein Wort. Ist das wahr? Können Steine wirklich nicht reden? Doch sie können. Sie brauchen nur jemanden, der für Sie das Erzählen übernimmt. Dann sind sie nicht mehr nur Steine, sondern plötzlich Minerale und Ausstellungsobjekte. Sie sind rau und glatt, weich und hart, schwer und leicht, kalt und warm, rund und eckig. Sie formen Kristalle, erfassbare geometrische Körper der Natur, die lang sein können, oder breit, oder nichts von beidem. Manche Minerale sind nicht ewig, sie verändern sich sogar in der Ausstellungsvitrine – und stinken nach Schwefelsäure.

Achtung: Die Führung erfolgt in ganz kleinen Gruppen, damit genügend Zeit zum Ertasten der Steine ist.

Leitung: Mineraloge Dr. Ralf Milke, Privatdozent an der Freien Universität Berlin und Leiter der mineralogischen Schausammlung
Dauer: ca. 90 Minuten
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Kosten: keine
Fahrverbindung: vom S- und U-Bahnhof Rathaus Steglitz weiter mit dem Bus X83 bis Haltestelle Emmichstraße
Weitere Führungen: geplant

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 16:30

Literaturforum

Ort: ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin
Leitung: Margit Grieshammer und Christine Rieger
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
NächsteTreffen: jeweils am dritten Donnerstag des Monats

Montag, 20. Februar 2017 - 15:00

Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen

Treffpunkt: 14:50 Uhr am Eingang der Gedenkstätte, Genslerstraße 66, 13055 Berlin

In Berlin-Hohenschönhausen war früher das zentrale Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) der DDR. Die Stasi sperrte dort Menschen ein. Vor allem waren das Menschen, die mit der Politik der herrschenden Partei nicht einverstanden waren oder Menschen, die mit ihrem Leben in der DDR nicht zufrieden waren und dagegen protestiert hatten. Heute führen ehemalige Häftlinge durch die Gedenkstätte und erzählen, wie es damals war: Warum sie von der Stasi als "Feinde" angesehen wurden. Wie sie verhaftet und verhört wurden. Was sie während der Haftzeit erlebt haben. Die Gedenkstätte ist ein wichtiger Ort der Erinnerung an erlittenes Unrecht und politische Verfolgung in der DDR. Während der 90-minütigen Führung können Original-Gegenstände wie Trinkbecher, Löffel, Gabeln, Handschellen und Schlüssel berührt und ertastet werden. Ebenso besteht während des Rundgangs die Möglichkeit, verschiedene Zellen und Verhörräume zu betreten.

Kosten: Keine, da die Führungen vom Förderverein der Gedenkstätte finanziell unterstützt werden.
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: Tram M5 ab S-Bhf. Hackescher Markt, S-Bhf. Alexanderplatz oder S-Bhf. Landsberger Allee in Richtung Zingster Straße bis Haltestelle "Freienwalder Straße". Ein Schild weist an der Kreuzung Konrad-Wolf-Straße/Freienwalder Straße auf die Gedenkstätte hin. Biegen Sie in die Freienwalder Straße ein und folgen Sie ihr bis ans Ende. Für den Fußweg benötigen Sie ca. 10 Minuten.
Nächste Führung: 15. Mai, 15:00 Uhr

Samstag, 25. Februar 2017 - 18:00

Kostümball des BBSV im ABSV

Haus der Berliner Blinden und Sehbehinderten
ABSV
Auerbachstr. 7
Saal
14193 Berlin

Der Berliner Blinden-Tanzklub (im BBSV) veranstaltet seinen traditionellen Kostümball. Alle sind herzlich eingeladen! Trainer Michael Putzolu legt als Disc-Jockey Tanzmusik auf.

