Kulturveranstaltungen

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19. Juni 2023 - 14:19
Sonntag, 1. Oktober 2023 - 11:00

Museumstour zum Anfassen: Schifffahrt

Was ist eine Treidellok und wie lebt es sich auf hoher See? Gemeinsam erkunden seheingeschränkte und sehende Guides mit Ihnen die Geschichte der Schifffahrt. Ausgewählte Objekte wie historische Segelboote und Schiffsschrauben dürfen ertastet werden. Hörbeiträge und taktile Modelle verstärken das Erlebnis. Die inklusive Museumstour eignet sich für blinde, seheingeschränkte und sehende Besucherinnen und Besucher.

Treffpunkt: Eingangshalle, Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin
Dauer: 60 min
Kosten: Eintritt 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 902 54-0, E-Mail: tickets[at]technikmuseum.berlin

Sonntag, 1. Oktober 2023 - 17:00

Audiodeskription: „Il Viaggio a Reims“ von Gioacchino Rossini in der Deutschen Oper Berlin

Im „Hotel zur goldenen Lilie“ bereitet sich eine bunt zusammengewürfelte Gesellschaft darauf vor, ihre Reise zur Krönung Karls X. in Reims fortzusetzen. Im letzten Moment stellt sich jedoch heraus, dass keine Pferde mehr für die Fahrt aufzutreiben sind – die Gruppe sitzt fest.

Regisseur Jan Bosse unterstreicht in seiner Inszenierung die absurde Grundsituation des wartenden Europas in einem Bade-Hotel. Ein Spiegelraum, der zwischen Kurklinik, Sanatorium und Irrenhaus changiert, bildet den Ausgangspunkt für die Nicht-Reise der Protagonisten, die mit Hingabe ihre nationalen Eigenheiten pflegen, dabei einen atemberaubenden Wettstreit um die kühnsten Koloraturen austragen und sich letztlich entschließen, selbst eine Feier auf die Beine zu stellen. Wir haben eine audiodeskriptive Einführung erstellt, die Sie sich hier anhören können: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b76-einfuehrung-il-viaggio-a-reims.

Ort: Deutsche Oper Berlin, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin
Beginn: Tastführung ab 15 Uhr, Stück ab 17 Uhr
Preise: die Audiodeskriptionskarten kosten einheitlich 25,00 Euro, die Begleitkarte ist frei
Tickets: Tel. 030 34 38 43 43, E-Mail: info[at]deutscheoperberlin.de

Sonntag, 1. Oktober 2023 - 19:00

Zeitgenössische Puppenspielkunst mit Audiodeskription: IKARUS

„IKARUS“ veranschaulicht die Abgründe des zwanghaften Optimierungswahns in der bizarren Verkörperung des Erfinders Dädalus, dessen Erfindungen einen irreversiblen Zerstörungsprozess auslösen. Angetrieben wird er von der manipulierenden Königin Pasiphae und dem machtbesessenen König Minos: In ihrer Suche nach eigennütziger Befriedigung fordern sie das Schicksal heraus und werden letztendlich mit einer Bestie aus eigenem Fleisch und Blut konfrontiert. Inmitten dieses apokalyptischen Infernos hadert der Erfinder Dädalus mit dem Tod seines Sohnes Ikarus.

In einem exzentrischen Spiel mit Puppen, Masken und Videoprojektion treten sieben Spieler*innen in einer Kampf-Arena gegeneinander an und entwerfen ein groteskes Bild einer dystopischen Zukunft.

Ort: Schaubude Berlin, Greifswalder Straße 81–84, 10405 Berlin
Beginn: Tastführung ab 17:45 Uhr, Aufführung ab 19 Uhr
Preise: 10,00 Euro / ermäßigt 9,00 Euro, die Begleitkarte ist frei
Tickets: um Anmeldung bis 24 Stunden vor Vorstellungsbeginn wird gebeten unter ticket[at]schaubude.berlin oder Tel. 030 42 34 314

Donnerstag, 5. Oktober 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Donnerstag, 5. Oktober 2023 - 17:00

Tastführung durch den "Bilderkeller"

Mitten in der politischen Tauwetter-Periode feierten die Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste 1957 und 1958 Fasching im Kohlenkeller. Wandmalereien von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein sind als einzigartiges Dokument inoffizieller Kunst in der DDR und Teil der wechselvollen Geschichte von Institution und Gebäude zu besichtigen. Unbefangene Szenerien bevölkern die Wände des Kellers – hier tobte sich aus, was in Ausstellungen so nicht hätte gezeigt werden können. Der von außen empfundene Druck und die innere Verarbeitung der Nachkriegszeit ließen die Künstler zusammenrücken und in ihren schwarzen Bildern aufeinander reagieren. Wie im Brennglas spiegeln sie die künstlerischen und politischen Diskussionen in Ost und West. Tastmodelle von Bildern und ein taktiler Grundriss unterstützen die anschaulichen Beschreibungen des Untergeschosses der Akademie der Künste.

