Kulturveranstaltungen

Im Folgenden finden Sie Kultur- und Freizeit-Angebote, die Gruppen blinder und sehbehinderter Menschen sowie ihren Angehörigen und Freunden angeboten werden, und von allen Interessierten ebenfalls besucht werden können. Bitte beachten Sie, dass das Angebot „Begleitperson frei“ nur bei Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis gilt.

Tango-Sehnix (Argentinischer Tango)

jetzt immer montags, 18:00 bis 20:00 Uhr, im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin
Tango-Sehnix ist eine Initiative des Tangolehrers Augusto und seiner ersten blinden Tanzschülerin Hannah, mehr unter: www.tango-sehnix.de
Kontakt:
Augusto: Tel.: 0157  35 22 99 29, E-Mail: Augusto@tangusto.de
Hannah: Tel.: 0176  20 53 09 17, E-Mail: hannah@tango-sehnix.de

hoerfilm.info - das Informationsportal rund um das Thema Audiodeskription

Die Internetseite hoerfilm.info informiert über alle Themen rund um Audiodeskription, gibt eine Übersicht über aktuelle Hörfilme im TV sowie Hinweise zur Einstellung der Audiodeskription an Ihrem Fernsehgerät.
Hier finden Sie außerdem Tipps zu Kinofilmen sowie Aufführungen in Theater- und Opernhäusern mit Audiodeskription.
Kontakt:
Jan Meuel (Redaktion), Tel.: 030 28 53 87-263, E-Mail: j.meuel@dbsv.org
Andy Chyla (Technik)Tel.: 030 28 53 87-264, E-Mail: a.chyla@dbsv.org

Kulturveranstaltungen in Berlin:


Montag, 1. Mai 2017 - 16:00

Führung durch das Olympiastadion Berlin

Treffpunkt: 15:45 Uhr beim Besucherzentrum am Osttor, Olympischer Platz 3, 14053 Berlin

In einem 90-minütigen Rundgang durch das Olympiastadion Berlin erfahren Sie von Ihrem Tourguide Hintergrundinformationen über die bewegte Sport- und Architekturgeschichte des heutigen Multifunktionsstadions. Während der Führung betreten Sie Bereiche hinter den Kulissen, die ansonsten für die Öffentlichkeit gesperrt sind, wie zum Beispiel die Spielerkabinen, die circa 2.000 qm große unterirdische Aufwärmhalle, die vergoldete Kapelle, den Pressekonferenzraum und die exklusiven Backstagebereiche.

Weiteres Material: Für die Führung steht eine individuell zusammengestellte Hands-on-Stadiontasche mit Tastelementen des Olympiastadions, wie z. B. einem Teilstück der Dachmembran sowie der Laufbahn, bereit. Ein taktiler Lageplan zur Orientierung kann an der Kasse gegen ein Pfand ausgeliehen werden. Für die Vor- und Nachbereitung der Führung steht ein Geländeplan auf der Website zum kostenlosen Download bereit: www.olympiastadion.berlin

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 11,00 Euro/ermäßigt 9,50 Euro; Kinder von 6 bis 14 Jahren: 8,00 Euro; Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt, Begleitperson frei
Anmeldung bis 7 Tage vor dem Termin: Tel.: 030 28 01 81 18 oder E-Mail: tour@olympiastadion-berlin.de
Fahrverbindung: S-Bahn S5 oder U-Bahn U2 bis Olympiastadion; Bus 104 bis U-Bahnhof Neu-Westend; Bus M49 bis Flatowallee
Weitere Führungen: auf Anfrage möglich

Mittwoch, 3. Mai 2017 - 13:00

Führung durch die Ausstellung „DEUTSCHER KOLONIALISMUS“

Treffpunkt: 12:45 Uhr im Foyer des Deutschen Historischen Museums Berlin, Eingang für Sonderausstellungen in der Ausstellungshalle (Pei-Bau), Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin

Obwohl das Deutsche Reich von 1884 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 eine der großen europäischen Kolonialmächte war, rückt die koloniale Vergangenheit in Deutschland erst seit wenigen Jahren zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums legt die koloniale Ideologie offen, die von einem europäischen Überlegenheitsdenken geprägt war.

Die Ausstellung bietet neben Texten in deutscher und englischer Sprache die Hauptinformationen auch in Braille, in Leichter Sprache sowie als Gebärdenvideo an. „Inklusive Kommunikations-Stationen“, zu denen Leitstreifen führen, laden zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein. Es gibt außerdem einen tastbaren Ausstellungsplan sowie einen Audioguide mit Zusatzinformationen für Blinde und Sehbehinderte.

Kosten: Eintritt: 8,00 Euro/4,00 Euro (ermäßigt), Führung: 4,00 Euro; Begleitperson frei; Audioguide: 3,00 Euro
Anmeldung: Tel.: 030 20304-750 oder -751 oder E-Mail: fuehrung@dhm.de
Fahrverbindungen: S-Bahn bis Hackescher Markt; Bus 100, 200 bis Lustgarten und TXL bis Staatsoper; Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt

Mittwoch, 3. Mai 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Samstag, 6. Mai 2017 - 12:00

Gospel-Workshop

Ort: ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin

Leitung und Informationen: Pastorin Nischik, Tel.: 030 691 40 07, E-Mail: info@blindendienst-berlin.de

Samstag, 6. Mai 2017 - 13:00

Komische Oper Berlin: Abteilung Maske haptisch und taktil

Inklusive Führung, auch Sehende sind herzlich willkommen!

Treffpunkt: Haupteingang, Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin

Begehen Sie unsere Bühne und lassen Sie sich anschließend hinter die Kulissen führen. Im Gips- und Arbeitsraum der Abteilung Maske ertasten Sie Perücken, Gipsformen, plastische Gesichtsteile, Theaterglatzen und Theaterblut und erfahren, womit unsere Maskenbildner_innen an der Komischen Oper Berlin es täglich zu tun haben. Foto: Jan Windszus

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 13,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldungen bis 5 Tage vor dem Termin bei Roswitha Röding: Tel.: 030 391 27 63, E-Mail: roeding@t-online.de
Fahrverbindung: U-Bahn bis Französische Straße
Nächste Führungen: 26. Juni, 16:00 Uhr

Sonntag, 7. Mai 2017 - 11:00

Luftfahrt

Führung für blinde und sehbehindere Erwachsene

Treffpunkt: 10:50 Uhr im Kassenbereich des Deutschen Technik­museums Berlin, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin

Die Ausstellung "Vom Ballon zur Luftbrücke" präsentiert auf 6.000 Quadratmetern wesentliche Entwicklungen und Ereignisse aus rund 200 Jahren deutscher Luftfahrtgeschichte. Die Führung stellt einige Nachbauten von Otto Lilienthals ersten Flugapparaten vor und beschäftigt sich anschließend mit dem Zeitalter des Motorflugs. Thematisiert werden auch die militärische Bedeutung der Luftfahrt und ihr düsterer Einsatz im Zweiten Weltkrieg. Dabei können ausgewählte Objekte ertastet werden.

Bitte beachten Sie: Um an die Ausstellungsstücke heranzukommen, müssen teilweise ca. 30 cm hohe Podeste bestiegen oder überschritten werden. Zum Schutz der Ausstellung dürfen diese Podeste außerdem nur ohne Schuhe betreten werden.