Beginn: 18:00 Uhr (Einlass: ab 17:30 Uhr), Ende: 23:00 Uhr
Kostenbeitrag: 20,00 Euro pro Person (Abendbuffet inbegriffen)
Anmeldungen/Karten bis zum 19.02.2017 bei Sabine Elsäßer, Tel.: 030 788 18 10

Sonntag, 26. Februar 2017 - 16:00

Phantastische Bildräume entdecken. Familienworkshop mit Tastmodell

Angebot für Kinder und Familien

Treffpunkt: 15:45 Uhr am Eingang der Deutschen Bank KunstHalle, Un­ter den Linden 13/15 (Ecke Charlottenstraße im Gebäude der Deutschen Bank), 10117 Berlin-Mitte

Die Gemälde, Zeichnungen und Keramiken von Bhupen Khakhar erzählen uns Geschichten, Träume und Märchen. Der indische Künstler malte Geschichten von seiner eigenen Welt. Folgen wir der Einladung in seine phantastischen Bildräume und gehen mit Riech-, Fühl- und Hörbeispielen wir auf eine sinnliche Spurensuche. Gemeinsam erfahren wir mehr über seine Kunst und sein Leben und gestalten anschließend mit vielfältigen Materialien eigene Bildräume.

Leitung: Emanuele Valeriano
Kosten: Führung frei, Eintritt: 3,00 Euro pro Person bzw. 8,00 Euro pro Familie; Begleitperson frei
Information und Anmeldung bis 4 Tage im Voraus: Tel.: 030 20 20 93-0 oder E-Mail: db.kunsthalle@db.com
Fahrverbindung: U2 bis Stadtmitte, U6 bis Französische Straße, S-Bahn Brandenburger Tor oder Friedrichstraße, Busse 100, 200, TXL
Weitere Termine: geplant

Mittwoch, 1. März 2017 - 13:00

Führung durch die Ausstellung „DEUTSCHER KOLONIALISMUS“

Treffpunkt: 12:45 Uhr im Foyer des Deutschen Historischen Museums Berlin, Eingang für Sonderausstellungen in der Ausstellungshalle (Pei-Bau), Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin

Obwohl das Deutsche Reich von 1884 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 eine der großen europäischen Kolonialmächte war, rückt die koloniale Vergangenheit in Deutschland erst seit wenigen Jahren zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums legt die koloniale Ideologie offen, die von einem europäischen Überlegenheitsdenken geprägt war.

Die Ausstellung bietet neben Texten in deutscher und englischer Sprache die Hauptinformationen auch in Braille, in Leichter Sprache sowie als Gebärdenvideo an. „Inklusive Kommunikations-Stationen“, zu denen Leitstreifen führen, laden zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein. Es gibt außerdem einen tastbaren Ausstellungsplan sowie einen Audioguide mit Zusatzinformationen für Blinde und Sehbehinderte.

Kosten: Eintritt: 8,00 Euro/4,00 Euro (ermäßigt), Führung: 4,00 Euro; Begleitperson frei; Audioguide: 3,00 Euro
Anmeldung: Tel.: 030 20304-750 oder -751 oder E-Mail: fuehrung@dhm.de
Fahrverbindungen: S-Bahn bis Hackescher Markt; Bus 100, 200 bis Lustgarten und TXL bis Staatsoper; Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt

Mittwoch, 1. März 2017 - 16:30

Führung in der Deutschen Bank KunstHalle

Treffpunkt: 16:15 Uhr am Eingang der Deutschen Bank KunstHalle, Un­ter den Linden 13/15 (Ecke Charlottenstraße im Gebäude der Deutschen Bank), 10117 Berlin-Mitte

Wir laden herzlich zu einem Rundgang durch die Ausstellung „Bhupen Khakhar: You Can’t Please All“ mit Tastmodell ein. Im Mittelpunkt steht ein bedeutender indischer Künstler: Bhupen Khakhar (1934–2003).

Er studierte Wirtschaft und arbeitete teilweise als Buchhalter. In den 1960er Jahren begann er, künstlerisch zu arbeiten und gehörte einer modernen indischen Künstlerbewegung an, der Baroda School. Die Baroda-Künstler brachten neue Formen des Erzählens und der Figuration in die Malerei. Khakhar studierte intensiv die südasiatische und europäische Kunst, experimentierte mit Pop Art und entwickelte dann einen eigenen Malstil. Er verband in seinen Bildern z. B. Malereigeschichte mit Alltagsleben, Hoch- und Massenkultur und nutzte somit eigene Wege, die bestehende Ikonographie in der Malerei zu unterwandern. Mit viel Mut thematisierte er Kastenunterschiede in Indien, seine eigene Homosexualität, das körperliche Begehren, seinen Kampf gegen den Krebs. Khakhar war auch Schriftsteller und beobachtete seine Umgebung sehr sensibel und kritisch. Oft ließ er das, was er sah, ironisch in seine Bilder einfließen. Der Titel der Ausstellung stammt von seinem Gemälde You Can’t Please All  - Man kann es nicht allen rechtmachen, gemalt 1981. Eine nackte Gestalt steht mit dem Rücken zum Betrachter und blickt auf eine dramatische Szene: Ein Vater und ein Sohn gewinnen einen Esel. Sie verlieren ihn auf dem Weg nach Hause wieder, weil sie den ungebetenen Ratschlägen der Passanten folgen. Ursprünglich war das Bild als Selbstporträt gedacht. Khakhar beendete das Gemälde einige Jahre nach einem kurzen Aufenthalt in Großbritannien. Damit beschloss er, in seinem Leben und in seiner Arbeit offen mit seiner Homosexualität umzugehen. Khakhar versteht es, Spannungen zwischen Schönheit und Groteskem darzustellen.