Die Führung beginnt auf dem Pariser Platz und endet in der Clubetage im 4. Obergeschoss des Akademie-Gebäudes. Ein eindrucksvoller Rundgang, der den Bilderkeller und die Ausstellungssäle der Akademie der Künste in Zusammenhang bringt mit dem Brandenburger Tor als einzig erhaltenem historischen Zeugnis der Originalbebauung am Pariser Platz.

Treffpunkt: Foyer der Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin (S- und U-Bahn U5 oder Bus 100 bis Brandenburger Tor)
Kosten: Eintritt frei für schwerbehinderte Personen und ihre Begleitung
Anmeldung: Tel. 030 200 57-1000 oder -2000, E-Mail: ticket[at]adk.de

Freitag, 6. Oktober 2023 - 10:00

Ohren sehen, Tanzstück ab 8 Jahren

Du befindest dich in einem urbanen Lebensraum, einer Stadt. Der warme Asphalt – das Make-Up der Stadt – pocht und vibriert. Deine Sinne sind wie feinfühlige Antennen. Du ertastest modrigen Erdboden, riechst farbigen Rauch und verbindest dich mit den Bewegungen der Wassermoleküle in der Luft. Mit gespitzten Ohren lauschst Du der städtischen Umgebung: Wer spricht da, aus den Verzweigungen der Kanalisation? Woher kommt die Sprache des Geheimnisses? Wieso erzittert die Luft? Und wer tanzt mit uns, auf nacktem Beton?

Die Performance hat integrierte auditive Elemente und punktuelle Audiobeschreibungen, die hörbare Orientierung für blindes und sehbehindertes Publikum bieten. Darüber hinaus gibt es vor Beginn des Stücks eine Tasteinführung und eine Begehung des Bühnenraum, außerdem gibt es Begleitpersonen im Außenbereich.

Ort: FELD Theater für junges Publikum, Gleditschstr. 5, 10781 Berlin
Tickets: Tel. 030 92 12 41 50, E-Mail: tickets[at]jungesfeld.de

Samstag, 7. Oktober 2023 - 14:00

Tastführung Isa Genzken

Spielerisch, rätselhaft und humorvoll: Die Skulpturen von Isa Genzken sprengen den Kunstbegriff. Zum 75. Geburtstag der Künstlerin werden Werke aus allen Schaffensphasen gezeigt. Wie kommen Schaufensterpuppen, Pizzakartons, Flugzeugfenster zusammen? Welche Themen und Motive werden verhandelt? Die Tandemführung für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen lädt zu einem dialogischen und multisinnlichen Rundgang mit einem Tastmodell der Nofretete und einer acht Meter großen Rose vor der Neuen Nationalgalerie ein.

Treffpunkt: Neue Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin (U-Bahn bis Potsdamer Platz, S-Bahn bis Potsdamer Platz, Bus bis Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz / Voßstraße, Kulturforum oder Philharmonie)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: Führung inklusive Eintritt 15,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro, Be­gleitperson frei.
Anmeldung erforderlich: Tel. 030 266 42 42 42 (Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr), Ticketbuchung: https://shop.smb.museum/#/product/event/109187?date=2023-10-07&date_id=239009&lang=de

Samstag, 7. Oktober 2023 - 15:00

Ohren sehen

Du befindest dich in einem urbanen Lebensraum, einer Stadt. Der warme Asphalt – das Make-Up der Stadt – pocht und vibriert. Deine Sinne sind wie feinfühlige Antennen. Du ertastest modrigen Erdboden, riechst farbigen Rauch und verbindest dich mit den Bewegungen der Wassermoleküle in der Luft. Mit gespitzten Ohren lauschst Du der städtischen Umgebung: Wer spricht da, aus den Verzweigungen der Kanalisation? Woher kommt die Sprache des Geheimnisses? Wieso erzittert die Luft? Und wer tanzt mit uns, auf nacktem Beton?

Die Performance hat integrierte auditive Elemente und punktuelle Audiobeschreibungen, die hörbare Orientierung für blindes und sehbehindertes Publikum bieten. Darüber hinaus gibt es vor Beginn des Stücks eine Tasteinführung und eine Begehung des Bühnenraum, außerdem gibt es Begleitpersonen im Außenbereich.

Ort: FELD Theater für junges Publikum, Gleditschstr. 5, 10781 Berlin
Tickets: Tel. 030 92 12 41 50, E-Mail: tickets[at]jungesfeld.de

Sonntag, 8. Oktober 2023 - 11:00

Nikolaikirche: Geschichte und Raum begreifen

Die Berliner Nikolaikirche bietet einen ganz besonderen Raumeindruck, der beim Rundgang durchs Kirchenschiff mit Klangproben und Tastmöglichkeiten vermittelt wird. Bauelemente und Objekte, die die Geschichte des Ortes veranschaulichen, werden dabei hervorgehoben und durch ausführliche Beschreibungen, Architekturmodelle und Tastobjekte zusätzlich erfahrbar gemacht. Die Führung bietet zudem Raum für Austausch und Fragen der Teilnehmenden.

Mit Ugne Metzner (freie Kunstvermittlerin) und Lisa Sarachman (Kulturvermittlerin, Stadtmuseum Berlin)

In der Ausstellung befinden sich zwei Tastmodelle zur Architektur der Kirche. Erläuterungen zur Architektur liegen in Braille- und Profilschrift und in einer Audiodeskriptionsspur vor.