Dauer: ca. 60 Minuten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten: Der Eintritt beträgt 2,00 Euro, Begleitperson frei. Die Führung an diesem Tag ist frei. Bitte weisen Sie darauf hin, dass Sie an der Son­derführung teilnehmen, damit diese Eintrittspreise gelten.
Fahrverbindung: U1, U7 bis Möckernbrücke oder U1, U2 bis Gleisdreieck, S-Bahn S1, S2, S25 bis Anhalter Bahnhof
Weitere Führungen: monatlich, im Wechsel für Erwachsene sowie für Kinder/Familien

Sonntag, 7. Mai 2017 - 11:00

Führung durch das Deutsche Blinden-Museum

Ort: Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin

Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden. Mehr Infos gibt es unter www.blindenmuseum-berlin.de

Eine Anmeldung zu den Sonntags-Führungen ist nicht erforderlich. Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten.
Fahrverbindung: U- und S-Bahn bis Rathaus Steglitz.
Weitere Führungen: monatlich, an jedem ersten Sonntag

Dienstag, 9. Mai 2017 - 16:00

Führung durch den Berliner Zoo

Treffpunkt: 15:45 Uhr am Eingang Zoo (Löwentor), Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin (Nähe S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten)

In der Führung geht es in einem 90-minütigen Rundgang zu ausgewählten Zoobewohnern (Nashorn, Tapir) sowie in die Zooschule, wo es die Möglichkeit gibt, Materialien und Schädel sowie eine Schlange zu ertasten.

 

Hinweis: Beacons als Teil der neuen Zoo App helfen blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern bei der Orientierung auf dem Zoogelände. Die Zoo App kann kostenfrei auf mobile Apple- und Android-Geräte herunterladen werden. Mehr Infos unter: www.zoo-berlin.de/app

Kosten: 14,50 Euro/ermäßigt 10,00 Euro, Kinder bis 15 Jahre: 7,50 Euro, die Führungsgebühren übernimmt der ABSV; neu ab 2017: Begleitperson frei bei Zeichen "B" im Ausweis
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Weitere Führungen:
- Freitag, 16. Juni
- Dienstag, 11. Juli
- Freitag, 18. August
- Dienstag, 12. September

Mittwoch, 10. Mai 2017 - 18:00

Keller-Kino: "Luther" mit Audiodeskription

Treffpunkt: 17:50 Uhr im Seminarraum des ABSV, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin

Kurz vor dem Evangelischen Kirchentag in Berlin und im Luther-Jahr zeigt das Kellerkino – ja, Sie ahnen es schon – den Hörfilm "Luther".

Inhalt: Anno 1505: Der junge Martin Luther gerät in ein schreckliches Unwetter und wird fast vom Blitz erschlagen. Dieses einschneidende Erlebnis veranlasst ihn, sein Leben in den Dienst Gottes zu stellen. 1510 beginnt er in Wittenberg mit dem Theologiestudium. Als er im Jahre 1517 aus Protest gegen den von Papst Leo X. initiierten Ablasshandel seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche schlägt, spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu. Vom Papst exkommuniziert und vom Kaiser geächtet, weigert sich der zum Ketzer erklärte Luther standhaft, seine Thesen zu widerrufen, und erkennt nur die Bibel als Autorität an.

Anmeldung bis zum 8. Mai unter Tel.: 030 391 27 63 oder per E-Mail: roeding@t-online.de

Nächster Termin: Im "Keller-Kino" am Mittwoch, dem 14. Juni, wird der Hörfilm "Toni Erdmann" präsentiert. Hinweis: dieser Film dauert 2 ½ Stunden. Das sollte für den Heimweg kein Problem sein, da es im Sommer - kurz vor der Sommersonnenwende - um 20:30 Uhr ja noch ausreichend hell ist.

Mittwoch, 10. Mai 2017 - 18:30

VERMISST Der Turm der blauen Pferde von Franz Marc

Ort: Haus am Waldsee, Argentinische Allee 30, 14163 Berlin

Zeitgenössische Künstler auf der Suche nach einem verschollenen Kunstwerk
Das Haus am Waldsee Berlin in Kooperation mit der Staatlichen Graphischen Sammlung München  

Zwölf internationale zeitgenössische Künstler in Berlin und acht in München werfen mit Mitteln der Malerei, Skulptur, Video, Fotografie, Installation und Texten neue Fragen rund um den Mythos und Verbleib des Turm der blauen Pferde auf. Teilnehmende Künstler in Berlin: Martin Assig, Norbert Bisky, Birgit Brenner, Johanna Diehl, Marcel van Eeden, Julia Franck, Arturo Herrera, Christian Jankowski, Via Lewandowsky, Rémy Markowitsch, Tobias Rehberger, Peter Rösel

Foto: Franz Marc, Turm der blauen Pferde, 1913, Das Gemälde ist seit 1945 verschollen, Öl auf Leinwand, 200 x 130 cm, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Copyright: bpk – Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte

Führung: Emanuele Valariano
Kosten: 7,00/erm. 5,00 Euro Eintritt, Begleitperson frei; die Führung ist im Eintrittspreis enthalten
Dauer: 90 Minuten
Anmeldung: Tel.: 030 801 89 35, E-Mail: f.becker@hausamwaldsee.de
Fahrverbindung: U-Bahn U3 oder Bus 118, 184, 622 bis Krumme Lanke, S1 bis Mexikoplatz

Samstag, 13. Mai 2017 - 11:15

Führung in der Liebermann-Villa am Wannsee

Treffpunkt: 11:05 Uhr hinter dem Gärtnerhäuschen der Liebermann-Villa

Ort: Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstr. 3 / Am Großen Wannsee, 14109 Berlin, Tel.: 80 58 59 00

Der impressionistische Maler Max Liebermann (1847-1935) ließ sich in der seinerzeit noch sehr abgelegenen Villenkolonie am Wannsee ein Refugium errichten, das ihm gleichsam zur Erholung wie zur Inspiration dienen sollte. Hier entstanden vor allem viele Landschaftsgemälde und Bilder mit Blumenmotiven, deren Vorbilder Liebermann in seinem eigenen Garten fand, dessen Gestaltung einzigartig ist.

Leitung und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: tastkunst@gmx.net
Kosten: Führung 3,00 Euro, zzgl. Eintritt, Begleitperson frei
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S7 oder Regionalbahn bis Wannsee, dann Bus 114 bis Haltestelle Liebermann-Villa
Weitere Führungen: 22. Juli und 2. September

Samstag, 13. Mai 2017 - 16:00

Führung durch das Ägyptische Museum: Kleidung der alten Ägypter

Treffpunkt: 15:50 Uhr an der Information im Erdgeschoss, unmittelbar neben dem Eingang des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung (Museumsinsel) im Neuen Museum, Bodestraße 1 - 3, 10178 Berlin

Kleidung und Schmuck sind uns aus Originalen und Wiedergaben in Wandmalereien sowie an Statuen aus dem alten Ägypten überliefert. Neben der Alltagskleidung gab es auch die Königs- und Beamtentracht sowie die Festkleidung mit aufwendigem Schmuck. Die betastbaren Originalobjekte machen das Thema Kleidung und Schmuck sinnlich erfahrbar.

