Kulturveranstaltungen

"Gemeinsam hin und weg"
Der neue Kulturbegleitdienst des ABSV

Der neue Kulturbegleitdienst des ABSV hat das Ziel, blinde, sehbehinderte und sehende Menschen, die sich für Kultur interessieren, zusammenzubringen und den blinden und sehbehinderten Kunst- und Kulturinteressierten eine bessere Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte und der Orientierung vor Ort zu ermöglichen. Dabei finden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Neigung zusammen.

Die Termine im Kulturkalender mit Begleitung tragen den Vermerk:
Mit Kulturbegleitdienst "Gemeinsam hin und weg"

Mehr Infos: www.absv.de/kultur-freizeit

Zuletzt geändert: 
8. August 2022 - 12:22
Samstag, 3. Dezember 2022 - 13:00

Führungen mit Objektbeschreibungen durch die Ausstellung „Staatsbürgerschaften“ im Deutschen Historischen Museum

Die Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“ bietet die Möglichkeit, sich auf mehreren Sinnesebenen mit der Geschichte von Staatsbürgerschaft in Frankreich, Polen und Deutschland von 1789 bis heute auseinanderzusetzen. Fünf interaktive und multisensorische Interventionen laden ein, Themen tastend, hörend oder sehend zu erkunden.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Samstag, 3. Dezember 2022 - 16:00

Theater für Kinder: Karla, Ändi, Arthur

Ein Hör-Tanz-Spiel für 2 Zweibeiner und 4 Pfoten - ab 5 Jahren - für blinde und sehbehinderte Kinder

Bellen und singen, fellüberzogene Steine und pelzige Blumen, hier weht ein Lüftchen, von dort kommt ein Düftchen – in Karlas, Ändis und Arthurs Welt gibt es viel zu sehen, zu hören und zu fühlen – jede:r der drei macht dies auf seine eigene Weise: Die blinde Karla sieht mit dem Knie, Führhund Ändi besser mit Nase. Tänzer Arthur sieht am liebsten gut aus. Außerdem ist Karla älter als Ändi und Arthur, Ändi hat vier statt nur zwei Beine und Arthur hat als einziger eine dunkle Behaarung. Dafür kann Ändi mit dem Schwanz trommeln, Karla weiß sich zu kleiden und Arthur zu bewegen. In dieser Welt sind Hunde und Menschen gleich: egal ob Vierbeiner oder Zweibeiner, alt oder jung, Pelz oder Haut – Kuscheln, Busseln, Plauzen reiben, tanzen oder in die Sterne gucken ist zu dritt am schönsten.
Choreografin Barbara Fuchs, Komponist Jörg Ritzenhoff und der Tänzer Arthur Schopa haben sich von Karla Faßbender und ihrem Blindenführhund Ändi eine neue Welt zeigen lassen. Es ist nicht die Welt, durch die Ändi Karla führt, sondern ein Reich, in dem alle Sinne gleichgestellt sind. Folgt, Karla, Ändi und Arthur in diese Welt.

Ort: FELD Theater am Winterfeldtplatz, Gleditschstr. 5, 10781 Berlin (U2, U3, U4 Nollendorfplatz)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Kind 6,00 Euro, Erwachsene 10 Euro
Tickets: Online oder Tel. 030 92 12 41 50

Samstag, 3. Dezember 2022 - 19:30

Theater mit Audiodeskription: Drei Mal Leben, Berliner Esemble

Mal ganz ehrlich: Wie viel in unserem Leben haben wir wirklich in der Hand? Ist alles nur Frage der Haltung oder der Perspektive? Wäre der gestrige Abend anders verlaufen, wenn wir uns anders verhalten hätten? Wir mehr auf unser Recht bestanden hätten oder, andersherum, defensiver gewesen wären?
„Drei Mal Leben“ begibt sich in genau dieses Experiment: Drei Mal freuen sich Henri und Sonja auf einen ruhigen Abend. Drei Mal klingelt es und die Finidoris stehen vor der Tür, bereit für ein gemeinsames Abendessen, zu dem Henri und Sonja eingeladen haben in der Hoffnung, der beruflich weitaus erfolgreichere Hubert könne Henris Karriere anschieben. Unglücklicherweise kommen die Gäste einen Tag zu früh. In drei Anläufen wird nun in wechselnden Allianzen und unterschiedlichen Manövern um Ruhm, Sex, Selbstachtung und Anerkennung gekämpft. Dabei verheddern sich alle Beteiligten nicht nur in den Erwartungen der Anderen, sondern auch in den eigenen Macken und Eitelkeiten.

17 Uhr Tastführung

Ort: Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin (S + U Friedrichstraße)
Kosten: 13 bis 42 Euro. Bei Zeichen "B" im Schwerbehinderten-Ausweis bekommt man selbst und auch die Begleitung 50% Ermäßigung.
Anmeldung: Email: theaterkasse[at]berliner-ensemble.de, Tel: 030 28 40 81 55

Sonntag, 4. Dezember 2022 - 10:00

Blindes Töpfern für Kinder und Jugendliche, JUKS Schöneberg

In diesem Workshop töpfern wir mit verbundenen Augen und tauschen uns darüber aus was wir ertasten oder sehen. In einer gemischten Gruppe aus sehenden, sehbeeinträchtigten und blinden Kindern und Jugendlichen wollen wir ins Gespräch kommen über Formen und blinde künstlerische Arbeit. Dabei werden Objekte und Skulpturen entstehen, die gebrannt und mitgenommen werden können. Der Workshop wird von der blinden Künstlerin Silja Korn zusammen mit dem sehendem Künstler Johannes Büttner geleitet.
Ort: Jugendkunstschule Tempelhof Schöneberg, Martin-Luther-Str. 46, 10779 Berlin (Bus M46 Hohenstaufenstraße)
Anmeldung: info[at]juks-ts.de

Sonntag, 4. Dezember 2022 - 11:00

Tastführung "Schifffahrt", Technikmuseum

Museum zum Anfassen: Schifffahrt
Was ist ein Kaffenkahn und warum schwimmt ein Schiff? In dieser Führung erkunden seheingeschränkte und sehende Guides gemeinsam mit Familien die Geschichte der Schifffahrt. Ertastet historische Objekte wie Segelboote und Schiffsschrauben! Töne und taktile Modelle machen die Entwicklung des Schiffsverkehrs auf den Weltmeeren erfahrbar. Die inklusive Museumstour eignet sich für blinde, seheingeschränkte und sehende Kinder und ihre Familien.

Ort: Deutsches Technikmuseum, Eingangshalle, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin (U1, U3, U7 bis Möckernbrücke)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: nur Museumseintritt, Begleitperson frei
keine Anmeldung nötig

Sonntag, 4. Dezember 2022 - 11:00

Theater für Kinder: Karla, Ändi, Arthur

Ein Hör-Tanz-Spiel für 2 Zweibeiner und 4 Pfoten - ab 5 Jahren - für blinde Kinder und Kinder mit Sehbeeinträchtigung

Bellen und singen, fellüberzogene Steine und pelzige Blumen, hier weht ein Lüftchen, von dort kommt ein Düftchen – in Karlas, Ändis und Arthurs Welt gibt es viel zu sehen, zu hören und zu fühlen – jede:r der drei macht dies auf seine eigene Weise: Die blinde Karla sieht mit dem Knie, Führhund Ändi besser mit Nase. Tänzer Arthur sieht am liebsten gut aus. Außerdem ist Karla älter als Ändi und Arthur, Ändi hat vier statt nur zwei Beine und Arthur hat als einziger eine dunkle Behaarung. Dafür kann Ändi mit dem Schwanz trommeln, Karla weiß sich zu kleiden und Arthur zu bewegen. In dieser Welt sind Hunde und Menschen gleich: egal ob Vierbeiner oder Zweibeiner, alt oder jung, Pelz oder Haut – Kuscheln, Busseln, Plauzen reiben, tanzen oder in die Sterne gucken ist zu dritt am schönsten.
Choreografin Barbara Fuchs, Komponist Jörg Ritzenhoff und der Tänzer Arthur Schopa haben sich von Karla Faßbender und ihrem Blindenführhund Ändi eine neue Welt zeigen lassen. Es ist nicht die Welt, durch die Ändi Karla führt, sondern ein Reich, in dem alle Sinne gleichgestellt sind. Folgt, Karla, Ändi und Arthur in diese Welt.

Ort: FELD Theater am Winterfeldtplatz, Gleditschstr. 5, 10781 Berlin (U2, U3, U4 Nollendorfplatz)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Kind 6,00 Euro, Erwachsene 10 Euro
Tickets: Online oder Tel. 030 92 12 41 50

Montag, 5. Dezember 2022 - 19:00

Gespräch über Barrierefreiheit im Tanz

Making a Difference meets… ist eine digitale Gesprächsreihe zu Behinderten- und Taubenkultur im Tanz. Am 5. Dezember 2022 sind Sophia Neises und Zwoisy Mears-Clarke zu Gast.
Sophia und Zwoisy leiteten im September 2022 ein Dramaturgie-Labor für blinde und sehbehinderte Tanz- und Theaterinteressierte und -schaffende. Sie haben sich, über Audiodeskription hinaus, mit unterschiedlichen Konzepten von ästhetischer Barrierefreiheit für blindes und sehbehindertes Publikum beschäftigt.
Im Gespräch tauschen sich die beiden mit Noa Winter (Co-Leitung Making a Difference) über ihre Arbeit und die Erfahrungen aus dem Labor aus.
Barrierefreiheit:
· in deutscher Lautsprache
· mit Verdolmetschung in DGS (Tanja Lilienblum & Mille Jepsen)
· relaxte Veranstaltung
· Dauer: ca. 1 Stunde

Ort: Online in Zoom
Anmeldung: Über Online Formular oder Email: making-a-difference[at]sophiensaele.com

Dienstag, 6. Dezember 2022 - 16:30

Tastführung Brecht Weigel Museum

Die Führung am 6. Dezember 2022 ist leider bereits ausgebucht!

Das Brecht-Weigel-Museum befindet sich im Seitenflügel des Brecht-Hauses in der Chausseestraße 125. Unmittelbar benachbart liegen der Französische und der Dorotheenstädtische Friedhof, auf denen Hugenottengeneräle, Schriftsteller, Komponisten, Bildhauer, Philosophen und Schauspieler ihre Grabstellen haben. Bertolt Brecht lebte in seiner Wohnung in der ersten Etage des Seitenflügels und Hinterhauses von Oktober 1953 bis zu seinem Tode am 14. August 1956. Ihn hatten vor allem die Nähe zum Berliner Ensemble, zur Akademie und die historischen Friedhöfe nebenan bewogen, diese Wohnung mit „anständigen Maßen“ zu beziehen, wie er seinem Verleger Peter Suhrkamp schrieb. Die Größe der Zimmer bot Brecht ausreichend Platz für viele Arbeitstische und Raum für Gespräche mit seinen Schülern. Die Wohnung beherbergt auch seine Nachlassbibliothek mit ca. 4.000 Bänden, die Benutzerinnen und Benutzern des Bertolt-Brecht-Archivs zur Verfügung steht. Helene Weigel bewohnte zu Brechts Lebzeiten Räume in der zweiten Etage des Seitenflügels, die sie nach Brechts Tod dem von ihr gegründeten Bertolt-Brecht-Archiv zur Verfügung stellte. Sie ließ eine zum Garten führende Veranda anbauen und zog 1957 ins Erdgeschoss. In dieser Wohnung lebte sie bis zu ihrem Tod am 6. Mai 1971. Das Brecht-Weigel-Museum wurde zu Brechts 80. Geburtstag, am 10. Februar 1978, eröffnet. Jeweils drei Räume der Wohnungen sind im Originalzustand erhalten.