Ort: Museum Nikolaikirche (Kassenbereich), Nikolaikirchplatz, 10178 Berlin (Nähe U- und S-Bahnhof Alexanderplatz, U-Bahn U5 bis Rotes Rathaus, Busse 200, 248 bis Nikolaiviertel)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 5,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 240 02-162, E-Mail: info[at]stadtmuseum.de

Sonntag, 8. Oktober 2023 - 11:30

Führung zu Willy Brandts 31. Todestag

Freiheit, Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit gehörten zu den zentralen politischen Werten und Zielen, für die der frühere Regierende Bürgermeister, Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt sein Leben lang eintrat. Sein Beitrag zur Aussöhnung mit Deutschlands östlichen Nachbarn, sein Engagement für die Einigung Europas, sein Eintreten für die deutsche Einheit und sein Einsatz gegen Hunger und Armut in der Welt sind Meilensteine der Nachkriegsgeschichte. Anhand unterschiedlicher Tastobjekte, Hörbeispiele und ausführlicher Objektbeschreibungen nimmt unsere Referentin Sie mit auf eine Reise durch Willy Brandts abwechslungsreiches Leben und sein politisches Wirken.

Treffpunkt: Forum Willy Brandt Berlin, Behrenstraße 15, 10117 Berlin
(S- und U-Bahn bis Brandenburger Tor oder U-Bahn U5, U6 bis Unter den Linden oder Bus 100, 245, 300 bis Unter den Linden/Friedrichstraße)
Dauer: etwa 90 Minuten
Kosten: 4,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Tel. 030 78 77 07 18, E-Mail: c.stamm-reusch[at]bwbs.de

Sonntag, 8. Oktober 2023 - 11:30

Ausstellung mit Bildbeschreibung: „La Chola Poblete: Guaymallén“

La Chola Poblete ist Künstlerin des Jahres 2023 der Deutschen Bank. Geboren 1989 in Mendoza (Argentinien) setzt sie sich kritisch mit den Folgen von Kolonialismus und weißer Vorherrschaft in ihrer Heimat auseinander. In Aquarellen, Skulpturen, Installationen und Performances reflektiert sie ihre Indigenen und queeren Wurzeln und widersetzt sich der Benachteiligung Indigener Völker.

Während eines gemeinsamen Rundgangs zu den Aquarellen, Skulpturen und Installationen erhalten die Teilnehmer*innen eine genaue Bildbeschreibung und sprechen über Themen sowie Inhalte des Werks von La Chola Problete. Die Führung wird von der Kunstvermittlerin Dr. Elisabeth Klotz geleitet.

Ort: PalaisPopulaire, Unter den Linden 5, 10117 Berlin, U-Bahn U5 bis Museumsinsel oder Bus 100 und 300 bis Museumsinsel
Dauer: 90 Minuten
Kosten: der Eintritt ist frei
Anmeldung: Tel. 030 20 20 93 15, E-Mail: palais.populaire[at]db.com

Sonntag, 8. Oktober 2023 - 12:30

Schloss Paretz - Schlossbesuch mit der Schlossleiterin Evelyn Friedrich

Etwa 20 Kilometer von Potsdam entfernt, gehört Paretz nach wie vor zu den schönsten Ausflugszielen im Land Brandenburg. Paretz war für König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise ein Sehnsuchtsort. Fernab der preußischen Residenzstädte Berlin und Potsdam und den damit verbundenen Pflichten verlebten sie hier, oft mit ihren Kindern und wenigen Bediensteten, glückliche und unbeschwerte Sommertage. Die Bewohner des Schlosses und die Highlights der Ausstattung von Schloss und Schlossremise stehen im Mittelpunkt der Führung.

Hinweis: Bitte planen Sie für sich eine Imbisspause ein. Erfrischungsgetränke, Kaffee oder Tee werden vor Ort angeboten.

An- und Abreise vom Hauptbahnhof Potsdam: Bus 614 (Richtung Gutenpaaren)

  • Abfahrt Hauptbahnhof Potsdam: 11:16 Uhr
  • Ankunft Schloss Paretz: 12:00 Uhr
  • Abfahrt Schloss Paretz: 15:58 Uhr
  • Ankunft Hauptbahnhof Potsdam: 16:41 Uhr

Treffpunkt: Schloss Paretz, Schlosskasse, Parkring 1, 14669 Paretz / Ketzin 
Kosten: 3,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung Tel. 03 32 33 736 11, E-Mail: schloss-paretz[at]spsg.de

Montag, 9. Oktober 2023 - 10:00

Ohren sehen, Tanzstück ab 8 Jahren

Du befindest dich in einem urbanen Lebensraum, einer Stadt. Der warme Asphalt – das Make-Up der Stadt – pocht und vibriert. Deine Sinne sind wie feinfühlige Antennen. Du ertastest modrigen Erdboden, riechst farbigen Rauch und verbindest dich mit den Bewegungen der Wassermoleküle in der Luft. Mit gespitzten Ohren lauschst Du der städtischen Umgebung: Wer spricht da, aus den Verzweigungen der Kanalisation? Woher kommt die Sprache des Geheimnisses? Wieso erzittert die Luft? Und wer tanzt mit uns, auf nacktem Beton?