Leitung: Manuela Gander
Kosten: Eintritt 12,00/erm. 6,00 Euro. Die Führung kostet 8,00 Euro. Be­gleitperson frei.
Achtung: Die Kasse vom Neuen Museum befindet sich in einem Außen­container. Bitte kaufen Sie Ihre Eintrittskarte an der Gruppenkasse und planen Sie dafür ca. 30 Minuten ein.
Anmeldung: Besucher-Dienste der Staatlichen Museen, Tel.: 030 266 42 42 42 oder per E-Mail: service@smb.museum
Fahrverbindung: S-Bahn bis Friedrichstraße oder Hackescher Markt, U-Bahn U6 bis Friedrichstraße, Tram M1, M12 bis Haltestelle Kupfergra­ben, Bus TXL bis Haltestelle Staatsoper, Bus 100 und 200 bis Haltestelle Lustgarten
Weitere Führung: geplant

Sonntag, 14. Mai 2017 - 10:30

Der Pariser Platz be-greifbar gemacht

Treffpunkt: 10:20 Uhr am Hotel Adlon, Unter den Linden 77, 10117 Berlin

"Wenn du reinkommst, dann gleich links", so beschrieb der berühmte impressionistische Maler Max Liebermann den Besuchern seine Berliner Adresse am Pariser Platz neben dem Brandenburger Tor. Prunkvoller Luxus und erlauchte Gäste im Adlon, Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ und eine Kostprobe vom Brandenburger Tor, dazu mitreißende  Klänge von Giacomo Meyerbeer laden ein zu einer sinnlichen Tastführung am Pariser Platz. Er-greifen Sie die Gelegenheit, ausgewählten Anwohnern nahe zu sein.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 18,00 Euro, Pärchenpreis 33,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Fahrverbindung: S1/S2/S25/U55 bis Brandenburger Tor
Weitere Führungen: 12. August

Sonntag, 14. Mai 2017 - 15:00

Pückler. Babelsberg - Der grüne Fürst und die Kaiserin

Sonderausstellung vom 29. April bis 15. Oktober 2017

Treffpunkt: Kasse Schloss Babelsberg, 14482 Potsdam

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: nach sieben Jahrzehnten sind die künstlichen Wasserspiele im Potsdamer Park Babelsberg endlich wieder erlebbar. Rauschende Wasserfälle, buchtenreiche stille Seen und plätschernde Brunnen beleben den Park im Herzen der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Auch die geschmückten Gartenterrassen, die das preußische Prinzenpaar Wilhelm und Augusta nach Anregung des exzentrischen Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau um das Schloss Babelsberg anlegen ließen, sind saniert und strahlen in neuem Glanz.

Anlass genug, dem Gartenkünstler Pückler im Schloss Babelsberg – inmitten einer seiner wichtigsten Schöpfungen – eine Ausstellung zu widmen: Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft.

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler, der zu seiner Zeit als eigenwilliger Standesherr, Weltreisender und Schriftsteller bekannt war und heute als Gartenkünstler wiederentdeckt wird.

Leitung: Wilma Otte
Kosten: 2,50 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: S-Bahn bis Griebnistzsee und dann mit dem Bus 616 bis Haltestelle Schloss Babelsberg
Weitere Termine: 6. Juli, 16:00 Uhr, sowie 9. Juli und 13. August, jeweils 15:00 Uhr

Montag, 15. Mai 2017 - 15:00

Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen

Treffpunkt: 14:50 Uhr am Eingang der Gedenkstätte, Genslerstraße 66, 13055 Berlin

In Berlin-Hohenschönhausen war früher das zentrale Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) der DDR. Die Stasi sperrte dort Menschen ein. Vor allem waren das Menschen, die mit der Politik der herrschenden Partei nicht einverstanden waren oder Menschen, die mit ihrem Leben in der DDR nicht zufrieden waren und dagegen protestiert hatten. Heute führen ehemalige Häftlinge durch die Gedenkstätte und erzählen, wie es damals war: Warum sie von der Stasi als "Feinde" angesehen wurden. Wie sie verhaftet und verhört wurden. Was sie während der Haftzeit erlebt haben. Die Gedenkstätte ist ein wichtiger Ort der Erinnerung an erlittenes Unrecht und politische Verfolgung in der DDR. Während der 90-minütigen Führung können Original-Gegenstände wie Trinkbecher, Löffel, Gabeln, Handschellen und Schlüssel berührt und ertastet werden. Ebenso besteht während des Rundgangs die Möglichkeit, verschiedene Zellen und Verhörräume zu betreten.

Kosten: Keine, da die Führungen vom Förderverein der Gedenkstätte finanziell unterstützt werden.
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: Tram M5 ab S-Bhf. Hackescher Markt, S-Bhf. Alexanderplatz oder S-Bhf. Landsberger Allee in Richtung Zingster Straße bis Haltestelle "Freienwalder Straße". Ein Schild weist an der Kreuzung Konrad-Wolf-Straße/Freienwalder Straße auf die Gedenkstätte hin. Biegen Sie in die Freienwalder Straße ein und folgen Sie ihr bis ans Ende. Für den Fußweg benötigen Sie ca. 10 Minuten.
Nächste Führung: quartalsweise, 21. August, 15:00 Uhr

Donnerstag, 18. Mai 2017 - 17:00

Literaturforum

Ort: ABSV, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin

Leitung: Margit Grieshammer
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
Weitere Termine: geplant an jedem dritten Donnerstag im Monat

Samstag, 20. Mai 2017 - 10:30

Stadtspaziergang: Marlene Dietrich - Ich bin, Gott sei Dank, eine Berlinerin.

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem U-Bahnsteig der U7, Haltestelle Blissestraße

Unser Stadtspaziergang führt uns an Orte, wo Lena ihre Kindheit verbrachte, und zu einstigen Etablissements aus den Goldenen Zwanzigern, die Marlene mit Freunden oder in Begleitung ihres Mannes, Rudolf Sieber, besuchte. Abstecher in die einstige Hochzeitskirche und schließlich zum Grab auf dem Künstlerfriedhof an der Stubenrauchstraße vermitteln den Aufstieg einer Tochter aus gutem Hause zur Filmdiva. Selbstverständlich werden dabei auch einige ihrer berühmtesten Lieder zu hören sein.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U7 bis Blissestraße
Weitere Führungen: 17. Juni, 1. Juli, 15. September

Samstag, 20. Mai 2017 - 11:00

Schauen. Staunen. Mitmachen - Tag der offenen Werkstatt im Blindenhilfswerk Berlin

Ort: Rothenburgstraße 14/15, 12165 Berlin

Wir zeigen, wie in unserer Werkstatt das einzigartige Handwerk ausgeübt wird und was unsere blinden und stark seheingeschränkten Mitarbeiter leisten und schaffen. Um den Besuchern eine Selbsterfahrung zu ermöglichen, öffnen wir an diesem Tag unseren Garten der Sinne. Dort können unter einer Augenbinde der lange Barfußpfad erspürt, Kräuter beschnuppert und die Hängebrücke bezwungen werden. Der Kiez-Bazar hat sich als Trödelmarkt in unserem Kiez etabliert und wird immer gut besucht. Es werden wieder 30 Verkaufsstände auf viele Besucher warten. Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt. Frisch gebackener Kuchen, leckere Waffeln und saftige Grillwürste warten auf hungrige Gäste.

Standanmeldungen bitte bei Frau Eichhorst unter der E-Mail: juliane.eichhorst@blindenhilfswerk-berlin.de

Samstag, 20. Mai 2017 - 14:00

In Hülle und Fülle: Was ist Glück?