Die Führung beginnt in Helene Weigels Wohnung im Erdgeschoss und führt in Bertolt Brechts Wohnung. Sie bietet neben ausgewählten, berührbaren Originalobjekten, wie Möbeln, Schreibutensilien und Geschirr, auch eigens erstellte Tastmodelle, darunter die Grundrisse der Wohnungen.

Audiotrailer zur Einstimmung

Treffpunkt: Brecht-Weigel-Museum, Chausseestraße 125, 10115 Berlin                                                                                                                    
Kosten: Eintritt frei für schwerbehinderte Personen und ihre Begleitung
Anmeldung: Tel. 030 200 57 - 18 44, E-Mail: brechtweigelmuseum@adk.de

Dienstag, 6. Dezember 2022 - 17:30

Tastführung: Spurensicherung. Die Geschichte(n) hinter den Werken, Akademie der Künste

An ausgewählten Beispielen werden die detektivischen Methoden der Provenienzforschung verdeutlicht und die Geschichten hinter den Werken erzählt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zentrale Aspekte der Besitzgeschichte von Kunstwerken: Es geht um die Identifizierung von NS-Raubkunst in den eigenen Beständen und um die Suche nach den im Zweiten Weltkrieg verlorenen Sammlungen der Preußischen Akademie der Künste. Ein ganz anderes Thema sind die Bemühungen des DDR-Staatsapparates, in den Besitz verwertbarer Kunstgüter oder identitätsstiftender Sammlungen zu gelangen. Zu den Exponaten gehören Manuskripte des Philosophen Walter Benjamin, die von der Gestapo beschlagnahmte Sammlung des Kunstkritikers Alfred Kerr, ein Skizzenbuch aus dem Nachlass von Max Liebermann, verloren geglaubte Ölskizzen von Carl Blechen oder die private Gemäldesammlung von Otto Nagel, die nach seinem Tode die Begehrlichkeit der DDR-Kulturpolitik weckte. Die Führung bietet neben ausgewählten, berührbaren Originalobjekten auch eigens erstellte Tastmodelle, die die Bildmotive erlebbar machen.

Treffpunkt: Foyer der Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin (S- und U-Bahn U5 oder Bus 100 bis Brandenburger Tor)
Kosten: Eintritt frei für Personen mit Schwerbehindertenausweis und ihre Begleitung
Anmeldung: Tel. 030 200 57-1000 oder -2000, E-Mail: ticket[at]adk.de

Mittwoch, 7. Dezember 2022 - 16:30

Judentum erklingt, Klang- und Tastführung im Jüdischen Museum Berlin

Wie klingt Judentum? Jüdische Popmusik und synagogaler Gesang stimmen die Teilnehmenden ein. In der Gruppe wird diskutiert, was jüdische Musik ausmacht. Der Rundgang durch die Dauerausstellung thematisiert Religion und Rituale anhand unterschiedlicher Sinneseindrücke. Die Besucherinnen und Besucher ertasten oder riechen Objekte und hören Klangstationen, die sie die vielstimmige jüdische Kultur und Religion erfahren lassen: Welche Formen haben hebräische Buchstaben? Wie sind Synagogen aufgebaut und welcher Duft verströmt am Schabbat? Die Teilnehmenden lernen verschiedene Traditionen und religiöse Auslegungen innerhalb des Judentums kennen und machen sich mit den Speisevorschriften vertraut. Die Interaktionen mit der Ausstellung ermöglichen individuelle Erfahrungen und bieten Raum für Gespräche in der Gruppe.

Treffpunkt: „Meeting Point“ Foyer Altbau, Lindenstr. 9 – 14, 10969 Berlin (U6 Hallesches Tor, Bus 248 bis Jüdisches Museum)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 6,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro
Anmeldung: Tel. 030 25 99 33 05, Email: visit[at]jmberlin.de, Online: shop.jmberlin.de

Mittwoch, 7. Dezember 2022 - 17:00

Online Live Tour: Surrealismus und Magie, Museum Barberini

Erfahrene Guides des Museums beschreiben und erläutern ausgewählte Kunstwerke für blinde und seheingeschränkte Gäste. In einem Zoom-Meeting, entweder nur am Telefon oder auch am Computer, kommen Gäste und Guides über die Kunst ins Gespräch. So können die Kunstwerke erlebt werden, ohne das Museum zu besuchen. 

Ort: Online-Veranstaltung per Zoom
Dauer: 60 Minuten
Kosten: 3 Euro
Anmeldung: Online oder per E-Mail:  live_tour[at]museum-barberini.de

Donnerstag, 8. Dezember 2022 - 10:00

Theater für Kinder mit Audiodeskription: Funken, Theater an der Parkaue

Der 13-jährige Malte verabschiedet sich von seiner Mutter, als sie ihn am Tor eines mysteriösen Ferienlagers absetzt. Bald stellt er fest, dass es in diesem außergewöhnlichen Camp keine Erwachsenen gibt; die Jugendlichen müssen auf sich selbst aufpassen. Malte, der sich selbst für völlig durchschnittlich hält, freundet sich schnell mit einer Gruppe von außergewöhnlich begabten Jugendlichen an. Nur die Stimme der Arthur McPush Cooperation, die die jungen Menschen auffordert, das Beste aus sich zu machen, droht das utopisch anmutende Verhalten im Lager zu brechen. Wenn die Einsätze steigen, müssen die Jugendlichen entscheiden, wie sie sich verhalten wollen. „Funken“ verhandelt Fragen von Identität und Freundschaft, Widerstand und Solidarität und wagt so die Vorstellung von einer anderen Welt, in der Jugendliche sich trauen, zu träumen und ihre Ideen zu verwirklichen.

Tastführung: 9 Uhr

Ort: Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin
Kosten: 13 Euro, ermäßigt 9 Euro, Kinder 7 Euro. Begleitpersonen frei.
Anmeldung: E-Mail: service[at]parkaue.de, Tel: 030 55 77 52 52.

Donnerstag, 8. Dezember 2022 - 15:00

Sinnes-Wandel Museum, Zitadelle Spandau

- mit Kulturbegleitdienst „Gemeinsam hin und weg“ -

Eine dialogische Wahrnehmungsreise durch "Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler".
Die Führung richtet sich in erster Linie an blinde und sehbehinderte Menschen, doch auch sehende Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen. Sie alle erhalten historische Informationen und ausführliche Bildbeschreibungen zu ausgewählten Objekten der Ausstellung und erkunden diese dann mit verschiedenen Sinnen – durch Tasten, Riechen und Hören. Über ihre Sinneseindrücke und Empfindungen nähern sie sich auf unterschiedliche Weise den Objekten. In dem sich dabei entwickelnden Dialog wird die unterschiedliche "Sicht" auf die Objekte deutlich – ein wahrhaft inklusives Erlebnis im Museum.

Ort: Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin (U-Bahn U7 oder Bus X33 bis Zitadelle)
Leitung: Dialogische Führung von Carmen Mann und Gerald Pirner
Dauer: 60 bis 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung: christina.buech[at]zitadelle-berlin.de

Donnerstag, 8. Dezember 2022 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Donnerstag, 8. Dezember 2022 - 18:00

Führung durch die Ausstellung »Werner Herzog« mit audiodeskriptiven Ergänzungen

Begleiten Sie Kuratorinnen und Kuratoren durch die aktuelle Sonderausstellung der Kinemathek und erfahren Sie mehr über den Kult-Regisseur Werner Herzog: Entdecken Sie besondere Inszenierungen der Natur und gehen Sie der Frage »Fakt, Fiktion oder »ekstatische Wahrheit«?« auf den Grund. In der »Wunderkammer« finden Sie echte Requisiten…oder nicht? Die inklusive Führung wird mit audiodeskriptiven Ergänzungen angeboten. Die Ausstellung ist nicht barrierefrei für blinde und sehbehinderte Menschen. Ein Teilnahme mit Begleitung wird empfohlen.

Ort: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin, im Sony Center (S-Bahn und U2 Potsdamer Platz)
Dauer: 90-120 Min.
Anmeldung: Tel. 30 247 49-888, Email: museumsdienst[at]kulturprojekte.berlin
Kosten: Eintritt 9,00 Euro, mit Schwerbehindertenausweis 3 Euro, Begleitperson frei

Donnerstag, 8. Dezember 2022 - 18:00

Weihnachtskonzert in der Tourist-Info Marzahn-Hellersdorf

Trio Klangfülle, Simonas Ensemble, Berlin International Brass und Big Band der Hans-Werner-Henze-Musikschule

Die Tourist-Info Marzahn-Hellersdorf verbreitet in diesem Jahr Adventsstimmung. Erstmalig laden wir an zwei Terminen zu weihnachtlichen Konzerten in gemütlichem, familiärem Rahmen ein. Im Anschluss an die Konzerte könnt ihr noch in geselliger Runde vor der Tourist-Info Glühwein oder Kinderpunsch genießen. Der Eintritt zu den Weihnachtskonzerten ist frei. Die Sitzplätze sind begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten.

Ort: Tourist-Info, Hellersdorfer Straße 159, 12619 Berlin (U5 Kienberg – Gärten der Welt)
Anmeldung: Tel. 030 700 90 66 55

Donnerstag, 8. Dezember 2022 - 19:00

Telefonführung: DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam

Der telefonische Rundgang durch die aktuellen Ausstellungen bietet Einblicke in die Geschichte des Ortes und die künstlerischen Interventionen im und am Haus. Kunstwerke und Objekte werden im Detail beschrieben und mit Hintergrundinformationen verbunden. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Führung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Dauer: 50 Minuten
Anmeldung: Online oder per Email: info[at]dasminsk.de
Die Einwahldaten werden in der Teilnahmebestätigung mitgeschickt.

Freitag, 9. Dezember 2022 - 15:00

Workshop: Touch - Sound. Wir bauen die Musikinstrumente der Zukunft!

In diesem Workshop testen wir Musikinstrumente mit ganz speziellen Interfaces, zum Beispiel das Theremin oder die Android-App Ninjajamm. Dann bauen wir eigene Interfaces, um damit die alten Instrumente des Musikinstrumenten-Museums zu neuem Leben zu erwecken. Das funktioniert leichter als gedacht! Zum Einsatz kommt dabei ein digitaler Controller und per Sampling entsteht mit alten Klängen neue Musik.