Mit sicherer Intuition malt er menschliche Schwächen und Leiden, Liebe und Sehnsüchte. Diese kraftvollen Werke werden in der Ausstellung gezeigt und bringen Bhupen Khakhar international wieder ins Bewusstsein. Vom 1. Juni bis 6. November war die Ausstellung in der Tate Modern in London zu sehen. Neben den bekannten Gemälden und Arbeiten auf Papier werden auch Keramiken, Textil- und Glasarbeiten gezeigt. Danach gehen die Werke aus 5 Jahrzehnten um die Welt. Zu seinen Lebzeiten stellte Khakhar regelmäßig in Indien und im Ausland aus. 1992 war er auf der Documenta IX in Kassel vertreten. 

Leitung: Emanuele Valeriano
Kosten: Führung frei, Eintritt: 3,00 Euro pro Person bzw. 8,00 Euro pro Familie; Begleitperson frei
Information und Anmeldung bis 4 Tage im Voraus: Tel.: 030 20 20 93-0 oder E-Mail: db.kunsthalle@db.com
Fahrverbindung: U2 bis Stadtmitte, U6 bis Französische Straße, S-Bahn Brandenburger Tor oder Friedrichstraße, Busse 100, 200, TXL
Weitere Termine: geplant

Samstag, 4. März 2017 (Ganztägig)

Gospel-Workshop

Ort: ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin

Leitung und Informationen: Pastorin Nischik, Tel.: 030 691 40 07, E-Mail: info@blindendienst-berlin.de

Sonntag, 5. März 2017 - 11:00

Führung durch das Deutsche Blinden-Museum

Ort: Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin

Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden. Mehr Infos gibt es unter www.blindenmuseum-berlin.de.

Eine Anmeldung zu den Sonntags-Führungen ist nicht erforderlich. Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten.
Fahrverbindung: U- und S-Bahn bis Rathaus Steglitz.
Weitere Führungen: monatlich, an jedem ersten Sonntag

Sonntag, 5. März 2017 - 11:00

Elektropolis Berlin- Eine Geschichte der Nachrichtentechnik

Führung durch das Deutsche Technikmuseum Berlin

Treffpunkt: 10:50 Uhr im Kassenbereich des Deutschen Technik­museums Berlin, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Übertragung, Aufzeichnung und Wiedergabe von Tönen und Bildern. In sechs Themenbereichen: Radio, Funk, Telegraphie, Telefonie, Tonübertragung und Fernsehen werden vielfältige Entwicklungen und Erfindungen der Nachrichtentechnik vorgestellt. Dabei spielt die Stadt Berlin eine zentrale Rolle. Auch ein Großteil der Exponate stammt von Berliner Unternehmen wie AEG, Siemens und Telefunken.

Der Rundgang erläutert, wie die Metropole mit der Geschichte der Elektrotechnik verbunden ist. Während der Führung kommen diverse Tastobjekte zum Einsatz, wie etwa der Nachbau eines Stiltelefons. Mit einem vergleichbaren Apparat wurde das erste Telefonat 1878 aus Berlin geführt.