Die Performance hat integrierte auditive Elemente und punktuelle Audiobeschreibungen, die hörbare Orientierung für blindes und sehbehindertes Publikum bieten. Darüber hinaus gibt es vor Beginn des Stücks eine Tasteinführung und eine Begehung des Bühnenraum, außerdem gibt es Begleitpersonen im Außenbereich.

Ort: FELD Theater für junges Publikum, Gleditschstr. 5, 10781 Berlin
Tickets: Tel. 030 92 12 41 50, E-Mail: tickets[at]jungesfeld.de

Dienstag, 10. Oktober 2023 - 15:00

Tiere mit allen Sinnen erleben: Zoo Berlin

Bei dem spannenden Rundgang erfahren die Gäste viel Wissenswertes über die Tiere und können mit ihnen über die verschiedenen Sinne in Kontakt treten. Materialien zum Tasten, Hören, Riechen ergänzen die Führung.

Treffpunkt: Zoologischer Garten Berlin, Eingang Elefantentor (innen), Budapester Straße 34, 10787 Berlin (10 Minuten Fußweg vom S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten oder Busse 100, 200 bis Breitscheidplatz)
Dauer: 90 Minuten
Eintritt an der Tageskasse: 20,00 Euro / ermäßigt 12,00 Euro, Kinder zwischen vier und 16 Jahren: 9,50 Euro; Begleitperson frei. Die Führungsgebühr übernimmt der ABSV.
Anmeldung: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Dienstag, 10. Oktober 2023 - 18:00

Wolf Kultur: "The Larkins"

"The Larkins" zelebrieren die irische Musik mit traditionellen Songs und Eigenkompositionen.

Im Saal des Vereinshauses geht es kraftvoll und beschwingt zu. Die Kantine bietet anschließend die Möglichkeit zur Stärkung und zum gemeinsamen Austausch.

Eintritt frei, Spende willkommen.

Anmeldung: Gisela Rathenow, Tel. 030  853 12 44

Mittwoch, 11. Oktober 2023 - 18:00

Telefonführung Wolf Biermann

Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum thematisiert Wolf Biermann vor dem Hintergrund der besonderen Stellung, die die Kultur in der DDR einnahm. Sie folgt dem Werdegang des Liedermachers von seiner Übersiedelung in die DDR über erste künstlerische Erfolge bis zum Auftrittsverbot und schließlich seiner Ausbürgerung.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5,00 Euro
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder -751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Donnerstag, 12. Oktober 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Donnerstag, 12. Oktober 2023 - 17:30

Führung mit Objektbeschreibung: Roads not Taken

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 3,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 20 30 47 50 oder 030 20 30 47 51, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Freitag, 13. Oktober 2023 - 10:00

Theaterstück Das Heidi im Theater o.N.

Die Regisseurin Katharina Kummer greift in „Das Heidi“ Motive aus dem weltbekannten Kinderbuch auf, wirbelt sie durcheinander und verknüpft sie mit heutigen Perspektiven.

Das Heidi wird gleich zwei Mal aus ihrem Umfeld gerissen. Erst wird sie zu ihrem verschrobenen Großvater in die Berge abgeschoben. Kaum hat sie dort Wurzeln geschlagen, bringt man sie gegen ihren Willen in die Stadt. Hier wie dort erfährt Heidi ganz unterschiedliche Lebensweisen, sie begegnet einem Mädchen im Rollstuhl, der strengen Gouvernante, der blinden Großmutter vom Geißenpeter und verliebt sich in die Welt der Berge.

Die Bühnenbearbeitung des Romans greift den Gegensatz von Zivilisation und Natur auf, erkundet den Sound der Metropole und die Sehnsucht nach der Flucht ins Grüne. Zwischen Bergen aus Kissen erzählt Katharina Kummer die Geschichte von Heidi neu und verwebt sie mit Liedern und Erinnerungen aus dem Hier und Heute von jungen wie alten Menschen, die das Herausgerissen-Sein kennen und von Migration und Kulturschocks berichten können. Kann das Leben in der Stadt auch Schutz und Befreiung bedeuten – oder ist es doch im Innersten entfremdet? Was ist eigentlich Kultur? Was ist Bildung?

Der Rapper Volkan T. spielt die Titelfigur und macht zusammen mit dem Ensemble nicht zuletzt in musikalischer Form die Motive des Stücks erfahrbar. „Das Heidi“ wird in der Entstehung bereits audiodeskriptiv erdacht. Dem vierköpfigen Ensemble zwischen 35 und 70 Jahren gehört eine blinde Performerin an. Mit dieser Besetzung bringt die Regisseurin (anders als im Ursprungstext) eine freie, kraftvolle Darstellung von Lebenswelten behinderter Menschen auf die Bühne.