Ort: Musikinstrumenten-Museum Berlin, Ben-Gurion-Straße, 10785 Berlin (S- und U-Bahn Potsdamer Platz)
Dauer: 90 Minuten
Anmeldung: Tel. 030 25 48 11 78, E-Mail: kasse[at]mimpk.de
Der Eintritt ist frei.

Freitag, 9. Dezember 2022 - 17:00

Gänsebraten mit Musik

EinAngebot von Tandem-Hilfen e. V. und verschiedenen Musikerinnen und Musikern

Die Veranstaltung im ABSV-Vereinshaus ist offen für alle.

Programm:

  • 17:00 Uhr: Gänseessen, alternativ auch vegetarische Kost möglich
    (25,00 Euro, Anmeldung erforderlich)
  • 19:00 bis 21:00 Uhr: Musikprogramm (12,00 Euro)

Einlass ab 18:30 Uhr für alle, die nicht schon beim Essen dabei sind; Anmeldung nicht erforderlich
Anmeldung zum Essen bis 15. November: Tel. 030 208 17 20, E-Mail: drtoni1[at]icloud.com

Samstag, 10. Dezember 2022 - 13:00

Ungehindert: Tastführung im Museum für Asiatische Kunst

- mit Kulturbegleitdienst „Gemeinsam hin und weg“ -

Ein Rundgang, der zu einer Rundum-Erfahrung wird: Die Präsentation der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst verfügt über eine beachtliche Anzahl von „Zwei-Sinne Stationen“, die einige der Schlüsselwerke erstmalig für Menschen mit einer Sehbehinderung zugänglich machen. Die inklusive Ausrichtung des Rundganges möchte allen Besucherinnen und Besucher durch eine gemeinsame Erfahrung, die mehrere Sinne anspricht, die Vielfalt und den Reichtum der Kulturen Asiens erleben lassen. Anfassen, hören und riechen ergänzen die Beschreibungen. Im Dialog bespricht die Gruppe die Objekte, ihre Geschichten und Bräuche.  Im Bereich Japan den Duft vom Tee wahrzunehmen, originale Teeschalen anzufassen und auf Reisstrohmatten zu sitzen, regt an, die Kunstwerke in die Kultur einzubetten. Das Abspielen von Musikstücken verschiedenster Traditionen und Ursprünge kann Stimmungen nachempfinden lassen und die Vorstellung des Alltagslebens intensiver gestalten. Durch das Ertasten originaler Bronzefiguren aus dem Hinduismus und mehrerer Schwelldruck-Beispiele werden Mudras, die symbolische Handgeste im indischen Alltag, besprochen und ausprobiert. Die Bedeutungen in ihrem ursprünglichen Kontext können dann mit dem im westlichen Alltag verglichen.

Treffpunkt: Foyer Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin (U-Bahn U5 Museumsinsel, Bus 147 Berliner Schloss)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro, Begleitperson frei
Tickets: Tickets an der Kasse erhältlich oder vorab online buchbar. Tel. 030 99 211 89 89 (Mo – Fr, 9 – 16 Uhr)

Samstag, 10. Dezember 2022 - 16:00

Ausstellungsgespräch für Erwachsene mit und ohne Sehbeeinträchtigung: Johann Gottfried Schadow – Berührende Formen

Besucherinnen und Besucher mit und ohne Sehbeeinträchtigung erkunden die Sonderausstellung „Berührende Formen – Johann Gottfried Schadow“ mit allen Sinnen. Es kommen Tastobjekte und Materialproben zum Einsatz.

Das lebensgroße Doppelstandbild der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen, die sogenannte Prinzessinnengruppe, ist das Hauptwerk Johann Gottfried Schadows. Der Bildhauer gilt als Begründer der Berliner Bildhauerschule und ist gerade mit diesem Werk zum Inbegriff des deutschen Klassizismus geworden. Als erstes Standbild zweier weiblicher historischer Persönlichkeiten hat die Skulpturengruppe Kunstgeschichte geschrieben und ist bis heute ein Highlight für Berlin-Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Die erste Retrospektive seit rund 30 Jahren stellt in elf Kapiteln Schadows bildhauerische, grafische und kunsttheoretische Hauptwerke vor. Nach umfangreicher Restaurierung wird erstmals überhaupt das Originalgipsmodell der Prinzessinnengruppe von 1795 gemeinsam mit dem Original aus Marmor von 1797 ausgestellt. 

Ort: Alte Nationalgalerie (Eingangsbereich), Bodestraße 1 - 3, 10178 Berlin (Tram 12, M1 bis Am Kupfergraben)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: Führung mit Eintritt 15 Euro, nur Führung 10 Führung, Begleitperson frei.
Anmeldung: Tel. 030 266 42 42 42 oder über den Ticketshop online.

Samstag, 10. Dezember 2022 - 20:00

Tanz mit Audiodeskription: Sasha Waltz, In C

Anfang Dezember ist „In C“ von Sasha Waltz & Guests im Radialsystem zu erleben. Getanzt wird zur gleichnamigen Musik von Terry Riley – live begleitet vom Mahler Chamber Orchestra.

Ort: Radialsystem, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin (S Bahn Jannowitzbrücke)
Kosten: 18-42 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 0
30 288 788 588, E-Mail: ticket[at]radialsystem.de

Sonntag, 11. Dezember 2022 - 15:00

Führung durch die Ausstellung "Membranes Out Of Order" mit audiodeskriptiven Ergänzungen

Mit Membranes Out Of Order wird im Kunstquartier Bethanien erstmalig ein Projekt ganz der Bioart gewidmet. Die Ausstellung schafft ein interdisziplinäres Feld zwischen Kunst und naturwissenschaftlicher Forschung. In einer Zeit, in der die Gesellschaft durch die Pandemie mit Fachwissen konfrontiert ist, das zuvor Expertinnen und Experten vorbehalten war, verankern die Positionen von Margherita Pevere, Theresa Schubert und Karolina Żyniewicz Kunst als kognitive Haltung, performativen Akt oder als Bindeglied zur Natur in einer konsequenten Auseinandersetzung mit der Schnittstelle zwischen eigenem Körper und Alltagserfahrung.
Zugänge schaffen, Offenlegung von Prozessen und Vermittlung von Inhalten bleibt in einem weiteren Kontext auch in der Vermittlung der Ausstellung thematisch vorangestellt: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) werden barrierearme Vermittlungskonzepte wie haptisch erfahrbare Objekte, Beschreibungen in Braille und Audiodeskriptionen zum Teil der Ausstellung.

An folgenden Terminen ist die Künstlerin Karolina Żyniewicz vor Ort und führt blinde und sehbehinderte Personen durch die Ausstellung:

11., 16., 18. und 30. Dezember, jeweils 15-18 Uhr
6. Januar, 15-18 Uhr

Ort: Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, (U1, U3 Kottbusser Tor)
Anmeldung nicht erforderlich. Gruppen bitte unter karolinazyniewicz[at]gmail.com anmelden.

Sonntag, 11. Dezember 2022 - 16:00

Theater für Kinder mit Audiodeskription: Zum Beispiel Bienen

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag? Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten. Das Stück "Zum Beispiel Bienen" kombiniert auf spielerische Weise Elemente von Musiktheater, Soundinstallation und Tanz. Aus Tonaufnahmen von Insekten und live mit Instrumenten gespielten Klängen entwickelt die Komponistin Kirsten Reese eigens für diese Produktion eine „Insektenmusik“.

15 Uhr Tastführung
16 Uhr Aufführung mit Audiodeskription

Ort: FELD Theater am Winterfeldtplatz, Gleditschstr. 5, 10781 Berlin (U2, U3, U4 Nollendorfplatz)
Dauer: 50 Minuten
Kosten: Kind 6,00 Euro, Erwachsene 10 Euro
Tickets: Online  oder Tel. 030 92 12 41 50

Sonntag, 11. Dezember 2022 - 19:00

Theater mit Audiodeskription: She She Pop, Mauern

Vor zehn Jahren brachten She She Pop “Schubladen” auf die Bühne des HAU. Das aus Westdeutschland stammende und in Berlin ansässige Performance-Kollektiv diskutierte damals mit Gästen, die in der DDR aufgewachsen sind, die systemischen und identitätsstiftenden Bedingungen von Ost und West. Als gedankliche Fortsetzung laden She She Pop nun für ihre neue Arbeit “Mauern” wieder Gäste ein, die mit ihnen die Bühne teilen. Ausgehend von einem Trümmerberg aus dokumentarischem Material wird die Bühne damit erneut zur Zeitkapsel für subjektive Erzählungen und neue Begegnungen.

18:00 Uhr Haptic Access Tour
19:00 Uhr Live-Audiodeskription

Ort: HAU 1, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin ( U1, U3, U6 Hallesches Tor)
Tickets: 13 bis 22 Euro, ermäßigt 10 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung für die AD bis 9.12.: Tel. 030 25 90 04-27 E-Mail: tickets[at]hebbel-am-ufer.de

Sonntag, 11. Dezember 2022 - 20:00

Theater mit Audiodeskription: Geht es dir gut?, Volksbühne

von Fabian Hinrichs und René Pollesch

1,5 Meter
1,5 Grad
1,5 Atomkoffer
2 mal 1,5 Atomkoffer
Ich meine, jetzt kommt ja hoffentlich nächste Woche nicht noch was. Ich meine, was soll denn eigentlich noch kommen? Atomare Bedrohung haben wir, Klimakatastrophe haben wir. Pandemie haben wir – es kann nur noch ein Meteorit, Außerirdische – es kann höchstens Gott zu uns wirklich, persönlich sprechen. Oder du kommst zu mir zurück.
Da würde ich heulen, sofort.
Ja, also weißt du, das mein ich. Das ist doch noch alles drin!
„Geht es dir gut?“ verhandelt die großen Krisen unserer Zeit – ob Corona, Klimawandel oder Krieg. Dennoch ist das Stück bisweilen humorvoll und heiter – und es gibt einige Überraschungen.

Tastführung um 19 Uhr

Ort: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Linienstraße 227, 10178 Berlin (U-Bahn Rosa Luxemburg Platz)
Kosten: 12 bis 38 Euro, ermäßigt 9 Euro, Begleitperson frei.
Anmeldung: besucherservice[at]volksbuehne-berlin.de, Tel. 030 24 06 57 77.

 

Montag, 12. Dezember 2022 - 19:00

Theater mit Audiodeskription: She She Pop: Mauern

Vor zehn Jahren brachten She She Pop “Schubladen” auf die Bühne des HAU. Das aus Westdeutschland stammende und in Berlin ansässige Performance-Kollektiv diskutierte damals mit Gästen, die in der DDR aufgewachsen sind, die systemischen und identitätsstiftenden Bedingungen von Ost und West. Als gedankliche Fortsetzung laden She She Pop nun für ihre neue Arbeit “Mauern” wieder Gäste ein, die mit ihnen die Bühne teilen. Ausgehend von einem Trümmerberg aus dokumentarischem Material wird die Bühne damit erneut zur Zeitkapsel für subjektive Erzählungen und neue Begegnungen.