Inklusiver Workshop für Kinder und Familien

Ort: Altes Museum, Am Lustgarten, 10178 Berlin

Die Göttin Fortuna trägt ein Horn voller Früchte. Das Horn steht für Reichtum und Überfluss. In der Antike verehrten die Römer Fortuna als Göttin des Glücks. Wie hängen Glück und Reichtum zusammen? Was macht Dich glücklich? Gemeinsam mit ihren Eltern und anderen Kindern gestalten Kinder zwischen 6 und 12 Jahren eine Tüte voller Glück.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: Eintritt für Kinder frei, Kursgebühr: 9,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung bis drei Werktage vor Veranstaltungsbeginn: Tel.: 030 266-42 42 42, E-Mail: service@smb.museum
Fahrverbindung: S-Bahn bis Friedrichstraße oder Hackescher Markt, U-Bahn U6 bis Friedrichstraße, Tram M1, M12 bis Haltestelle Kupfergra­ben, Bus TXL bis Haltestelle Staatsoper, Bus 100 und 200 bis Haltestelle Lustgarten
Weiterer Termin: 15. Juli

Sonntag, 28. Mai 2017 - 15:00

Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer

Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Am historischen Ort in der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt.

Blinde und sehbehinderte Menschen erleben den historischen Ort mithilfe von Hör- und Tasteindrücken: Historische Spuren, Mauerreste, Höreindrücke und taktile Medien machen die Geschichte des geteilten Berlins fassbar. Sehenden eröffnet die Führung neue Perspektiven auf die Teilung.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 3,50 Euro/ermäßigt: 2,50 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung bis zwei Tage vor Führungstermin: Tel.: 030 467 98 66 23
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S2, S25 oder Bus 247 bis Nordbahnhof; U-Bahn U8 bis Bernauer Straße;  Tram M10 bis Gedenkstätte Berliner Mauer
Weitere Führungen: 23. Juli, 24. September

Montag, 29. Mai 2017 - 16:00

Die Geschichten der Steine – Tastführung durch die mineralogische Schausammlung der FU Berlin

Treffpunkt: 16:00 Uhr an der Bushaltestelle Emmichstraße des X83; von dort gemeinsamer Fußweg zum Geocampus der FU, Malteserstraße 74 - 100, Haus C, 12249 Berlin

Steine. Sie liegen herum, liegen im Weg, sagen kein Wort. Ist das wahr? Können Steine wirklich nicht reden? Doch sie können. Sie brauchen nur jemanden, der für Sie das Erzählen übernimmt. Dann sind sie nicht mehr nur Steine, sondern plötzlich Minerale und Ausstellungsobjekte. Sie sind rau und glatt, weich und hart, schwer und leicht, kalt und warm, rund und eckig. Sie formen Kristalle, erfassbare geometrische Körper der Natur, die lang sein können, oder breit, oder nichts von beidem. Manche Minerale sind nicht ewig, sie verändern sich sogar in der Ausstellungsvitrine – und stinken nach Schwefelsäure.

Achtung: Die Führung erfolgt in ganz kleinen Gruppen, damit genügend Zeit zum Ertasten der Steine ist.

Leitung: Mineraloge Dr. Ralf Milke, Privatdozent an der Freien Universität Berlin und Leiter der mineralogischen Schausammlung
Dauer: ca. 90 Minuten
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Kosten: keine
Fahrverbindung: vom S- und U-Bahnhof Rathaus Steglitz weiter mit dem Bus X83 bis Haltestelle Emmichstraße
Weitere Führungen: geplant

Mittwoch, 31. Mai 2017 - 10:00

Geöffnete Generalprobe in der Berliner Philharmonie

9:00 Uhr Einführung in das Konzert

Treffpunkt: 9:00 Uhr am Künstlereingang der Berliner Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin.
Den Künstlereingang der Philharmonie finden Sie, wenn Sie vom Potsdamer Platz aus auf die Philharmonie über den Großen Parkplatz zugehen und dann den rechten Eingang beim Pförtner nehmen.

Konzertprogramm: Berliner Philharmoniker mit Sir Simon Rattle, Dirigent, und Imogen Cooper, Klavier

  • Thomas Adès, Suite from "Powder her Face", Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker gemeinsam mit dem Philadelphia Orchestra, Saint Louis Symphony Orchestra, Carnegie Hall, Danish National Symphony Orchestra und London Philharmonic Orchestra Uraufführung der komplettierten Fassung

  • Wolfgang Amadeus Mozart, Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 503 (Imogen Cooper, Klavier)

  • Igor Strawinsky, Chant funèbre, Deutsche Erstaufführung

  • Igor Strawinsky, Le Sacre du printemps (revidierte Fassung von 1947)

Kosten: keine; der ABSV hat in Kooperation mit der Berliner Philharmonie ein Kontingent an kostenfreien Eintrittskarten erhalten.
Kartenreservierung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: U- und S-Bahn bis „Potsdamer Platz“, Bus 200 bis Haltestelle "Philharmonie", M48, M85 bis Haltestelle "Varian-Fry-Straße"

Sonntag, 4. Juni 2017 - 11:00

Führung durch das Deutsche Blinden-Museum

Ort: Rothenburgstraße 14, 12165 Berlin

Im neu gestalteten Museum in Berlin-Steglitz können sich Interessenten ausführlich über die Entwicklung der Brailleschrift und über das Leben ihres Erfinders informieren. Blinde Besucher können sich mit einem Audioguide selbstständig durch die Ausstellung bewegen und alle Texte der Ausstellung hören. Darüber hinaus können fast alle Vitrinen geöffnet und die Objekte ertastet werden. Mehr Infos gibt es unter www.blindenmuseum-berlin.de

Eine Anmeldung zu den Sonntags-Führungen ist nicht erforderlich. Darüber hinaus hat das Museum jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei, eine Spende wird erbeten.
Fahrverbindung: U- und S-Bahn bis Rathaus Steglitz.
Weitere Führungen: monatlich, an jedem ersten Sonntag

Sonntag, 4. Juni 2017 - 11:00

Experimente! Führung für blinde und sehbehinderte Kinder

Treffpunkt: 10:50 Uhr im Foyer des Science Center Spectrum, Möckernstraße 26, 10963 Berlin

Im Science Center Spectrum könnt Ihr selber ausprobieren, wie Töne entstehen, wie wir hören oder wie unser Temperaturempfinden getäuscht werden kann. Wir führen Euch zu den Experimenten unseres Hauses, mit denen Ihr diese und andere physikalischen Phänomene mit den Händen und Ohren erforschen könnt.

Dauer: ca. 60 Minuten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten: Der Eintritt beträgt 2,00 Euro, Begleitperson frei. Die Führung an diesem Tag ist frei. Bitte weisen Sie darauf hin, dass Sie an der Son­derführung teilnehmen, damit diese Eintrittspreise gelten.
Fahrverbindung: U1, U7 bis Möckernbrücke oder U1, U2 bis Gleisdreieck, S-Bahn S1, S2, S25 bis Anhalter Bahnhof
Weitere Führungen: monatlich, im Wechsel für Erwachsene sowie für Kinder/Familien

Mittwoch, 7. Juni 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Samstag, 10. Juni 2017 - 16:00

Führung im Bode-Museum: Skulpturen zum Begreifen

Treffpunkt: 15:50 Uhr im Eingangsbereich Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin, Museumsinsel Berlin, Eingang Monbijoubrücke

Aus verschiedenen Jahrhunderten stehen mehrere Plastiken der Museumsausstellung, wie z. B. das "Porträt eines Kaisers" (Konstantinopel, 4. Jh.) aus Marmor oder der "Raub der Sabinerinnen" (Prag, 17. Jh.) aus Bronze, zur Verfügung, um ertastet zu werden. Die historischen Hintergründe, Inhalte und Bildhauertechniken werden vor Ort erläutert. Ausgewählte Skulpturen können unter sachkundiger Anleitung einer Bildhauerin ertastet werden. Neben der haptischen Annäherung an die Form werden Informationen zu Künstlern, deren bildgebende Ideen und historische Hintergründe vermittelt.