Ort: Theater o.N., Kollwitzstraße 53, 10405 Berlin
Beginn: Tastführung ab 9 Uhr, Aufführung ab 10 Uhr
Kosten: 11,00 Euro / ermäßigt 8,00 Euro, Kinder 6,00 Euro
Reservierung: Tel. 030 44 09 214, E-Mail: karten[at]theater-on.de

Samstag, 14. Oktober 2023 - 11:00

Führung hinter den Kulissen des Hans Otto Theaters

Wie seit einigen Jahren Tradition, bietet das Hans Otto Theater Potsdam auch in diesem Jahr zur „Woche des Sehens“ eine Führung hinter den Kulissen an.

Interessierte treffen sich kurz vor 11 Uhr am Besuchereingang. Wir erklären anhand eines Tastmodells, wie das Theater aufgebaut ist, führen durch das Foyer in den Zuschauersaal und können dort nicht nur das aufgebaute Bühnenbild erfühlen, sondern endlich auch einmal eine Runde auf der Drehbühne drehen. Der Bühnenturm wird erkundet, anschließend geht es in einige der Werkstätten des Hauses.

Im Anschluss an die etwa ein- bis anderthalbstündige Führung besteht die Möglichkeit, in der Kantine des Hans Otto Theaters Mittag zu essen. Unsere Gäste werden dann bei passender Witterung zu Fuß über die teilweise noch blühende Freundschaftsinsel zurück zum Potsdamer Hauptbahnhof geführt.

Treffpunkt: Bühneneingang Schiffbauergasse 11, Hans Otto Theater, 14467 Potsdam (Fahrverbindung S-Bahn bis Potsdam Hauptbahnhof, weiter mit der Straßenbahn 93 bis Berliner Straße/Schiffbauergasse)
Beginn: ab 11 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Kerstin Walter, Tel. 0331 98 11 121, E-Mail: k.walter[at]hansottotheater.de

Samstag, 14. Oktober 2023 - 13:00

Alles Fassade? Hör- und Tastführung zur Architektur

Die Hör- und Tastführung gibt einen Überblick zur Architektur des Humboldt Forums in der Gestaltung von Franco Stella. Die Führung regt dabei zu besonderen Wahrnehmungen an: Wie fühlen sich die unterschiedlichen Baumaterialien an? Welche Schmuckelemente lassen sich erspüren? Und wie klingen die unterschiedlichen Räume? Die Besucher*innen nehmen über Akustik, raumeigene Klänge und Tastangeboten die Strukturen von Innen- und Außenräumen wahr, und spüren Materialien, Formen und skulpturale Schmuckelemente des Humboldt Forums sowie einiger Vorgängerbauten nach.

Treffpunkt: Foyer Humboldt Forum, U-Bahn bis Museumsinsel (1 Minute zu Fuß) oder bis Alexanderplatz (15 Minuten zu Fuß), S-Bahn bis Alexanderplatz (15 Minuten zu Fuß) oder Hackescher Markt (10 Minuten zu Fuß), Bus bis Lustgarten oder Berliner Schloss (1 Minute zu Fuß)
Dauer: 120 min
Kosten: Führung 8,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 99 211 89 89, E-Mail: service[at]humboldtforum.org

Samstag, 14. Oktober 2023 - 15:00

Telefon- und Onlineführung durch die Ausstellung „Topographie des Terrors“

In einem spannenden Rundgang erfahren die Teilnehmenden viel über die Zeit des Nationalsozialismus. Die Politik der Nationalsozialisten führte zu Terror und Gewalt in Deutschland und ganz Europa. Eine besondere Rolle bei der Durchführung der Verbrechen spielten die SS und Institutionen der Polizei. Diesen Organisationen widmet sich die Führung und zeigt mit welchen Methoden die Täter vorgingen, welche Motive sie verfolgten und wie sich die deutsche Bevölkerung an den Verbrechen beteiligte.

Der Guide der „Topographie des Terrors“ schildert die Ausstellungsinhalte mit Raum- und Fotobeschreibungen. Die Gäste können jederzeit Fragen zu stellen und mehr über die NS-Zeit erfahren.

Die Führung findet als Zoom-Meeting statt. Sie können per Telefon oder am Computer teilnehmen. Die Telefonnummer und den Einwahl-Link erhalten Sie per E-Mail rechtzeitig vor der Führung.

Dauer: 60 Minuten

Kosten: Kostenlos
Voraussetzungen: Telefon oder internetfähiges Endgerät (Computer, Smartphone)
Anmeldung: Tel. 030 254509 32, E-Mail: bildung[at]topographie.de
Unsere Telefonführungen sind auf Anfrage auch an anderen Terminen für Gruppen möglich.

Samstag, 14. Oktober 2023 - 16:00

Theaterstück Das Heidi im Theater o.N.

Die Regisseurin Katharina Kummer greift in „Das Heidi“ Motive aus dem weltbekannten Kinderbuch auf, wirbelt sie durcheinander und verknüpft sie mit heutigen Perspektiven.

Das Heidi wird gleich zwei Mal aus ihrem Umfeld gerissen. Erst wird sie zu ihrem verschrobenen Großvater in die Berge abgeschoben. Kaum hat sie dort Wurzeln geschlagen, bringt man sie gegen ihren Willen in die Stadt. Hier wie dort erfährt Heidi ganz unterschiedliche Lebensweisen, sie begegnet einem Mädchen im Rollstuhl, der strengen Gouvernante, der blinden Großmutter vom Geißenpeter und verliebt sich in die Welt der Berge.