18:00 Uhr Haptic Access Tour
19:00 Uhr Live-Audiodeskription

Ort: HAU 1, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin ( U1, U3, U6 Hallesches Tor)
Tickets: 13 bis 22 Euro, ermäßigt 10 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung für die AD bis 9.12.: Tel. 030 25 90 04-27 E-Mail: tickets[at]hebbel-am-ufer.de

Mittwoch, 14. Dezember 2022 - 17:00

Christian Morgenstern

Die Blindfische laden ein zu...

Galgenlieder, Palma Kunkel und das Nasobém
Spiel- und Ernst-Zeug eines großen Dichters: Christian Morgenstern

Eigene Beiträge willkommen.

Ort: Seminarraum des ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Kosten: keine
Anmeldung bei Gerhard Moses Heß: Tel. 0163 341 70 53

Mittwoch, 14. Dezember 2022 - 18:00

Telefonführungen Ausstellung „Staatsbürgerschaften"

Die Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“ bietet die Möglichkeit, sich auf mehreren Sinnesebenen mit der Geschichte von Staatsbürgerschaft in Frankreich, Polen und Deutschland von 1789 bis heute auseinanderzusetzen. Referentinnen und Referenten des Deutschen Historischen Museums bieten Ihnen am Telefon einen Rundgang durch die Ausstellung mit Raum- und Objektbeschreibung.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5,00 Euro
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder -751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Donnerstag, 15. Dezember 2022 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Freitag, 16. Dezember 2022 - 15:00

Hier, eine begehbare Klang-und Rauminstallation

Hier laden vier klingende Räume ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Das Publikum kann die Rauminstallation mit Händen, Ohren und Augen erkunden, ihr Töne, Klänge und Musik entlocken und wunderbare Welten im hier und jetzt, gestern und morgen erkunden. Hier ist man immer, ganz egal, wo man ist. Die von der Komponistin Jessie Marino gestalteten elektronischen Klangwelten verbergen sich in Schubladen, hinter Fenstern, im Dickicht eines Waldes und im Bücherregal eines Wohnzimmers. Alles gibt hier Klänge von sich. Es quietscht, rasselt und knarrt. Drei Performerinnen locken die Besucherinnen mit Geschichten und Geschick Stück für Stück tiefer in die mehrere Räume umfassende Installation und lüften mit der Hilfe des blubbernden Orakels nach und nach ein Geheimnis um die verschwundene Sprache der Welt.
Hier ist ein ebenso inklusiver wie interaktiver Erfahrungsraum für Kinder ab vier Jahren – aber unbedingt auch für Erwachsene. Er richtet sich an blinde Menschen (die ausdrücklich willkommen sind und mit zusätzlichen audiodeskriptiven Momenten) ebenso wie an sehende Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ort: Radialsystem V, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin (S-Bahn Jannowitzbrücke)
Tickets: E-Mail: ticket@radialsystem.de Tel. 030 288 78 85 88
Kosten: 6,00 Euro (für Erwachsene und Kinder)

Freitag, 16. Dezember 2022 - 15:00

Führung durch die Ausstellung "Membranes Out Of Order" mit audiodeskriptiven Ergänzungen

Mit Membranes Out Of Order wird im Kunstquartier Bethanien erstmalig ein Projekt ganz der Bioart gewidmet. Die Ausstellung schafft ein interdisziplinäres Feld zwischen Kunst und naturwissenschaftlicher Forschung. In einer Zeit, in der die Gesellschaft durch die Pandemie mit Fachwissen konfrontiert ist, das zuvor Expertinnen und Experten vorbehalten war, verankern die Positionen von Margherita Pevere, Theresa Schubert und Karolina Żyniewicz Kunst als kognitive Haltung, performativen Akt oder als Bindeglied zur Natur in einer konsequenten Auseinandersetzung mit der Schnittstelle zwischen eigenem Körper und Alltagserfahrung.
Zugänge schaffen, Offenlegung von Prozessen und Vermittlung von Inhalten bleibt in einem weiteren Kontext auch in der Vermittlung der Ausstellung thematisch vorangestellt: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) werden barrierearme Vermittlungskonzepte wie haptisch erfahrbare Objekte, Beschreibungen in Braille und Audiodeskriptionen zum Teil der Ausstellung.

An folgenden Terminen ist die Künstlerin Karolina Żyniewicz vor Ort und führt blinde und sehbehinderte Personen durch die Ausstellung:

11., 16., 18. und 30. Dezember, jeweils 15-18 Uhr
6. Januar, 15-18 Uhr

Ort: Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, (U1, U3 Kottbusser Tor)
Anmeldung nicht erforderlich. Gruppen bitte unter karolinazyniewicz[at]gmail.com anmelden.

Freitag, 16. Dezember 2022 - 19:30

Show mit Audiodeskription: ARISE, Friedrichstadtpalast

Das Leben von Cameron ist wie seine Bilder: aufregend und voller leuchtender Farben. Mit seiner Muse fliegt der berühmte Fotograf um die Welt. Sie ist alles, was er liebt und Inspiration für seine Kunst. Als er seine Muse verliert, reißt es sein Glück in Stücke. Versunken in Dunkelheit starrt Cameron auf seine Fotos an der Wand. Eine unerklärliche Anziehungskraft geht von ihnen aus. Und tatsächlich erwachen die Aufnahmen zu neuem Leben. Licht zieht in magisch hinein in die emotionalsten und schönsten Erinnerungen der gemeinsamen Zeit. Will seine Muse ihm noch etwas sagen?

Barrierefreie Extras: Audiodeskription, Freiticket für Begleitung bei Zeichen B
17:45 Uhr Tastführung
19 Uhr Geräteausgabe, Einführung Audiodeskription

Ort: Eingang beim barrierefreie Seiteneingang Johannisstraße., Friedrichstadt-Palast, Friedrichstraße 107, 10117 Berlin
(U-Bahn U6 oder Tram M1, 12 bis Oranienburger Tor; U-/S-Bahn bis Friedrichstraße)
Kosten: Die Audiodeskriptionskarten kosten einheitlich 39,90 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: E-Mail: happiness[at]palast.berlin, Tel. 030 23 26 23 26

Samstag, 17. Dezember 2022 - 0:00

Hier, eine begehbare Klang-und Rauminstallation

Hier laden vier klingende Räume ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Das Publikum kann die Rauminstallation mit Händen, Ohren und Augen erkunden, ihr Töne, Klänge und Musik entlocken und wunderbare Welten im hier und jetzt, gestern und morgen erkunden. Hier ist man immer, ganz egal, wo man ist. Die von der Komponistin Jessie Marino gestalteten elektronischen Klangwelten verbergen sich in Schubladen, hinter Fenstern, im Dickicht eines Waldes und im Bücherregal eines Wohnzimmers. Alles gibt hier Klänge von sich. Es quietscht, rasselt und knarrt. Drei Performerinnen locken die Besucherinnen mit Geschichten und Geschick Stück für Stück tiefer in die mehrere Räume umfassende Installation und lüften mit der Hilfe des blubbernden Orakels nach und nach ein Geheimnis um die verschwundene Sprache der Welt. Hier ist ein ebenso inklusiver wie interaktiver Erfahrungsraum für Kinder ab vier Jahren – aber unbedingt auch für Erwachsene. Er richtet sich an blinde Menschen (die ausdrücklich willkommen sind und mit zusätzlichen audiodeskriptiven Momenten) ebenso wie an sehende Zuschauerinnen und Zuschauer.

Aufführungzeiten Samstag 17.Dezember: 10 Uhr, 13 Uhr, 16 Uhr und 19 Uhr
Ort: Radialsystem V, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin (S-Bahn Jannowitzbrücke)
Tickets: E-Mail: ticket[at]radialsystem.de, Tel. 030 288 78 85 88
Kosten: 6,00 Euro (für Erwachsene und Kinder)

 

Samstag, 17. Dezember 2022 - 11:00

Workshop: Morseketten, Technikmuseum

Für Kinder ab 6 Jahre
Wie funktioniert der Morsecode? Das Morsealphabet ist wie eine Geheimschrift: Buchstaben werden in ein Signal umgewandelt, das aus drei Symbolen besteht: kurzes Signal, langes Signal und Pause. Auch dein Name lässt sich in Morsezeichen verwandeln. Für die Symbole verwenden wir in diesem Workshop kurze und lange Holzperlen. Damit kannst du deinen Namen auf eine Kette fädeln. Deine Namenskette kannst du anschließend mit nach Hause nehmen.

Ort: Deutsches Technikmuseum, Eingangshalle, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin (U1, U3, U7 bis Möckernbrücke)
Dauer: 30 Minuten
Zeit: zwischen 11 und 14 Uhr, Einstieg jederzeit möglich
Kosten: nur Museumseintritt, Begleitperson frei
keine Anmeldung nötig

Samstag, 17. Dezember 2022 - 18:00

Performance mit Audiodeskription: Jelena Stefanoska und Saša Asentić: Giselle

Giselle erkundet die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der Künstlerin Jelena Stefanoska und der tragischen Ballettfigur Giselle. Das Stück stellt eine Gesellschaft in Frage, die einzelne Menschen durch Regeln und unausgesprochene Normen daran hindert, ihr Leben in Würde und Glück zu leben. Jelena Stefanoska drückt ihre eigenen Gefühle und körperlichen Zustände durch verschiedene getanzte, geschriebene oder erzählerische Elemente aus. Dabei interpretiert sie die bekannte Rolle der Giselle neu. Persönliche Werte der Performerin wie Ehrlichkeit, Loyalität und Vergebung spielen eine große Rolle, ebenso wie die Freude am Selbstausdruck und die Verbundenheit zur Natur. So erzählt das Stück von dem Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden und vor allem von dem Wunsch und Gefühl, ein Leben in Würde zu leben.

Die Tastführung beginnt um 16.45 Uhr. Die Vorstellung mit deutscher Audiodeskription beginnt um 18 Uhr. 