Wenn die TeilnehmerInnen möchten, können sie auf Zeichenfolie (Linie erhaben) oder Styrodorplatten (Negativtlinie) ihren Eindruck der Skulptur aufzeichnen. Zeichnen ist ein geeignetes Werkzeug für die Klärung der inneren Vorstellung und Erinnerung.

Leitung: Heike Haman
Kosten: Eintritt 10,00/ermäßigt für Schwerbehinderte 5,00 Euro. Die Führung kostet 8,00 Euro, Begleitperson jeweils frei.
Anmeldung: Tel.: 030 266 42 42 42 oder E-Mail: service@smb.museum
Fahrverbindung: S-Bahn bis Hackescher Markt, Bus 100, 200 bis Lustgarten und TXL bis Staatsoper, Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt
Nächste Führung: geplant

Samstag, 10. Juni 2017 - 16:30

„Dem Rad in die Speichen fallen.“ Ein Stadtspaziergang zu Dietrich Bonhoeffer

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem S-Bahn-Bahnsteig der S5 Heerstraße

Auf unserem ca. dreistündigen Rundgang lernen wir den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945) kennen und erfahren dabei, wie aus einem bekennenden Christen ein Widerstandskämpfer wurde, der dadurch schließlich sein Leben verwirkte.

In seinem einstigen Elternhaus, der heutigen Erinnerungs- und Begegnungsstätte Bonhoefferhaus in Charlottenburg, begegnen wir einem Professorensohn aus dem gutbürgerlichen Grunewald, der schon früh gegen die Nationalsozialisten Stellung bezog und sich konsequent um ein Leben im Geiste der Bergpredigt bemühte. Am authentischen Ort, der Topographie des Terrors, spüren wir – auch durch seine Brautbriefe – seiner Haftzeit nach. Unser Spaziergang endet schließlich an der Zionskirche im Prenzlauer Berg, an der Dietrich Bonhoeffer einige Zeit als „Hilfspfarrer“ tätig war. Ihre Umgebung weist noch heute Spuren eines Mannes auf, von dem die einen als „Verräter“ sprachen, die anderen von einem, der bereit war, Verantwortung zu übernehmen, um das Leben vieler Menschen zu retten, auch dann, wenn man dadurch selbst schuldig würde.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Weitere Führungen: 5. August, 7. Oktober, jeweils 10:30 Uhr

Sonntag, 11. Juni 2017 - 15:00

Führung durch das Bauhaus-Archiv anlässlich der Neuausrichtung der Ständigen Sammlung "Bauhaus in Bewegung"

Ort: Bauhaus-Archiv, Klingelhöferstraße 14, 10785 Berlin

Die Schule Bauhaus zog zwischen 1919 und 1933 dreimal um, das Bauhaus-Archiv wird für einige Jahre sein angestammtes Haus verlassen. Lernen Sie in einem taktil geführten und kompakten Rundgang die emotionalen und experimentell bewegten Seiten der Bauhäusler kennen, deren Arbeiten immer Anlass zu Überraschung und heftiger Kritik boten.

Leitung: Bettina Güldner
Kosten: 8,00/ermäßigt 5,00 Euro, Begleitperson frei; Der Audioguide durch die ständige Sammlung "Die Sammlung Bauhaus, Originale der Klassischen Moderne" ist im Eintrittspreis inbegriffen.
Anmeldung: Tel.: 030 25 40 02-43, E-Mail: visit@bauhaus.de
Fahrverbindung: U-Bahn bis Haltestelle Nollendorfplatz, Bus M29, 100, 106, 187 bis Haltestelle Lützowplatz
Nächste Führung: geplant

Mittwoch, 14. Juni 2017 - 18:00

Kellerkino "Toni Erdmann" mit Audiodeskription

Treffpunkt: 17:50 Uhr im Seminarraum des ABSV, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin

Inhalt: Der vielfach ausgezeichnete und Oscar-nominierte Film von Maren Ade beschreibt in einem komödiantischen Familiendrama die Beziehung zwischen dem pensionierten, schrägen Winfried Conradi und seiner karrierebedachten Tochter Ines, die sich entfremdet haben und mithilfe der unkonventionellen Scherze des Vaters wieder zueinander finden. Die Filmdauer beträgt 162 Minuten, die dank der umwerfenden Situationskomik vieler Filmsequenzen sehr schnell vergehen.

Anmeldung bis zum 12. Juni unter Tel.: 030 391 27 63 oder per E-Mail: roeding@t-online.de

Freitag, 16. Juni 2017 - 16:00

Führung durch den Berliner Zoo

Treffpunkt: 15:45 Uhr am Eingang Zoo (Löwentor), Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin (Nähe S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten)

In der Führung geht es in einem 90-minütigen Rundgang zu ausgewählten Zoobewohnern (Nashorn, Tapir) sowie in die Zooschule, wo es die Möglichkeit gibt, Materialien und Schädel sowie eine Schlange zu ertasten.

 

Hinweis: Beacons als Teil der neuen Zoo App helfen blinden und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher bei der Orientierung auf dem Zoogelände. Die Zoo App kann kostenfrei auf mobile Apple- und Android-Geräte herunterladen werden. Mehr Infos unter: www.zoo-berlin.de/app

Kosten: 14,50 Euro/ermäßigt 10,00 Euro, Kinder bis 15 Jahre: 7,50 Euro, die Führungsgebühren übernimmt der ABSV; neu ab 2017: Begleitperson frei bei Zeichen "B" im Ausweis
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail: freizeit@absv.de
Weitere Führungen:
- Dienstag, 11. Juli
- Freitag, 18. August
- Dienstag, 12. September

Samstag, 17. Juni 2017 - 10:30

Stadtspaziergang: Marlene Dietrich - Ich bin, Gott sei Dank, eine Berlinerin.

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem U-Bahnsteig der U7, Haltestelle Blissestraße

Unser Stadtspaziergang führt uns an Orte, wo Lena ihre Kindheit verbrachte und zu einstigen Etablissements aus den Goldenen Zwanzigern, die Marlene mit Freunden oder in Begleitung ihres Mannes Rudolf Sieber besuchte. Abstecher in die einstige Hochzeitskirche und schließlich zum Grab auf dem Künstlerfriedhof an der Stubenrauchstraße vermitteln den Aufstieg einer Tochter aus gutem Hause zur Filmdiva. Selbstverständlich werden dabei auch einige ihrer berühmtesten Lieder zu hören sein.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U7 bis Blissestraße
Weitere Führungen: 1. Juli, 15. September

Dienstag, 20. Juni 2017 - 15:00

Tastführung in der Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler" im Proviantmagazin der Zitadelle

Treffpunkt: 14:50 Uhr am Eingang der Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

Rund 100 originale Berliner Denkmäler stehen in der dauerhaften Ausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ im Proviantmagazin auf der Zitadelle. Darunter zählen Denkmäler, wie das Ensemble der ehemaligen Siegesallee und der Kopf des granitenen Lenin-Denkmals. Sie wurden im Laufe der Zeit versetzt, umgestaltet, beschädigt, abgebaut und in Depots verbannt oder sogar vergraben.

Entdecken Sie so manche verborgene Geschichte hinter den Denkmälern bei einer Tastführung mit den Kuratorinnen.

Leitung: Carmen Mann und Susann Schröter
Dauer: 90 Min
Kosten: 4,50 Euro/erm.2,50 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 354 944 300
Fahrverbindung: Bus X33 oder U-Bahn U7 bis „Zitadelle“ (Bitte informieren Sie sich vorab über die Baumaßnahmen am U-Bahnhof Zitadelle!)