Dauer: ca. 60 Minuten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten: Der Eintritt beträgt 2,00 Euro, Begleitperson frei. Die Führung an diesem Tag ist frei. Bitte weisen Sie darauf hin, dass Sie an der Son­derführung teilnehmen, damit diese Eintrittspreise gelten.
Fahrverbindung: U1, U7 bis Möckernbrücke oder U1, U2 bis Gleisdreieck, S-Bahn S1, S2, S25 bis Anhalter Bahnhof
Weitere Führungen: monatlich, im Wechsel für Erwachsene sowie für Kinder/Familien

Samstag, 11. März 2017 - 16:00

Führung durch das Ägyptische Museum

Treffpunkt: 15:50 Uhr an der Information im Erdgeschoss, unmittelbar neben dem Eingang des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung (Museumsinsel) im Neuen Museum, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin

Leitung: Manuela Gander
Kosten: Eintritt 12,00/erm. 6,00 Euro. Die Führung kostet 5,00 Euro. Be­gleitperson frei.
Achtung: Die Kasse vom Neuen Museum befindet sich in einem Außen­container. Bitte kaufen Sie Ihre Eintrittskarte an der Gruppenkasse und planen Sie dafür ca. 30 Minuten ein.
Anmeldung: Besucher-Dienste der Staatlichen Museen, Tel.: 030 266 42 42 42 oder per E-Mail: service@smb.museum
Fahrverbindung: S-Bahn bis Friedrichstraße oder Hackescher Markt, U-Bahn U6 bis Friedrichstraße, Tram M1, M12 bis Haltestelle Kupfergra­ben, Bus TXL bis Haltestelle Staatsoper, Bus 100 und 200 bis Haltestelle Lustgarten
Weitere Führung: Samstag, 13. Mai, 16:00 Uhr

Donnerstag, 16. März 2017 - 17:00

Offene Bühne im ABSV

Ort: ABSV (Saal oder Seminarraum), Auerbachstr. 7, 14193 Berlin

Bei offenen Bühnen können die Akteure mit Text, Lied oder einem Instrument spontan auftreten, sodass weder Veranstalter noch Publikum den Ablauf und das Programm vorab kennen. Die Lockerheit und der Spaß sollen bleiben, nur um Anmeldung wird gebeten, damit die Vorbereitung etwas erleichtert wird.

Anmeldung bis 1. März für Akteure, die auf der offenen Bühne auftreten möchten, bei: Olaf Garbow, Tel.: 030 793 43 09 (auch AB)

Anmeldung für Zuschauer und Zuhörer – gerne auch zum Mitsingen bei dem einen oder anderen Stück: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de

Samstag, 18. März 2017 - 13:00

Komische Oper Berlin: Abteilung Maske haptisch und taktil

Inklusive Führung, auch Sehende sind herzlich willkommen!

Treffpunkt: Haupteingang, Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin

Begehen Sie unsere Bühne und lassen Sie sich anschließend hinter die Kulissen führen. Im Gips- und Arbeitsraum der Abteilung Maske ertasten Sie Perücken, Gipsformen, plastische Gesichtsteile, Theaterglatzen und Theaterblut und erfahren, womit unsere Maskenbildner_innen an der Komischen Oper Berlin es täglich zu tun haben. Foto: Jan Windszus

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 13,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldungen bis 5 Tage vor dem Termin bei Roswitha Röding: Tel.: 030 391 27 63, E-Mail: roeding@t-online.de
Fahrverbindung: U-Bahn bis Französische Straße
Nächste Führungen: 6. Mai, 13:00 Uhr

Sonntag, 19. März 2017 - 9:45

Skatturnier

Haus der Berliner Blinden und Sehbehinderten
ABSV
Auerbachstr. 7
14193 Berlin
Sonntag, 26. März 2017 - 15:00

Führung durch das neue Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Ort: Bauhaus-Archiv, Klingelhöferstraße 14, 10785 Berlin

Besichtigung der Sonderausstellung mit Zeichnungen und Modellen.

Leitung: Bettina Güldner
Kosten: 8,00/ermäßigt 5,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 25 40 02-43, E-Mail: visit@bauhaus.de
Fahrverbindung: U-Bahn bis Haltestelle Nollendorfplatz, Bus M29, 100, 106, 187 bis Haltestelle Lützowplatz

Der Audioguide durch die ständige Sammlung "Die Sammlung Bauhaus, Originale der Klassischen Moderne" ist im Eintrittspreis inbegriffen.
Nächste Führung: 11. Juni, 15:00 Uhr

Straßensituation, Blinde und Begleitung gehen über Zebrastreifen