Ort: Sophiensäle, Sophienstraße 18, 10178 Berlin (U-Bahn U8 Weinmeisterstraße, S-Bahn Hackescher Markt)
Bei Bedarf bieten die Sophiensäle eine Abholservice von den nächstgelegenen U-Bahn und S-Bahn-Stationen an
Audiodeskription: Emmilou Rößling und Silja Korn
Kosten: 15,00 Euro, ermäßigt 10,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 278 90 035, Email: barrierefreiheit[at]sophiensaele.com
 

Samstag, 17. Dezember 2022 - 19:00

Hier, eine begehbare Klang-und Rauminstallation

Hier laden vier klingende Räume ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Das Publikum kann die Rauminstallation mit Händen, Ohren und Augen erkunden, ihr Töne, Klänge und Musik entlocken und wunderbare Welten im hier und jetzt, gestern und morgen erkunden. Hier ist man immer, ganz egal, wo man ist. Die von der Komponistin Jessie Marino gestalteten elektronischen Klangwelten verbergen sich in Schubladen, hinter Fenstern, im Dickicht eines Waldes und im Bücherregal eines Wohnzimmers. Alles gibt hier Klänge von sich. Es quietscht, rasselt und knarrt. Drei Performerinnen locken die Besucherinnen mit Geschichten und Geschick Stück für Stück tiefer in die mehrere Räume umfassende Installation und lüften mit der Hilfe des blubbernden Orakels nach und nach ein Geheimnis um die verschwundene Sprache der Welt.
Hier ist ein ebenso inklusiver wie interaktiver Erfahrungsraum für Kinder ab vier Jahren – aber unbedingt auch für Erwachsene. Er richtet sich an blinde Menschen (die ausdrücklich willkommen sind und mit zusätzlichen audiodeskriptiven Momenten) ebenso wie an sehende Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ort: Radialsystem V, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin (S-Bahn Jannowitzbrücke)
Tickets: E-Mail: ticket[at]radialsystem.de Tel. 030 288 78 85 88
Kosten: 6,00 Euro (für Erwachsene und Kinder)

Sonntag, 18. Dezember 2022 - 11:30

Führung durch die Dauerausstellung des Forums Willy Brandt Berlin

An Willy Brandts 109. Geburtstag findet eine spannende Führung für blinde, sehbehinderte und sehende Gäste durch die Dauerausstellung des Forums Willy Brandt Berlin statt. Freiheit, Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit gehörten zu den zentralen politischen Werten und Zielen, für die der frühere Regierende Bürgermeister, Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger sein Leben lang eintrat. Brandts Beitrag zur Aussöhnung mit Deutschlands östlichen Nachbarn, sein Engagement für die Einigung Europas, sein Eintreten für die deutsche Einheit und sein Einsatz gegen Hunger und Armut in der Welt sind Meilensteine der Nachkriegsgeschichte. Anhand unterschiedlicher Tastobjekte, Hörbeispiele und ausführlicher Objektbeschreibungen nimmt unsere Referentin Sie mit auf eine Reise durch Willy Brandts abwechslungsreiches Leben und sein politisches Wirken.
 
Ort: Forum Willy Brandt Berlin, Behrenstraße 15, 10117 Berlin (U5, U6: Unter den Linden oder Bus 100, 245, 300: Unter den Linden/Friedrichstraße)
Dauer: 90 min
Referentin: Anja Winter
Eintritt: 4,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung:  E-Mail: c.stamm-reusch[at]bwbs.de; Tel. 030 78 77 07 18

Sonntag, 18. Dezember 2022 - 15:00

Führung durch die Ausstellung "Membranes Out Of Order" mit audiodeskriptiven Ergänzungen

Mit Membranes Out Of Order wird im Kunstquartier Bethanien erstmalig ein Projekt ganz der Bioart gewidmet. Die Ausstellung schafft ein interdisziplinäres Feld zwischen Kunst und naturwissenschaftlicher Forschung. In einer Zeit, in der die Gesellschaft durch die Pandemie mit Fachwissen konfrontiert ist, das zuvor Expertinnen und Experten vorbehalten war, verankern die Positionen von Margherita Pevere, Theresa Schubert und Karolina Żyniewicz Kunst als kognitive Haltung, performativen Akt oder als Bindeglied zur Natur in einer konsequenten Auseinandersetzung mit der Schnittstelle zwischen eigenem Körper und Alltagserfahrung.
Zugänge schaffen, Offenlegung von Prozessen und Vermittlung von Inhalten bleibt in einem weiteren Kontext auch in der Vermittlung der Ausstellung thematisch vorangestellt: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) werden barrierearme Vermittlungskonzepte wie haptisch erfahrbare Objekte, Beschreibungen in Braille und Audiodeskriptionen zum Teil der Ausstellung.

An folgenden Terminen ist die Künstlerin Karolina Żyniewicz vor Ort und führt blinde und sehbehinderte Personen durch die Ausstellung:

11., 16., 18. und 30. Dezember, jeweils 15-18 Uhr
6. Januar, 15-18 Uhr

Ort: Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, (U1, U3 Kottbusser Tor)
Anmeldung nicht erforderlich. Gruppen bitte unter karolinazyniewicz[at]gmail.com anmelden.

Sonntag, 18. Dezember 2022 - 16:00

Hier, eine begehbare Klang-und Rauminstallation

- mit Kulturbegleitdienst „Gemeinsam hin und weg“ -

Hier laden vier klingende Räume ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Das Publikum kann die Rauminstallation mit Händen, Ohren und Augen erkunden, ihr Töne, Klänge und Musik entlocken und wunderbare Welten im hier und jetzt, gestern und morgen erkunden. Hier ist man immer, ganz egal, wo man ist. Die von der Komponistin Jessie Marino gestalteten elektronischen Klangwelten verbergen sich in Schubladen, hinter Fenstern, im Dickicht eines Waldes und im Bücherregal eines Wohnzimmers. Alles gibt hier Klänge von sich. Es quietscht, rasselt und knarrt. Drei Performerinnen locken die Besucherinnen mit Geschichten und Geschick Stück für Stück tiefer in die mehrere Räume umfassende Installation und lüften mit der Hilfe des blubbernden Orakels nach und nach ein Geheimnis um die verschwundene Sprache der Welt.
Hier ist ein ebenso inklusiver wie interaktiver Erfahrungsraum für Kinder ab vier Jahren – aber unbedingt auch für Erwachsene. Er richtet sich an blinde Menschen (die ausdrücklich willkommen sind und mit zusätzlichen audiodeskriptiven Momenten) ebenso wie an sehende Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ort: Radialsystem V, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin (S-Bahn Jannowitzbrücke)
Tickets: E-Mail: ticket[at]radialsystem.de Tel. 030 288 78 85 88
Kosten: 6,00 Euro (für Erwachsene und Kinder)

Sonntag, 18. Dezember 2022 - 19:00

Hier, eine begehbare Klang-und Rauminstallation

Hier laden vier klingende Räume ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Das Publikum kann die Rauminstallation mit Händen, Ohren und Augen erkunden, ihr Töne, Klänge und Musik entlocken und wunderbare Welten im hier und jetzt, gestern und morgen erkunden. Hier ist man immer, ganz egal, wo man ist. Die von der Komponistin Jessie Marino gestalteten elektronischen Klangwelten verbergen sich in Schubladen, hinter Fenstern, im Dickicht eines Waldes und im Bücherregal eines Wohnzimmers. Alles gibt hier Klänge von sich. Es quietscht, rasselt und knarrt. Drei Performerinnen locken die Besucherinnen mit Geschichten und Geschick Stück für Stück tiefer in die mehrere Räume umfassende Installation und lüften mit der Hilfe des blubbernden Orakels nach und nach ein Geheimnis um die verschwundene Sprache der Welt.
Hier ist ein ebenso inklusiver wie interaktiver Erfahrungsraum für Kinder ab vier Jahren – aber unbedingt auch für Erwachsene. Er richtet sich an blinde Menschen (die ausdrücklich willkommen sind und mit zusätzlichen audiodeskriptiven Momenten) ebenso wie an sehende Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ort: Radialsystem V, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin (S-Bahn Jannowitzbrücke)
Tickets: E-Mail: ticket[at]radialsystem.de Tel. 030 288 78 85 88
Kosten: 6,00 Euro (für Erwachsene und Kinder)

Mittwoch, 21. Dezember 2022 - 15:30

Führung: Tasten über Tasten, Musikinstrumenten Museum

Öffentliche Führung mit Taststationen und ausführlichen Objektbeschreibungen
Wie wird eine Glasharmonika gespielt und wie ist ein Clavichord gebaut? Gemeinsam entdecken die Besucherinnen und Besucher, wie eine Drehleier funktioniert, und lernen die Angebote der Ausstellung »Klaviatur – Tastatur – Interface« kennen. An einem Portativ wird das Funktionsprinzip der Orgel begreifbar. Alle sind eingeladen mitzumachen und die Geheimnisse der Instrumente selbst zu erkunden.

Ort: Musikinstrumenten-Museum Berlin, Ben-Gurion-Straße, 10785 Berlin (S- und U-Bahn Potsdamer Platz)
Dauer: 60 Minuten
Anmeldung: Tel. 030 25 48 11 78, E-Mail: kasse[at]mimpk.de
Der Eintritt ist frei.
Bei Voranmeldung können blinde und sehbehinderte Besucher auf Wunsch einen »Welcome-Guide« als fachkundige und persönliche Begleitung durch die Ausstellung buchen.

Mittwoch, 21. Dezember 2022 - 20:00

Theater mit Audiodeskription: Birthday Candles, Deutsches Theater

von Noah Haidle; Regie: Anna Bergmann

Ernestine Ashworth durchreist die Zeit von 17 bis 107 Jahren. Währenddessen wird sie Tochter sein, Geliebte, Ehefrau, Mutter, Freundin, Tante, Schwiegermutter, Witwe, zweite Ehefrau, Großmutter, Urgroßmutter und Ururgroßmutter. Sie will ihren Platz im Universum finden, eine andere Frau sein als ihre Mutter, sich selbst verwirklichen. Und doch kommt alles anders als geplant. Nur eines ist sicher: In jedem Jahr wird sie einen Kuchen backen, immer nach dem gleichen Rezept, zu jedem ihrer Geburtstage. 90 Jahre und 90 Kuchen, mit denen ihre einstigen Erwartungen, Träume und Hoffnungen in den Lebensfragen ihrer Kinder und Kindeskinder wiederkehren: "Eier, Butter, Zucker, Salz. Ganz schlichte Zutaten. Aber wenn du dich umdrehst und weit genug blickst, siehst du Atome, die seit der Schöpfung da sind", heißt es in Noah Haidles Generationenstück für zwölf Rollen und einen Goldfisch. Humorvoll und bewegend erzählt "Birthday Candles" von der Vision eines Lebens, von den Höhen und Tiefen und der Kraft der Liebe, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet. 

Barrierefreie Extras: Audiodeskription, zwei Karten zum Preis von einer bei Zeichen "B"
Ort: Deutsches Theater Berlin, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin (S-Bahn, U6 Friedrichstraße)
Kosten: 23,00 bis 30,00 Euro. Mit dem Merkzeichen "B" bekommt man fünfzig Prozent Ermäßigung für sich selbst und die Begleitung.
Anmeldung: Tel. 030 28 44 12 21, E-Mail: service[at]deutschestheater.de

Donnerstag, 22. Dezember 2022 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Freitag, 23. Dezember 2022 - 19:30

Theater mit Audiodeskription: "Frankenstein", Deutsches Theater

nach Mary Shelley; Regie: Jette Steckel, ZUM LETZTEN MAL!