Samstag, 24. Juni 2017 - 10:30

Durch das Berlin des Dr. Erich Kästner

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem Bahnsteig der U-Bahn U9 Güntzelstraße

Der Journalist, Theaterkritiker und Schriftsteller Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin, als Student der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte verbrachte er das Wintersembester 1920/21 ebenfalls in der deutschen Hauptstadt. Auf unserem knapp 3-stündigen Stadtspaziergang werden wir Orte aufsuchen, die prägend für das Leben des Vielschreibers waren. Außerdem werden wir uns zu ausgewählten literarischen Schauplätzen seiner (Kinder-) Bücher begeben. Dabei hören Sie Beispiele seiner Gebrauchslyrik, entdecken taktile Kleinodien und lassen den Mann der gefeilten Worte und spitzen Feder selber zu Wort kommen. Wir werden mit dem ÖPNV mehrere Berliner Bezirke besuchen: angefangen von Kästners erstem Wohnsitz in Wilmersdorf, über die Friedrichstraße, bis zum Theater Am Festungsgraben in Mitte. Daher empfehle ich allen Kästner-Liebhabern oder solchen, die es noch werden wollen, bequeme Schuhe und ggf. eine Begleitung.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U9 bis Güntzelstraße
Weitere Führungen: 29. Juli und 13. Oktober

Samstag, 1. Juli 2017 - 10:30

Stadtspaziergang: Marlene Dietrich - Ich bin, Gott sei Dank, eine Berlinerin.

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem U-Bahnsteig der U7, Haltestelle Blissestraße

Unser Stadtspaziergang führt uns an Orte, wo Lena ihre Kindheit verbrachte und zu einstigen Etablissements aus den Goldenen Zwanzigern, die Marlene mit Freunden oder in Begleitung ihres Mannes Rudolf Sieber besuchte. Abstecher in die einstige Hochzeitskirche und schließlich zum Grab auf dem Künstlerfriedhof an der Stubenrauchstraße vermitteln den Aufstieg einer Tochter aus gutem Hause zur Filmdiva. Selbstverständlich werden dabei auch einige ihrer berühmtesten Lieder zu hören sein.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U7 bis Blissestraße
Weitere Führungen: 15. September

Mittwoch, 5. Juli 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Donnerstag, 6. Juli 2017 - 16:00

Pückler. Babelsberg - Der grüne Fürst und die Kaiserin

Sonderausstellung vom 29. April bis 15. Oktober 2017

Treffpunkt: Kasse Schloss Babelsberg, 14482 Potsdam

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: nach sieben Jahrzehnten sind die künstlichen Wasserspiele im Potsdamer Park Babelsberg endlich wieder erlebbar. Rauschende Wasserfälle, buchtenreiche stille Seen und plätschernde Brunnen beleben den Park im Herzen der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Auch die geschmückten Gartenterrassen, die das preußische Prinzenpaar Wilhelm und Augusta nach Anregung des exzentrischen Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau um das Schloss Babelsberg anlegen ließen, sind saniert und strahlen in neuem Glanz.

Anlass genug, dem Gartenkünstler Pückler im Schloss Babelsberg – inmitten einer seiner wichtigsten Schöpfungen – eine Ausstellung zu widmen: Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft.

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler, der zu seiner Zeit als eigenwilliger Standesherr, Weltreisender und Schriftsteller bekannt war und heute als Gartenkünstler wiederentdeckt wird.

Leitung: Wilma Otte
Kosten: 2,50 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: S-Bahn bis Griebnistzsee und dann mit dem Bus 616 bis Haltestelle Schloss Babelsberg
Weitere Termine: 9. Juli und 13. August, jeweils 15:00 Uhr

Sonntag, 9. Juli 2017 - 15:00

Pückler. Babelsberg - Der grüne Fürst und die Kaiserin

Sonderausstellung vom 29. April bis 15. Oktober 2017

Treffpunkt: Kasse Schloss Babelsberg, 14482 Potsdam

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: nach sieben Jahrzehnten sind die künstlichen Wasserspiele im Potsdamer Park Babelsberg endlich wieder erlebbar. Rauschende Wasserfälle, buchtenreiche stille Seen und plätschernde Brunnen beleben den Park im Herzen der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Auch die geschmückten Gartenterrassen, die das preußische Prinzenpaar Wilhelm und Augusta nach Anregung des exzentrischen Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau um das Schloss Babelsberg anlegen ließen, sind saniert und strahlen in neuem Glanz.

Anlass genug, dem Gartenkünstler Pückler im Schloss Babelsberg – inmitten einer seiner wichtigsten Schöpfungen – eine Ausstellung zu widmen: Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft.

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler, der zu seiner Zeit als eigenwilliger Standesherr, Weltreisender und Schriftsteller bekannt war und heute als Gartenkünstler wiederentdeckt wird.

Leitung: Wilma Otte
Kosten: 2,50 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: S-Bahn bis Griebnistzsee und dann mit dem Bus 616 bis Haltestelle Schloss Babelsberg
Weitere Termine: 13. August, 15:00 Uhr

Samstag, 15. Juli 2017 - 11:30

Tastführung in der Villa Oppenheim

Treffpunkt: Kassenfoyer im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin

Die Kunstsammlung Charlottenburg beherbergt Skulpturen und Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In dieser Führung machen sie ausschließlich Bekanntschaft mit weiblichen Bronzen und einer äußerst gelungenen taktilen Umsetzung eines Gemäldes. Selbstverständlich handelt es sich bei der Porträtierten ebenfalls um eine Frau!

Daher sind Gäste, die bereits an Tastführungen in der Villa Oppenheim teilgenommen haben und Besucher, denen die Kunst dieses Museums bislang noch unbekannt ist, gleichermaßen willkommen!

Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: Führung 5,00 Euro, Eintritt frei, Begleitperson frei
Leitung und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: tastkunst@gmx.net
Fahrverbindung: Bus 109, 309, M45; U-Bahn U2 bis "Sophie-Charlotte-Platz" oder U7 bis "Richard-Wagner-Platz"
Weitere Führungen: 18. November

Samstag, 15. Juli 2017 - 14:00

In Hülle und Fülle: Was ist Glück?

Inklusiver Workshop für Kinder und Familien

Ort: Altes Museum, Am Lustgarten, 10178 Berlin

Die Göttin Fortuna trägt ein Horn voller Früchte. Das Horn steht für Reichtum und Überfluss. In der Antike verehrten die Römer Fortuna als Göttin des Glücks. Wie hängen Glück und Reichtum zusammen? Was macht dich glücklich? Gemeinsam mit ihren Eltern und anderen Kindern gestalten Kinder zwischen 6 und 12 Jahren eine Tüte voller Glück.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: Eintritt für Kinder frei, Kursgebühr: 9,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung bis drei Werktage vor Veranstaltungsbeginn: Tel.: 030 266-42 42 42, E-Mail: service@smb.museum
Fahrverbindung: S-Bahn bis Friedrichstraße oder Hackescher Markt, U-Bahn U6 bis Friedrichstraße, Tram M1, M12 bis Haltestelle Kupfergra­ben, Bus TXL bis Haltestelle Staatsoper, Bus 100 und 200 bis Haltestelle Lustgarten

Samstag, 22. Juli 2017 - 11:15

Führung in der Liebermann-Villa am Wannsee

Treffpunkt: 11:05 Uhr, Hinter dem Gärtnerhäuschen der Liebermann-Villa

Ort: Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstr. 3 / Am Großen Wannsee, 14109 Berlin, Tel.: 80 58 59 00

Der impressionistische Maler Max Liebermann (1847-1935) ließ sich in der seinerzeit noch sehr abgelegenen Villenkolonie am Wannsee ein Refugium errichten, das ihm gleichsam zur Erholung, wie zur Inspiration dienen sollte. Hier entstanden vor allem viele Landschaftsgemälde und Bilder mit Blumenmotiven, deren Vorbilder Liebermann in seinem eigenen Garten fand, dessen Gestaltung einzigartig ist.