Die Bühnenbearbeitung des Romans greift den Gegensatz von Zivilisation und Natur auf, erkundet den Sound der Metropole und die Sehnsucht nach der Flucht ins Grüne. Zwischen Bergen aus Kissen erzählt Katharina Kummer die Geschichte von Heidi neu und verwebt sie mit Liedern und Erinnerungen aus dem Hier und Heute von jungen wie alten Menschen, die das Herausgerissen-Sein kennen und von Migration und Kulturschocks berichten können. Kann das Leben in der Stadt auch Schutz und Befreiung bedeuten – oder ist es doch im Innersten entfremdet? Was ist eigentlich Kultur? Was ist Bildung?

Der Rapper Volkan T. spielt die Titelfigur und macht zusammen mit dem Ensemble nicht zuletzt in musikalischer Form die Motive des Stücks erfahrbar. „Das Heidi“ wird in der Entstehung bereits audiodeskriptiv erdacht. Dem vierköpfigen Ensemble zwischen 35 und 70 Jahren gehört eine blinde Performerin an. Mit dieser Besetzung bringt die Regisseurin (anders als im Ursprungstext) eine freie, kraftvolle Darstellung von Lebenswelten behinderter Menschen auf die Bühne.

Ort: Theater o.N., Kollwitzstraße 53, 10405 Berlin
Beginn: Tastführung ab 15 Uhr, Aufführung ab 16 Uhr
Kosten: 11,00 Euro / ermäßigt 8,00 Euro, Kinder 6,00 Euro
Reservierung: Tel. 030 44 09 214, E-Mail: karten[at]theater-on.de

Samstag, 14. Oktober 2023 - 18:00

Oppenheimer Projekt, Konzert-Lesung

Einlass: 17:30 Uhr

Robert Oppenheimer gilt als „Vater der Atombombe“. Lange bevor der aktuelle biografische Spielfilm veröffentlicht wurde, hat sich die Band PCFC mit dem Leben und Wirken Oppenheimers auseinandergesetzt und in einer musikalischen Lesung zusammengefasst. PCFC (Pocketcoffee Fanclub) besteht aus Hans Pöthko (Gesang und Gitarre), Nic (diverse Instrumente) und Bedia Kunz (Schlagwerk und Gesang).

Es sind bekannte Lieder wie "Russians" von Sting, aber auch kaum Bekanntes wie "Hiroshima" von Georges Moustaki, "Es ist an der Zeit" von Hannes Wader und die "Mutter Courage" - das sind nur vier von 13 Liedern, die sich mit dem gelesenen Text abwechseln.

Anmeldung bis 10. Oktober bei Bedia Kunz, Tel. 0178 324 13 18, E-Mail: Bedia.kunz[at]posteo.de

Sonntag, 15. Oktober 2023 - 14:00

Tastführung „Die deutsche Filmgeschichte zum Anfassen“

Veranstaltung im Rahmen der Woche des Sehens

In der ständigen Ausstellung des Museums entdecken blinde und sehende Filmenthusiasten gemeinsam die Welt des bewegten Bildes.

Treffpunkt: 13:50 Uhr im Kassenbereich der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
(S- und U-Bahn bis Potsdamer Platz; Bus M48, M85, 200 bis Haltestelle Varian-Fry-Straße)
Leitung: Anja Winter
Kosten: Führung kostenfrei mit Eintrittskarte: 9,00 Euro / ermäßigt 5,00 Euro, Begleitperson frei
Informationen und Anmeldung: Anja Winter, Tel. 030 76 76 99 09 (auch AB), E-Mail: AnjaWinter[at]tastkunst.de

Sonntag, 15. Oktober 2023 - 16:00

Theaterstück Das Heidi im Theater o.N.

Die Regisseurin Katharina Kummer greift in „Das Heidi“ Motive aus dem weltbekannten Kinderbuch auf, wirbelt sie durcheinander und verknüpft sie mit heutigen Perspektiven.

Das Heidi wird gleich zwei Mal aus ihrem Umfeld gerissen. Erst wird sie zu ihrem verschrobenen Großvater in die Berge abgeschoben. Kaum hat sie dort Wurzeln geschlagen, bringt man sie gegen ihren Willen in die Stadt. Hier wie dort erfährt Heidi ganz unterschiedliche Lebensweisen, sie begegnet einem Mädchen im Rollstuhl, der strengen Gouvernante, der blinden Großmutter vom Geißenpeter und verliebt sich in die Welt der Berge.

Die Bühnenbearbeitung des Romans greift den Gegensatz von Zivilisation und Natur auf, erkundet den Sound der Metropole und die Sehnsucht nach der Flucht ins Grüne. Zwischen Bergen aus Kissen erzählt Katharina Kummer die Geschichte von Heidi neu und verwebt sie mit Liedern und Erinnerungen aus dem Hier und Heute von jungen wie alten Menschen, die das Herausgerissen-Sein kennen und von Migration und Kulturschocks berichten können. Kann das Leben in der Stadt auch Schutz und Befreiung bedeuten – oder ist es doch im Innersten entfremdet? Was ist eigentlich Kultur? Was ist Bildung?