Während einiger verregneter Sommertage im Jahr 1816, eingeschlossen in einem Haus am Genfer See, schreibt die 19-jährige Mary Shelley aus Zeitvertreib die Geschichte des Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines von ihm erschaffenen namenlosen Monsters. Der Schöpfer und das Geschöpf in der Krise - das ist der Herzschlag dieses weltberühmt gewordenen Romans. In dem Moment, in dem Frankenstein die Belebung des Monsters gelingt und sie sich in die Augen sehen, schlägt die Euphorie um in blankes Entsetzen, kippt die Utopie ins Grauen. Der "Vater" verstößt sein "Kind", lässt es allein zurück in einer Welt, die es nicht kennt: ohne Sprache, ohne Ort, ohne Erinnerung. Die Entwicklungsschritte des Monsters, die Versuche von Annäherung an die Menschen und der Ausschluss aus dem Sozialraum zeigen eindrücklich: "Monstrosität", so die Literaturwissenschaftlerin Annina Klappert, "besteht nicht nur im Ausstellen eines Anderen, das nicht sein soll, sondern auch dessen, was sein könnte." In ihrem Schaffen reflektiert Mary Shelley nicht nur ihre Position als schreibende Frau, sondern führt die schillernde, grenzüberschreitende, kulturelle Imagination, die das Monströse seit jeher darstellt, auf eine neue Stufe - ihr aus Leichenteilen zusammengeflicktes Patchwork-Monster ist in seiner Hybridität das Monster per se und die Fragen, die seine Erschaffung aufwirft, werden in jeder Zeit Resonanz finden: Darf die Menschheit alles, was sie kann? Woher kommt das Böse? Wie werden wir die, die wir sind? Und: Wer sind die Monster unserer Zeit? 

Barrierefreie Extras: Audiodeskription, zwei Karten zum Preis von einer bei Zeichen "B", barrierefreies Programmheft hier: https://www.deutschestheater.de/download/43296/frankenstein.pdf
Ort: Deutsches Theater Berlin, Schumannstraße 13a, 10 11 7 Berlin (S-Bahn, U6 Friedrichstraße)
Kosten: Im Rahmen des Blauen Freitags kosten alle Karten 12 Euro, ermäßigt 5 Euro. Zwei Karten zum Preis von einer bei Zeichen "B".
Anmeldung: Tel. 030 28 44 12 21, E-Mail: service[at]deutschestheater.de

Donnerstag, 29. Dezember 2022 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Freitag, 30. Dezember 2022 - 15:00

Führung durch die Ausstellung "Membranes Out Of Order" mit audiodeskriptiven Ergänzungen

Mit Membranes Out Of Order wird im Kunstquartier Bethanien erstmalig ein Projekt ganz der Bioart gewidmet. Die Ausstellung schafft ein interdisziplinäres Feld zwischen Kunst und naturwissenschaftlicher Forschung. In einer Zeit, in der die Gesellschaft durch die Pandemie mit Fachwissen konfrontiert ist, das zuvor Expertinnen und Experten vorbehalten war, verankern die Positionen von Margherita Pevere, Theresa Schubert und Karolina Żyniewicz Kunst als kognitive Haltung, performativen Akt oder als Bindeglied zur Natur in einer konsequenten Auseinandersetzung mit der Schnittstelle zwischen eigenem Körper und Alltagserfahrung.
Zugänge schaffen, Offenlegung von Prozessen und Vermittlung von Inhalten bleibt in einem weiteren Kontext auch in der Vermittlung der Ausstellung thematisch vorangestellt: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) werden barrierearme Vermittlungskonzepte wie haptisch erfahrbare Objekte, Beschreibungen in Braille und Audiodeskriptionen zum Teil der Ausstellung.

An folgenden Terminen ist die Künstlerin Karolina Żyniewicz vor Ort und führt blinde und sehbehinderte Personen durch die Ausstellung:

11., 16., 18. und 30. Dezember, jeweils 15-18 Uhr
6. Januar, 15-18 Uhr

Ort: Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, (U1, U3 Kottbusser Tor)
Anmeldung nicht erforderlich. Gruppen bitte unter karolinazyniewicz[at]gmail.com anmelden.

Freitag, 6. Januar 2023 - 19:30

Show mit Audiodeskription: ARISE, Friedrichstadtpalast

Das Leben von Cameron ist wie seine Bilder: aufregend und voller leuchtender Farben. Mit seiner Muse fliegt der berühmte Fotograf um die Welt. Sie ist alles, was er liebt und Inspiration für seine Kunst. Als er seine Muse verliert, reißt es sein Glück in Stücke. Versunken in Dunkelheit starrt Cameron auf seine Fotos an der Wand. Eine unerklärliche Anziehungskraft geht von ihnen aus. Und tatsächlich erwachen die Aufnahmen zu neuem Leben. Licht zieht in magisch hinein in die emotionalsten und schönsten Erinnerungen der gemeinsamen Zeit. Will seine Muse ihm noch etwas sagen?
Barrierefreie Extras: Audiodeskription, Freiticket für Begleitung bei Zeichen B
17:45 Uhr Tastführung
19 Uhr Geräteausgabe, Einführung Audiodeskription
Beginn der Vorstellung um 19.30 Uhr.

Treffpunkt: Eingang beim barrierefreie Seiteneingang Johannisstraße., Friedrichstadt-Palast, Friedrichstraße 107, 10117 Berlin
(U-Bahn U6 oder Tram M1, 12 bis Oranienburger Tor; U-/S-Bahn bis Friedrichstraße)
Kosten: Die Audiodeskriptionskarten kosten einheitlich 39,90 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: E-Mail: happiness[at]palast.berlin, Tel. 030 23 26 23 26

Samstag, 7. Januar 2023 - 13:00

Führungen mit Objektbeschreibungen durch die Ausstellung „Staatsbürgerschaften“ im Deutschen Historischen Museum

Die Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“ bietet die Möglichkeit, sich auf mehreren Sinnesebenen mit der Geschichte von Staatsbürgerschaft in Frankreich, Polen und Deutschland von 1789 bis heute auseinanderzusetzen. Fünf interaktive und multisensorische Interventionen laden ein, Themen tastend, hörend oder sehend zu erkunden.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Dienstag, 10. Januar 2023 - 17:30

Tastführung: Spurensicherung. Die Geschichte(n) hinter den Werken, Akademie der Künste

An ausgewählten Beispielen werden die detektivischen Methoden der Provenienzforschung verdeutlicht und die Geschichten hinter den Werken erzählt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zentrale Aspekte der Besitzgeschichte von Kunstwerken: Es geht um die Identifizierung von NS-Raubkunst in den eigenen Beständen und um die Suche nach den im Zweiten Weltkrieg verlorenen Sammlungen der Preußischen Akademie der Künste. Ein ganz anderes Thema sind die Bemühungen des DDR-Staatsapparates, in den Besitz verwertbarer Kunstgüter oder identitätsstiftender Sammlungen zu gelangen. Zu den Exponaten gehören Manuskripte des Philosophen Walter Benjamin, die von der Gestapo beschlagnahmte Sammlung des Kunstkritikers Alfred Kerr, ein Skizzenbuch aus dem Nachlass von Max Liebermann, verloren geglaubte Ölskizzen von Carl Blechen oder die private Gemäldesammlung von Otto Nagel, die nach seinem Tode die Begehrlichkeit der DDR-Kulturpolitik weckte. Die Führung bietet neben ausgewählten, berührbaren Originalobjekten auch eigens erstellte Tastmodelle, die die Bildmotive erlebbar machen.

Treffpunkt: Foyer der Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin (S- und U-Bahn U5 oder Bus 100 bis Brandenburger Tor)
Kosten: Eintritt frei für Personen mit Schwerbehindertenausweis und ihre Begleitung
Anmeldung: Tel. 030 200 57-1000 oder -2000, E-Mail: ticket[at]adk.de

Dienstag, 10. Januar 2023 - 18:30

Wolf-Kultur präsentiert: Plückhahn&Vogel

Erleben Sie das Musiksatire-Duo mit bekannten und neuen Songs.

Dietrich Plückhahn, Gesang
Daniel Vogel, Klavier

Eintritt: 10,00 Euro pro Person

Ort: ABSV-Vereinshaus
Anmeldung: Gisela Rathenow, Tel. 030 853 12 44

Mittwoch, 11. Januar 2023 - 17:00

Online Live Tour: Impressionismus, Museum Barberini

Erfahrene Guides des Museums beschreiben und erläutern ausgewählte Kunstwerke für blinde und seheingeschränkte Gäste. In einem Zoom-Meeting, entweder nur am Telefon oder auch am Computer, kommen Gäste und Guides über die Kunst ins Gespräch. So können die Kunstwerke erlebt werden, ohne das Museum zu besuchen. 

Ort: Online-Veranstaltung per Zoom
Dauer: 60 Minuten
Kosten: 3 Euro
Anmeldung: Online  oder per E-Mail:  live_tour[at]museum-barberini.de

Mittwoch, 11. Januar 2023 - 18:00

Telefonführungen Ausstellung „Staatsbürgerschaften"

Die Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“ bietet die Möglichkeit, sich auf mehreren Sinnesebenen mit der Geschichte von Staatsbürgerschaft in Frankreich, Polen und Deutschland von 1789 bis heute auseinanderzusetzen. Referentinnen und Referenten des Deutschen Historischen Museums bieten Ihnen am Telefon einen Rundgang durch die Ausstellung mit Raum- und Objektbeschreibung.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5,00 Euro
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder -751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Donnerstag, 12. Januar 2023 - 16:30

Telefonführung: Liebermann zeichnet, Stiftung Brandenburger Tor

Die Ausstellung umfasst das ganze Spektrum von Liebermanns Zeichenkunst: vom selten gezeigten ersten Skizzenbuch der 1860er Jahre über Vorstudien zu Gemälden, von holländischen Landschaften und Porträts prominenter Zeitgenossen bis hin zu markanten Selbstbildnissen. 
Ort: Online, die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung
Anmeldung: Tel. 030 22 63 30-16, E-Mail: veranstaltungen[at]stiftungbrandenburgertor.de

 

Samstag, 14. Januar 2023 - 14:00

Tastführung für Kinder im Naturkunde Museum Potsdam: Von leisen Eulen und wolligen Wölfen

In der Spezial-Führung für Kinder ab 6 Jahren werden Schleiereule, Biber und Co. erfahrbar. Die jungen Gäste lernen besondere Exponate des Museums kennen und entdecken mit verschiedenen Sinnen die tierischen Bewohner. Gute Ohren, geschickte Finger und neugierige Nasen kommen zum Einsatz. Bildhafte Beschreibungen der Dioramen sowie das Ertasten der Präparate unterstützen das barrierefreie Museumserlebnis.
Die Führung wird von der Museumspädagogin Frau Annette Theobald durchgeführt.
Hinweis zu barrierefreien Maßnahmen: bildhafte Beschreibungen der Vitrinen, Tastpräparate sowie Tierstimmen

Treffpunkt: Foyer/Kasse
Ort: Naturkundemuseum Potsdam, Breite Straße 13, 14467 Potsdam
(S-Bahn Potsdam Hauptbahnhof, Bus 695 und 605 bis Naturkundemuseum)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt: 4,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Kinder: 2,00 Euro; Begleitperson frei; Führung ist im Eintritt enthalten
Anmeldung: Tel. 0331 289 67 07, E-Mail: naturkundemuseum[at]rathaus.potsdam.de

Samstag, 14. Januar 2023 - 16:00

Ausstellungsgespräch für Erwachsene mit und ohne Sehbeeinträchtigung: Johann Gottfried Schadow – Berührende Formen

Besucherinnen und Besucher mit und ohne Sehbeeinträchtigung erkunden die Sonderausstellung „Berührende Formen – Johann Gottfried Schadow“ mit allen Sinnen. Es kommen Tastobjekte und Materialproben zum Einsatz.