Leitung und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: tastkunst@gmx.net
Kosten: Führung 3,00 Euro, zzgl. Eintritt, Begleitperson frei
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S7 oder Regionalbahn bis Wannsee, dann Bus 114 bis Haltestelle Liebermann-Villa
Weitere Führungen: 2. September

Sonntag, 23. Juli 2017 - 15:00

Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer

Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Am historischen Ort in der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt.

Blinde und sehbehinderte Menschen erleben den historischen Ort mithilfe von Hör- und Tasteindrücken: Historische Spuren, Mauerreste, Höreindrücke und taktile Medien machen die Geschichte des geteilten Berlins fassbar. Sehenden eröffnet die Führung neue Perspektiven auf die Teilung.

Dauer: 90 Minuten
Anmeldung bis zwei Tage vor Führungstermin: Tel.: 030 467 98 66 23
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S2, S25 oder Bus 247 bis Nordbahnhof; U-Bahn U8 bis Bernauer Straße;  Tram M10 bis Gedenkstätte Berliner Mauer
Weitere Führungen: 24. September

Samstag, 29. Juli 2017 - 10:30

Durch das Berlin des Dr. Erich Kästner

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem Bahnsteig der U-Bahn U9 Güntzelstraße

Der Journalist, Theaterkritiker und Schriftsteller Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin, als Student der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte verbrachte er das Wintersembester 1920/21 ebenfalls in der deutschen Hauptstadt. Auf unserem knapp 3-stündigen Stadtspaziergang werden wir Orte aufsuchen, die prägend für das Leben des Vielschreibers waren. Außerdem werden wir uns zu ausgewählten literarischen Schauplätzen seiner (Kinder-) Bücher begeben. Dabei hören Sie Beispiele seiner Gebrauchslyrik, entdecken taktile Kleinodien und lassen den Mann der gefeilten Worte und spitzen Feder selber zu Wort kommen. Wir werden mit dem ÖPNV mehrere Berliner Bezirke besuchen: angefangen von Kästners erstem Wohnsitz in Wilmersdorf, über die Friedrichstraße, bis zum Theater Am Festungsgraben in Mitte. Daher empfehle ich allen Kästner-Liebhabern oder solchen, die es noch werden wollen, bequeme Schuhe und ggf. eine Begleitung.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U9 bis Güntzelstraße
Weitere Führungen: 13. Oktober

Mittwoch, 2. August 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Samstag, 5. August 2017 - 10:00

„Dem Rad in die Speichen fallen.“ Ein Stadtspaziergang zu Dietrich Bonhoeffer

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem S-Bahn-Bahnsteig der S5 Heerstraße

Auf unserem ca. dreistündigen Rundgang lernen wir den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945) kennen und erfahren dabei, wie aus einem bekennenden Christen ein Widerstandskämpfer wurde, der dadurch schließlich sein Leben verwirkte.

In seinem einstigen Elternhaus, der heutigen Erinnerungs- und Begegnungsstätte Bonhoefferhaus in Charlottenburg, begegnen wir einem Professorensohn aus dem gutbürgerlichen Grunewald, der schon früh gegen die Nationalsozialisten Stellung bezog und sich konsequent um ein Leben im Geiste der Bergpredigt bemühte. Am authentischen Ort, der Topographie des Terrors spüren wir – auch durch seine Brautbriefe – seiner Haftzeit nach. Unser Spaziergang endet schließlich an der Zionskirche im Prenzlauer Berg, an der Dietrich Bonhoeffer einige Zeit als „Hilfspfarrer“ tätig war. Ihre Umgebung weist noch heute Spuren eines Mannes auf, von dem die einen als „Verräter“ sprachen, die anderen von einem, der bereit war Verantwortung zu übernehmen, um das Leben vieler Menschen zu retten, auch dann, wenn man dadurch selbst schuldig würde.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Weitere Führungen: 7. Oktober, jeweils 10:30 Uhr

Samstag, 12. August 2017 - 10:30

Der Pariser Platz be-greifbar gemacht

Treffpunkt: 10:20 Uhr am Hotel Adlon, Unter den Linden 77, 10117 Berlin

"Wenn du reinkommst, dann gleich links", so beschrieb der berühmte impressionistische Maler Max Liebermann den Besuchern seine Berliner Adresse am Pariser Platz neben dem Brandenburger Tor. Prunkvoller Luxus und erlauchte Gäste im Adlon, Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ und eine Kostprobe vom Brandenburger Tor, dazu mitreißende  Klänge von Giacomo Meyerbeer laden ein zu einer sinnlichen Tastführung am Pariser Platz. Er-greifen Sie die Gelegenheit ausgewählten Anwohnern nahe zu sein.

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 18,00 Euro, Pärchenpreis 33,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Fahrverbindung: S1/S2/S25/U55 bis Brandenburger Tor
Weitere Führungen: auf Anfrage

Sonntag, 13. August 2017 - 15:00

Pückler. Babelsberg - Der grüne Fürst und die Kaiserin

Sonderausstellung vom 29. April bis 15. Oktober 2017

Treffpunkt: Kasse Schloss Babelsberg, 14482 Potsdam

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: nach sieben Jahrzehnten sind die künstlichen Wasserspiele im Potsdamer Park Babelsberg endlich wieder erlebbar. Rauschende Wasserfälle, buchtenreiche stille Seen und plätschernde Brunnen beleben den Park im Herzen der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Auch die geschmückten Gartenterrassen, die das preußische Prinzenpaar Wilhelm und Augusta nach Anregung des exzentrischen Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau um das Schloss Babelsberg anlegen ließen, sind saniert und strahlen in neuem Glanz.

Anlass genug, dem Gartenkünstler Pückler im Schloss Babelsberg – inmitten einer seiner wichtigsten Schöpfungen – eine Ausstellung zu widmen: Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft.

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler, der zu seiner Zeit als eigenwilliger Standesherr, Weltreisender und Schriftsteller bekannt war und heute als Gartenkünstler wiederentdeckt wird.

Leitung: Wilma Otte
Kosten: 2,50 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0, E-Mail: freizeit@absv.de
Fahrverbindung: S-Bahn bis Griebnistzsee und dann mit dem Bus 616 bis Haltestelle Schloss Babelsberg

Samstag, 2. September 2017 - 11:15

Führung in der Liebermann-Villa am Wannsee

Treffpunkt: 11:05 Uhr, Hinter dem Gärtnerhäuschen der Liebermann-Villa

Ort: Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstr. 3 / Am Großen Wannsee, 14109 Berlin, Tel.: 80 58 59 00

Der impressionistische Maler Max Liebermann (1847-1935) ließ sich in der seinerzeit noch sehr abgelegenen Villenkolonie am Wannsee ein Refugium errichten, das ihm gleichsam zur Erholung, wie zur Inspiration dienen sollte. Hier entstanden vor allem viele Landschaftsgemälde und Bilder mit Blumenmotiven, deren Vorbilder Liebermann in seinem eigenen Garten fand, dessen Gestaltung einzigartig ist.