Der Rapper Volkan T. spielt die Titelfigur und macht zusammen mit dem Ensemble nicht zuletzt in musikalischer Form die Motive des Stücks erfahrbar. „Das Heidi“ wird in der Entstehung bereits audiodeskriptiv erdacht. Dem vierköpfigen Ensemble zwischen 35 und 70 Jahren gehört eine blinde Performerin an. Mit dieser Besetzung bringt die Regisseurin (anders als im Ursprungstext) eine freie, kraftvolle Darstellung von Lebenswelten behinderter Menschen auf die Bühne.

Ort: Theater o.N., Kollwitzstraße 53, 10405 Berlin
Beginn: Tastführung ab 15 Uhr, Aufführung ab 16 Uhr
Kosten: 11,00 Euro / ermäßigt 8,00 Euro, Kinder 6,00 Euro
Reservierung: Tel. 030 44 09 214, E-Mail: karten[at]theater-on.de

Sonntag, 15. Oktober 2023 - 17:00

Audiodeskription und Tastführung: Die Zauberflöte

Prinz Tamino wird von einem wilden Drachen bedroht. In letzter Minute retten ihn drei geheimnisvolle Frauen, Abgesandte der Königin der Nacht. Als der Vogelfänger Papageno auftaucht und sich mit der Heldentat brüstet, bestrafen sie ihn. Dem Prinzen überreichen sie ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin, die vom Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, gefangen gehalten wird. Tamino verliebt sich in sie. Da erscheint die Königin selbst und befiehlt ihm, zusammen mit Papageno Pamina zu retten. Zur audiodeskriptiven Einführung: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b73-einfuehrung-zauberfloete.

Ort: Deutsche Oper Berlin, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin
Beginn: Tastführung ab 15 Uhr, Aufführung ab 17 Uhr
Preise: die Audiodeskriptionskarten kosten einheitlich 25,00 Euro, die Begleitkarte ist frei
Tickets: Tel. 030 34 38 43 43, E-Mail: info[at]deutscheoperberlin.de

Sonntag, 15. Oktober 2023 - 19:00

Tastführung und Audiodeskription: High von She She Pop

“Wir wollten nie Drogen nehmen. Und wir tanzen auch nicht auf Raves, in Fankurven oder im Gottesdienst. Wir sind misstrauisch, schon immer, und noch mehr seit Corona: Alles wirkt aufdringlich, grell, härter als zuvor. Wir sind entfremdet, das Leben ist eine Mitmach-Hölle. Die Pandemie hat dem Individualismus den Hut aufgesetzt. Und alles, was wir über ausschweifende gemeinschaftliche Zustände je wussten, haben wir vergessen.” She She Pop fordern in ihrer neuen Arbeit den Rausch. Sie wollen kollektive Eupho­rie. “High” ist eine Zeremonie in einer wandelbaren Zelt. She She Pop lädt das Publikum ein, sich gemeinsam hinter einem Banner zu versammeln, dessen Inschrift noch unbekannt ist. Unter ausdrücklicher Berücksichtigung aller Widerstände und Differenzen finden sie einen Rhythmus, üben eine Prozession ein und essen von dem Teig, der den Abdruck aller Hände trägt. Bis das melancholische, neoliberale Egomonster betäubt ist. Bis alle aus der Haut fahren und aufatmen: Alle zusammen. Höchste Zeit.

Ort: HAU2, Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin, S-Bahn bis Anhalter Bahnhof, U-Bahn U1, U3 und U6 bis Hallesches Tor oder U1, U3 und U7 bis Möckernbrücke
Beginn: Tastführung ab 18 Uhr, Aufführung ab 19 Uhr
Kosten: 22,00 Euro, ermäßigt 9,00 Euro, Begleitung ist frei
Anmeldung: Tel. 030 25 90 04 27, E-Mail: tickets[at]hebbel-am-ufer.de