Das lebensgroße Doppelstandbild der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen, die sogenannte Prinzessinnengruppe, ist das Hauptwerk Johann Gottfried Schadows. Der Bildhauer gilt als Begründer der Berliner Bildhauerschule und ist gerade mit diesem Werk zum Inbegriff des deutschen Klassizismus geworden. Als erstes Standbild zweier weiblicher historischer Persönlichkeiten hat die Skulpturengruppe Kunstgeschichte geschrieben und ist bis heute ein Highlight für Berlin-Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Die erste Retrospektive seit rund 30 Jahren stellt in elf Kapiteln Schadows bildhauerische, grafische und kunsttheoretische Hauptwerke vor. Nach umfangreicher Restaurierung wird erstmals überhaupt das Originalgipsmodell der Prinzessinnengruppe von 1795 gemeinsam mit dem Original aus Marmor von 1797 ausgestellt. 

Ort: Alte Nationalgalerie (Eingangsbereich), Bodestraße 1 - 3, 10178 Berlin (Tram 12, M1 bis Am Kupfergraben)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: Führung mit Eintritt 15 Euro, nur Führung 10 Führung, Begleitperson frei.
Anmeldung: Tel. 030 266 42 42 42 oder über den Ticketshop online.

Sonntag, 15. Januar 2023 - 15:30

Theater Workshops von Inklusion Bühnereif

Hier kann jeder auf die Bühne gehen. Zur Sprache kommen die Alltagserlebnisse, die Ärgernisse, die Handikaps, die Träume, die verrückten Ideen, die Fragen oder Hilferufe - also die ganz persönlichen Geschichten. Die erzählten persönlichen Geschichten werden in verschiedenen Formen des Improvisations-Theaters nach bzw. zurück gespielt. Mit großer Achtsamkeit erfahren die Erzählenden durch die Spielerinnen und Spieler eine tiefe Wertschätzung. Vorkenntnisse im Bereich Theater oder Improvisation sind nicht erforderlich.

Termine: 12. Februar, 19. März, 23. April, 14. Mai, 11. Juni, 20. August, 17. September, 15. Oktober, 19. November
Ort: Nachbarschaftshaus, Urbanstraße 21, 10961 Berlin (Bus 140, M41 Urbanstraße/ Baerwaldstraße)
Dauer: 90 Minuten
kostenlos
Anmeldung: Tel. 0176 63 15 32 29 (Linda Steuernagel)

Dienstag, 17. Januar 2023 - 15:00

Führung im Naturkundemuseum Potsdam - Fühlend sehen

Es wird eine Highlight-Führung zu den heimischen Tieren angeboten. Die Gäste lernen besondere Exponate des Museums kennen und entdecken mit allen Sinnen die tierischen Bewohner – vom Hirschgeweih bis zum Fischotterfell. In der Führung werden die Dioramen von einer Museumspädagogin bildhaft beschrieben und es kommen Tastpräparate sowie Tierstimmen zum Einsatz. Während der Führung dürfen die Präparate in den Freidarstellungen von den Teilnehmenden ertastet werden.
Die Führung wird von der Museumspädagogin Frau Annette Theobald durchgeführt.

Hinweis zu barrierefreien Maßnahmen: bildhafte Beschreibungen der Vitrinen, Tastpräparate sowie Tierstimmen.
Ort: Naturkundemuseum Potsdam, Breite Straße 13, 14467 Potsdam (S-Bahn Potsdam Hauptbahnhof, Bus 695 und 605 bis Naturkundemuseum)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: 4,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Begleitperson frei, Führung ist im Eintritt enthalten 
Anmeldung: Tel. 0331 289 67 07, E-Mail: naturkundemuseum[at]rathaus.potsdam.de

Dienstag, 17. Januar 2023 - 16:30

Tastführung Brecht Weigel Museum

Die Führung am 6. Dezember 2022 ist leider bereits ausgebucht!

Das Brecht-Weigel-Museum befindet sich im Seitenflügel des Brecht-Hauses in der Chausseestraße 125. Unmittelbar benachbart liegen der Französische und der Dorotheenstädtische Friedhof, auf denen Hugenottengeneräle, Schriftsteller, Komponisten, Bildhauer, Philosophen und Schauspieler ihre Grabstellen haben. Bertolt Brecht lebte in seiner Wohnung in der ersten Etage des Seitenflügels und Hinterhauses von Oktober 1953 bis zu seinem Tode am 14. August 1956. Ihn hatten vor allem die Nähe zum Berliner Ensemble, zur Akademie und die historischen Friedhöfe nebenan bewogen, diese Wohnung mit „anständigen Maßen“ zu beziehen, wie er seinem Verleger Peter Suhrkamp schrieb. Die Größe der Zimmer bot Brecht ausreichend Platz für viele Arbeitstische und Raum für Gespräche mit seinen Schülern. Die Wohnung beherbergt auch seine Nachlassbibliothek mit ca. 4.000 Bänden, die Benutzerinnen und Benutzern des Bertolt-Brecht-Archivs zur Verfügung steht. Helene Weigel bewohnte zu Brechts Lebzeiten Räume in der zweiten Etage des Seitenflügels, die sie nach Brechts Tod dem von ihr gegründeten Bertolt-Brecht-Archiv zur Verfügung stellte. Sie ließ eine zum Garten führende Veranda anbauen und zog 1957 ins Erdgeschoss. In dieser Wohnung lebte sie bis zu ihrem Tod am 6. Mai 1971. Das Brecht-Weigel-Museum wurde zu Brechts 80. Geburtstag, am 10. Februar 1978, eröffnet. Jeweils drei Räume der Wohnungen sind im Originalzustand erhalten.

Die Führung beginnt in Helene Weigels Wohnung im Erdgeschoss und führt in Bertolt Brechts Wohnung. Sie bietet neben ausgewählten, berührbaren Originalobjekten, wie Möbeln, Schreibutensilien und Geschirr, auch eigens erstellte Tastmodelle, darunter die Grundrisse der Wohnungen.

Audiotrailer zur Einstimmung

Treffpunkt: Brecht-Weigel-Museum, Chausseestraße 125, 10115 Berlin                                                                                                                    
Kosten: Eintritt frei für schwerbehinderte Personen und ihre Begleitung
Anmeldung: Tel. 030 200 57 - 18 44, E-Mail: brechtweigelmuseum@adk.de

Donnerstag, 19. Januar 2023 - 17:00

Telefonführung: ESCRIBIR TODOS SUS NOMBRES, PalaisPopulaire

Anlässlich der aktuellen Ausstellung "ESCRIBIR TODOS SUS NOMBRES, Spanische Künstlerinnen von 1960 bis heute“ im PalaisPopulaire sprechen die Teilnehmer*innen nach einer genauen Bildbeschreibung über Hintergründe und Themen und Inhalte der Kunst. Die einstündige Telefonführung wird von einer Kunstvermittlerin Dr. Elisabeth Klotz geleitet.  Auch sehende Interessierte sind willkommen!
 
Ort: Online, Die telefonischen Zugangsdaten zu der Veranstaltung erhalten Sie nach Ihrer verbindlichen Anmeldung.
Dauer: 60 Minuten
Kostenlos
Anmeldung: palais.populaire[at]db.com

Samstag, 11. Februar 2023 - 16:00

Ausstellungsgespräch für Erwachsene mit und ohne Sehbeeinträchtigung: Johann Gottfried Schadow – Berührende Formen

Besucherinnen und Besucher mit und ohne Sehbeeinträchtigung erkunden die Sonderausstellung „Berührende Formen – Johann Gottfried Schadow“ mit allen Sinnen. Es kommen Tastobjekte und Materialproben zum Einsatz.

Das lebensgroße Doppelstandbild der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen, die sogenannte Prinzessinnengruppe, ist das Hauptwerk Johann Gottfried Schadows. Der Bildhauer gilt als Begründer der Berliner Bildhauerschule und ist gerade mit diesem Werk zum Inbegriff des deutschen Klassizismus geworden. Als erstes Standbild zweier weiblicher historischer Persönlichkeiten hat die Skulpturengruppe Kunstgeschichte geschrieben und ist bis heute ein Highlight für Berlin-Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Die erste Retrospektive seit rund 30 Jahren stellt in elf Kapiteln Schadows bildhauerische, grafische und kunsttheoretische Hauptwerke vor. Nach umfangreicher Restaurierung wird erstmals überhaupt das Originalgipsmodell der Prinzessinnengruppe von 1795 gemeinsam mit dem Original aus Marmor von 1797 ausgestellt. 

Ort: Alte Nationalgalerie (Eingangsbereich), Bodestraße 1 - 3, 10178 Berlin (Tram 12, M1 bis Am Kupfergraben)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: Führung mit Eintritt 15 Euro, nur Führung 10 Führung, Begleitperson frei.
Anmeldung: Tel. 030 266 42 42 42 oder über den Ticketshop online.

Donnerstag, 16. Februar 2023 - 16:30

Telefonführung: Liebermann zeichnet, Stiftung Brandenburger Tor

Die Ausstellung umfasst das ganze Spektrum von Liebermanns Zeichenkunst: vom selten gezeigten ersten Skizzenbuch der 1860er Jahre über Vorstudien zu Gemälden, von holländischen Landschaften und Porträts prominenter Zeitgenossen bis hin zu markanten Selbstbildnissen. 
Ort: Online, die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung
Anmeldung: Tel. 030 22 63 30-16, E-Mail: veranstaltungen[at]stiftungbrandenburgertor.de

 

Donnerstag, 23. Februar 2023 - 18:00

Führung durch die Ausstellung »Werner Herzog« mit audiodeskriptiven Ergänzungen

Begleiten Sie Kuratorinnen und Kuratoren durch die aktuelle Sonderausstellung der Kinemathek und erfahren Sie mehr über den Kult-Regisseur Werner Herzog: Entdecken Sie besondere Inszenierungen der Natur und gehen Sie der Frage »Fakt, Fiktion oder »ekstatische Wahrheit«?« auf den Grund. In der »Wunderkammer« finden Sie echte Requisiten…oder nicht? Die inklusive Führung wird mit audiodeskriptiven Ergänzungen angeboten. Die Ausstellung ist nicht barrierefrei für blinde und sehbehinderte Menschen. Ein Teilnahme mit Begleitung wird empfohlen.