Leitung und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: tastkunst@gmx.net
Kosten: Führung 3,00 Euro, zzgl. Eintritt, Begleitperson frei
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S7 oder Regionalbahn bis Wannsee, dann Bus 114 bis Haltestelle Liebermann-Villa
Weitere Führungen: auf Anfrage

Samstag, 9. September 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Freitag, 15. September 2017 - 15:00

Stadtspaziergang: Marlene Dietrich - Ich bin, Gott sei Dank, eine Berlinerin.

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem U-Bahnsteig der U7, Haltestelle Blissestraße

Unser Stadtspaziergang führt uns an Orte, wo Lena ihre Kindheit verbrachte und zu einstigen Etablissements aus den Goldenen Zwanzigern, die Marlene mit Freunden oder in Begleitung ihres Mannes Rudolf Sieber besuchte. Abstecher in die einstige Hochzeitskirche und schließlich zum Grab auf dem Künstlerfriedhof an der Stubenrauchstraße vermitteln den Aufstieg einer Tochter aus gutem Hause zur Filmdiva. Selbstverständlich werden dabei auch einige ihrer berühmtesten Lieder zu hören sein.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U7 bis Blissestraße
Weitere Führungen: auf Anfrage

Sonntag, 24. September 2017 - 15:00

Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer

Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Am historischen Ort in der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt.

Blinde und sehbehinderte Menschen erleben den historischen Ort mithilfe von Hör- und Tasteindrücken: Historische Spuren, Mauerreste, Höreindrücke und taktile Medien machen die Geschichte des geteilten Berlins fassbar. Sehenden eröffnet die Führung neue Perspektiven auf die Teilung.

Dauer: 90 Minuten
Anmeldung bis zwei Tage vor Führungstermin: Tel.: 030 467 98 66 23
Fahrverbindung: S-Bahn S1, S2, S25 oder Bus 247 bis Nordbahnhof; U-Bahn U8 bis Bernauer Straße;  Tram M10 bis Gedenkstätte Berliner Mauer
Weitere Führungen: auf Anfrage

Mittwoch, 4. Oktober 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Samstag, 7. Oktober 2017 - 10:30

„Dem Rad in die Speichen fallen.“ Ein Stadtspaziergang zu Dietrich Bonhoeffer

Treffpunkt: 10:20 Uhr auf dem S-Bahn-Bahnsteig der S5 Heerstraße

Auf unserem ca. dreistündigen Rundgang lernen wir den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945) kennen und erfahren dabei, wie aus einem bekennenden Christen ein Widerstandskämpfer wurde, der dadurch schließlich sein Leben verwirkte.

In seinem einstigen Elternhaus, der heutigen Erinnerungs- und Begegnungsstätte Bonhoefferhaus in Charlottenburg, begegnen wir einem Professorensohn aus dem gutbürgerlichen Grunewald, der schon früh gegen die Nationalsozialisten Stellung bezog und sich konsequent um ein Leben im Geiste der Bergpredigt bemühte. Am authentischen Ort, der Topographie des Terrors spüren wir – auch durch seine Brautbriefe – seiner Haftzeit nach. Unser Spaziergang endet schließlich an der Zionskirche im Prenzlauer Berg, an der Dietrich Bonhoeffer einige Zeit als „Hilfspfarrer“ tätig war. Ihre Umgebung weist noch heute Spuren eines Mannes auf, von dem die einen als „Verräter“ sprachen, die anderen von einem, der bereit war Verantwortung zu übernehmen, um das Leben vieler Menschen zu retten, auch dann, wenn man dadurch selbst schuldig würde.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Weitere Führungen: auf Anfrage

Freitag, 13. Oktober 2017 - 15:30

Durch das Berlin des Dr. Erich Kästner

Treffpunkt: 15:20 Uhr auf dem Bahnsteig der U-Bahn U9 Güntzelstraße

Der Journalist, Theaterkritiker und Schriftsteller Erich Kästner lebte von 1927 bis 1945 in Berlin, als Student der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte verbrachte er das Wintersembester 1920/21 ebenfalls in der deutschen Hauptstadt. Auf unserem knapp 3-stündigen Stadtspaziergang werden wir Orte aufsuchen, die prägend für das Leben des Vielschreibers waren. Außerdem werden wir uns zu ausgewählten literarischen Schauplätzen seiner (Kinder-) Bücher begeben. Dabei hören Sie Beispiele seiner Gebrauchslyrik, entdecken taktile Kleinodien und lassen den Mann der gefeilten Worte und spitzen Feder selber zu Wort kommen. Wir werden mit dem ÖPNV mehrere Berliner Bezirke besuchen: angefangen von Kästners erstem Wohnsitz in Wilmersdorf, über die Friedrichstraße, bis zum Theater Am Festungsgraben in Mitte. Daher empfehle ich allen Kästner-Liebhabern oder solchen, die es noch werden wollen, bequeme Schuhe und ggf. eine Begleitung.

Dauer: 3 Stunden
Kosten: 25,00 Euro, Pärchenpreis 44,00 Euro
Information und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: anjawinter@tastkunst.de
Fahrverbindung: U-Bahn U9 bis Güntzelstraße
Weitere Führungen: auf Anfrage

Mittwoch, 1. November 2017 - 15:00

Führung durch die Ausstellung „Der Luthereffekt“

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau
(12. April bis 5. November 2017)

Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum im Martin-Gropius-Bau zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt „Der Luthereffekt“ die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Welche Spuren hinterließ er in anderen Konfessionen und Religionen? Wie veränderte sich der Protestantismus durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen unterschiedlichster Kulturen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Ausgehend von den Reformationen im 16. Jahrhundert zeichnet die Schau eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die exemplarisch dargestellt wird an Schweden, den USA, Südkorea und Tansania.
Foto: Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650 Copyright: Deutsches Historisches Museum

Für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es einen taktilen Grundrissplan und, ergänzend zum Audioguide, akustische Beschreibungen ausgewählter Exponate.

Kosten: Eintritt: 12,00 Euro/ermäßigt 8,00 Euro, Führung: 3,00 Euro; Begleitperson frei
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Fahrverbindung: U-Bahn U2 bis Potsdamer Platz; S-Bahn S 1, 2, 25 bis Potsdamer Platz oder Anhalter Bahnhof; Busse M29 bis Anhalter Bahnhof, M41 bis Abgeordnetenhaus
Weitere Führungen: jeweils am ersten Mittwoch im Monat, 15:00 Uhr

Samstag, 18. November 2017 - 11:30

Tastführung in der Villa Oppenheim

Treffpunkt: Kassenfoyer im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin

Die Kunstsammlung Charlottenburg beherbergt Skulpturen und Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In dieser Führung machen sie ausschließlich Bekanntschaft mit weiblichen Bronzen und einer äußerst gelungenen taktilen Umsetzung eines Gemäldes. Selbstverständlich handelt es sich bei der Porträtierten ebenfalls um eine Frau!

Daher sind Gäste, die bereits an Tastführungen in der Villa Oppenheim teilgenommen haben und Besucher, denen die Kunst dieses Museums bislang noch unbekannt ist, gleichermaßen willkommen!

Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: Führung 5,00 Euro, Eintritt frei, Begleitperson frei
Leitung und Anmeldung: Anja Winter, Tel.: 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: tastkunst@gmx.net
Fahrverbindung: Bus 109, 309, M45; U-Bahn U2 bis "Sophie-Charlotte-Platz" oder U7 bis "Richard-Wagner-Platz"
Weitere Führungen: auf Anfrage

Straßensituation, Blinde und Begleitung gehen über Zebrastreifen