Ort: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin, im Sony Center (S-Bahn und U2 Potsdamer Platz)
Dauer: 90-120 Min.
Anmeldung: Tel. 30 247 49-888, Email: museumsdienst[at]kulturprojekte.berlin
Kosten: Eintritt 9,00 Euro, mit Schwerbehindertenausweis 3 Euro, Begleitperson frei

 

Samstag, 25. Februar 2023 - 13:00

Führung mit Objektbeschreibungen: Roads not Taken, Deutsches Historisches Museum

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Samstag, 25. Februar 2023 - 20:00

Theater mit Audiodeskription: und samstags staubsaugen, Schaubude

Haushaltspflege umfasst Routinen, Streit, Erwartungen, geheimes und weniger geheimes Wissen. Sie ist manchmal unsichtbar. Sie ist häufig unbezahlt und eine Selbstverständlichkeit. Sie ist mitunter Lohnarbeit und eine prekäre Beschäftigung. Sie schafft Gemütlichkeit, macht aus einem Wohnraum ein Zuhause. Vor allem aber endet sie nie: Gelegentlich Wäsche waschen, regelmäßig einkaufen – und samstags staubsaugen. Ein dokumentarisches Theater der Dinge mit viel Glamour über unendliche Haushaltsarbeit und endliche Kraft.

Barrierefreiheit: Audiodeskription, Tastführung bei Interesse möglich
Ort: Schaubude Berlin, Greifswalder Straße 81 bis 84, 10405 Berlin
(Nähe S-Bahnhof Greifswalder Straße)
Dauer: 75 Minuten
Kosten: 16,50 Euro, ermäßigt 11,50 Euro
Anmeldung: Tel. 030 423 43 14, E-Mail: ticket[at]schaubude.berlin  

Dienstag, 7. März 2023 - 16:30

Tastführung Brecht Weigel Museum

Die Führung am 6. Dezember 2022 ist leider bereits ausgebucht!

Das Brecht-Weigel-Museum befindet sich im Seitenflügel des Brecht-Hauses in der Chausseestraße 125. Unmittelbar benachbart liegen der Französische und der Dorotheenstädtische Friedhof, auf denen Hugenottengeneräle, Schriftsteller, Komponisten, Bildhauer, Philosophen und Schauspieler ihre Grabstellen haben. Bertolt Brecht lebte in seiner Wohnung in der ersten Etage des Seitenflügels und Hinterhauses von Oktober 1953 bis zu seinem Tode am 14. August 1956. Ihn hatten vor allem die Nähe zum Berliner Ensemble, zur Akademie und die historischen Friedhöfe nebenan bewogen, diese Wohnung mit „anständigen Maßen“ zu beziehen, wie er seinem Verleger Peter Suhrkamp schrieb. Die Größe der Zimmer bot Brecht ausreichend Platz für viele Arbeitstische und Raum für Gespräche mit seinen Schülern. Die Wohnung beherbergt auch seine Nachlassbibliothek mit ca. 4.000 Bänden, die Benutzerinnen und Benutzern des Bertolt-Brecht-Archivs zur Verfügung steht. Helene Weigel bewohnte zu Brechts Lebzeiten Räume in der zweiten Etage des Seitenflügels, die sie nach Brechts Tod dem von ihr gegründeten Bertolt-Brecht-Archiv zur Verfügung stellte. Sie ließ eine zum Garten führende Veranda anbauen und zog 1957 ins Erdgeschoss. In dieser Wohnung lebte sie bis zu ihrem Tod am 6. Mai 1971. Das Brecht-Weigel-Museum wurde zu Brechts 80. Geburtstag, am 10. Februar 1978, eröffnet. Jeweils drei Räume der Wohnungen sind im Originalzustand erhalten.

Die Führung beginnt in Helene Weigels Wohnung im Erdgeschoss und führt in Bertolt Brechts Wohnung. Sie bietet neben ausgewählten, berührbaren Originalobjekten, wie Möbeln, Schreibutensilien und Geschirr, auch eigens erstellte Tastmodelle, darunter die Grundrisse der Wohnungen.

Audiotrailer zur Einstimmung

Treffpunkt: Brecht-Weigel-Museum, Chausseestraße 125, 10115 Berlin                                                                                                                    
Kosten: Eintritt frei für schwerbehinderte Personen und ihre Begleitung
Anmeldung: Tel. 030 200 57 - 18 44, E-Mail: brechtweigelmuseum@adk.de

Freitag, 10. März 2023 - 10:00

Theater mit Audiodeskription: Vom Anfang der Welt, Schaubude

Theater mit Papier und Live-Musik nach der biblischen Schöpfungsgeschichte
Am Anfang war das Nichts. 
Wie sieht das Nichts aus?
Das ist eine gute Frage. Im Nichts gibt es kein Oben und kein Unten, kein Vorn und kein Hinten, kein Links und kein Rechts, kein Hell und kein Dunkel.
Dann lass uns das Nichts doch bunt machen! Mit wilden Farben, tobenden Meeren, ungezähmter Natur, mondverhangenen sternenklaren Nächten und unbändigen Tieren.
Die Artisanen entspinnen ihre ganz eigene Variante der biblischen Schöpfungsgeschichte auf sinnliche Weise mit viel Papier und musikalischer Live-Untermalung.

Barrierefreiheit: Audiodeskription, Tastführung bei Interesse möglich
Ort: Schaubude Berlin, Greifswalder Straße 81 bis 84, 10405 Berlin
(Nähe S-Bahnhof Greifswalder Straße)
Dauer: 50 Minuten
Kosten: 16,50 Euro, ermäßigt 11,50 Euro, für Gruppen mit JKS-Schein: 4,50 Euro, ohne JKS-Schein: 5 Euro
Anmeldung: Tel. 030 423 43 14, E-Mail: ticket[at]schaubude.berlin  

Samstag, 11. März 2023 - 13:00

Tastführung: Akustisch und haptisch durch BERLIN GLOBAL

Zusammen mit geschulten Kulturvermittler*innen können blinde, sehbehinderte und sehende Menschen die Ausstellung akustisch und haptisch kennenlernen. Im Zentrum dieser Führung stehen die detaillierten Erläuterungen und Beschreibungen der Themenräume und Installationen. Die Teilnehmenden dürfen dicht an ausgewählte Objekte herantreten, bei Bedarf werden diese noch stärker ausgeleuchtet. Einige Objekte wie ein Fernmeldesprecher, die riesige Stahltür des ehemaligen Techno-Clubs „Tresor“ oder eine Figur des „Roten Matrosen“ aus Metall erschließen sich durch das Ertasten. Weitere Geschichten werden durch zusätzliche Repliken, tastbare Material- und Hörproben erfahrbar gemacht, wofür ausreichend Zeit eingeplant ist. Blinde, sehbehinderte und sehende Menschen tauschen sich zu dem Ertasteten oder Gesehenem aus und bereichern sich so gegenseitig.
Hinweis zu barrierefreien Maßnahmen:
Ein taktiles Bodenleitsystem führt durch die Ausstellung. Die interaktiven Mehr-Erleben-Stationen bieten Informationen in Braille. Der Mediaguide beinhaltet eine audiodeskriptive Spur. Assistenzhunde sind willkommen.
 
Ort: Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin
Treffpunkt: EG, Plattform D
Anfahrt: U-Bahn: „Museumsinsel“ (1 Minute zu Fuß), „Alexanderplatz“ (15 Minuten zu Fuß); Bus: „Lustgarten“ oder „Berliner Schloss“ (1 Minute zu Fuß)
S-Bahn: „Alexanderplatz“ (15 Minuten zu Fuß), Hackescher Markt (10 Minuten zu Fuß)
Treffpunkt: EG, Plattform D
Dauer: 120 Minuten
Preis: 8,00 Euro inkl. Ausstellungseintritt, Begleitpersonen frei
Anmeldung: Tel. : 030 99 211 89 89, Online: https://tickets.humboldtforum.org/ oder über das Kontaktformular https://www.humboldtforum.org/de/kontakt/
Dienstag, 14. März 2023 - 15:00

Führung im Naturkundemuseum Potsdam - Fühlend sehen

Für blinde und seheingeschränkte Menschen wird eine Highlight-Führung zu den heimischen Tieren angeboten. Die Gäste lernen besondere Exponate des Museums kennen und entdecken mit allen Sinnen die tierischen Bewohner – vom Hirschgeweih bis zum Fischotterfell. In der Führung werden die Dioramen von einer Museumspädagogin bildhaft beschrieben und es kommen Tastpräparate sowie Tierstimmen zum Einsatz. Während der Führung dürfen die Präparate in den Freidarstellungen von den Teilnehmenden ertastet werden.

Ort: Naturkundemuseum Potsdam, Breite Straße 13, 14467 Potsdam (S-Bahn Potsdam Hauptbahnhof, Bus 695 und 605 bis Naturkundemuseum)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: 4,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 0331 289 67 07, E-Mail: naturkundemuseum[at]rathaus.potsdam.de

Samstag, 18. März 2023 - 14:00

Führung für Kinder: Von leisen Eulen und wolligen Wölfen, Naturkundemuseum Potsdam

In der Spezial-Führung für blinde und seheingeschränkte Kinder ab 6 Jahren werden Schleiereule, Biber und Co. erfahrbar. Die jungen Gäste lernen besondere Exponate des Museums kennen und entdecken mit verschiedenen Sinnen die tierischen Bewohner. Gute Ohren, geschickte Finger und neugierige Nasen kommen zum Einsatz. Bildhafte Beschreibungen der Dioramen sowie das Ertasten der Präparate unterstützen das barrierefreie Museumserlebnis.

Ort: Naturkundemuseum Potsdam, Breite Straße 13, 14467 Potsdam
(S-Bahn Potsdam Hauptbahnhof, Bus 695 und 605 bis Naturkundemuseum)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt: 4,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Kinder: 2,00 Euro;  Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 0331 289 67 07, E-Mail: naturkundemuseum[at]rathaus.potsdam.de

Donnerstag, 23. März 2023 - 18:00

Führung durch die Ausstellung »Werner Herzog« mit audiodeskriptiven Ergänzungen

Begleiten Sie Kuratorinnen und Kuratoren durch die aktuelle Sonderausstellung der Kinemathek und erfahren Sie mehr über den Kult-Regisseur Werner Herzog: Entdecken Sie besondere Inszenierungen der Natur und gehen Sie der Frage »Fakt, Fiktion oder »ekstatische Wahrheit«?« auf den Grund. In der »Wunderkammer« finden Sie echte Requisiten…oder nicht? Die inklusive Führung wird mit audiodeskriptiven Ergänzungen angeboten. Die Ausstellung ist nicht barrierefrei für blinde und sehbehinderte Menschen. Ein Teilnahme mit Begleitung wird empfohlen.

Ort: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin, im Sony Center (S-Bahn und U2 Potsdamer Platz)
Dauer: 90-120 Min.
Anmeldung: Tel. 30 247 49-888, Email: museumsdienst[at]kulturprojekte.berlin
Kosten: Eintritt 9,00 Euro, mit Schwerbehindertenausweis 3 Euro, Begleitperson frei

Samstag, 27. Mai 2023 - 13:00

Führung mit Objektbeschreibungen: Roads not Taken, Deutsches Historisches Museum

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Samstag, 26. August 2023 - 13:00

Führung mit Objektbeschreibungen: Roads not Taken, Deutsches Historisches Museum

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Samstag, 25. November 2023 - 13:00

Führung mit Objektbeschreibungen: Roads not Taken, Deutsches Historisches Museum

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Straßensituation, Blinde und Begleitung gehen über Zebrastreifen