Montag, 16. Oktober 2023 - 21:00

„Nachtland“ – Theaterstück mit Audiodeskription und Bühnenbegehung

Nicolas und Philipps Vater ist nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Zwei Wochen nach seinem Tod treffen sich die Geschwister mitsamt ihren Ehepartner*innen, um die Besitztümer des Vaters aufzuteilen und den restlichen Haushalt aufzulösen. In der Wohnung gibt es wenig, was von Wert ist, und auch auf dem Dachboden ist nur Staub und Schrott. Doch auf den zweiten Blick findet sich dort ein Bild. Es ist ein Aquarell in Sepia und Braun, in einem schlichten, schwarzen Holzrahmen. Wer könnte das Bild gemalt haben? Hat der Vater auf seine alten Tage das Malen als Hobby für sich entdeckt? Philipp findet das Bild hübsch, und Nicola gefällt der Rahmen, also löst Nicolas Mann Fabian das Gemälde aus dem Rahmen und verletzt sich bei der Aktion prompt an einem rostigen Nagel. Philipps Frau Judith nimmt das Bild genauer unter die Lupe. Jetzt, da es aus dem Rahmen befreit ist, sieht man auf einmal eine Signatur am unteren Rand des Bildes: A. Hiller. Oder ist da ein Strich, der durch das letzte „l“ geht? Ist das „l“ eigentlich ein „t“? Steht da eigentlich A. Hitler? Ist Adolf Hitler der Maler des Bildes? Wie kann das sein? Die Familie hat keine Nazivergangenheit und war laut eigenem Bekunden immer gegen die Nazis, angeblich aus „ästhetischen Gründen“, wieso also hatte der Vater ein Bild, das von Hitler gemalt wurde? Was macht man mit so einem Bild? Verbrennt man es? Oder sollte man es verkaufen? Ein Gedanke, der Philipps Frau, die aus einer jüdischen Familie stammt, unerträglich ist. Während der Streit in der Familie hochkocht, Gutachterinnen und mögliche Käufer sich die Klinke in die Hand geben und Fabian mit Wundstarrkrampf zu Boden geht, tut sich zwischen Philipp und Judith ein Graben auf, der immer tiefer wird. Zur audiodeskriptiven Einführung: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b108-einfuehrung-nachtland

Ort: Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin
Beginn: Bühnenbegehung 20:30 Uhr, Aufführung ab 21 Uhr
Kosten: Karten zwischen 7,00 und 49,00 Euro, beim Zeichen „B“ im Schwerbehinderten-Ausweis erhalten sowohl Sie, als auch Ihre Begleitung 50 Prozent Ermäßigung
Reservierung: Tel. 030 89 00 23, E-Mail: ticket[at]schaubuehne.de

Dienstag, 17. Oktober 2023 - 10:00

Theaterstück Das Heidi im Theater o.N.

Die Regisseurin Katharina Kummer greift in „Das Heidi“ Motive aus dem weltbekannten Kinderbuch auf, wirbelt sie durcheinander und verknüpft sie mit heutigen Perspektiven.

Das Heidi wird gleich zwei Mal aus ihrem Umfeld gerissen. Erst wird sie zu ihrem verschrobenen Großvater in die Berge abgeschoben. Kaum hat sie dort Wurzeln geschlagen, bringt man sie gegen ihren Willen in die Stadt. Hier wie dort erfährt Heidi ganz unterschiedliche Lebensweisen, sie begegnet einem Mädchen im Rollstuhl, der strengen Gouvernante, der blinden Großmutter vom Geißenpeter und verliebt sich in die Welt der Berge.

Die Bühnenbearbeitung des Romans greift den Gegensatz von Zivilisation und Natur auf, erkundet den Sound der Metropole und die Sehnsucht nach der Flucht ins Grüne. Zwischen Bergen aus Kissen erzählt Katharina Kummer die Geschichte von Heidi neu und verwebt sie mit Liedern und Erinnerungen aus dem Hier und Heute von jungen wie alten Menschen, die das Herausgerissen-Sein kennen und von Migration und Kulturschocks berichten können. Kann das Leben in der Stadt auch Schutz und Befreiung bedeuten – oder ist es doch im Innersten entfremdet? Was ist eigentlich Kultur? Was ist Bildung?

Der Rapper Volkan T. spielt die Titelfigur und macht zusammen mit dem Ensemble nicht zuletzt in musikalischer Form die Motive des Stücks erfahrbar. „Das Heidi“ wird in der Entstehung bereits audiodeskriptiv erdacht. Dem vierköpfigen Ensemble zwischen 35 und 70 Jahren gehört eine blinde Performerin an. Mit dieser Besetzung bringt die Regisseurin (anders als im Ursprungstext) eine freie, kraftvolle Darstellung von Lebenswelten behinderter Menschen auf die Bühne.

Ort: Theater o.N., Kollwitzstraße 53, 10405 Berlin
Beginn: Tastführung ab 9 Uhr, Aufführung ab 10 Uhr
Kosten: 11,00 Euro / ermäßigt 8,00 Euro, Kinder 6,00 Euro
Reservierung: Tel. 030 44 09 214, E-Mail: karten[at]theater-on.de

Dienstag, 17. Oktober 2023 - 19:30

Romeo und Julia im Schauspiel Leipzig

Alles gründet auf einem Streit zwischen zwei Familien, der sich so verfestigt hat, dass der Grund schon kein Thema mehr ist. Dem zum Hohn werden die einzigen Kinder der Familien ein Liebespaar. Romeo und Julia treffen sich auf einem Fest und verlieben sich auf den ersten Blick. Der Streit der Eltern hindert sie nicht an ihrem Entschluss, zusammen zu sein: Sie heiraten heimlich. Dies könnte ein Anlass zur Aussöhnung beider Lager sein. Doch ihr Versprechen aneinander wird weiter auf die Probe gestellt: Julia soll einen anderen Mann heiraten, Romeo wird in einen Kampf mit ihrem Cousin gedrängt und zu dessen Mörder. Es folgt Verbannung. Äußerst schwierige Bedingungen. Doch nichts davon bringt die Liebenden davon ab, zusammen sein zu wollen. Sogar die letzte Grenze, die radikalste, weil unumkehrbare Entscheidung, wählen beide, um für immer vereint zu sein.

Ort: Schauspiel Leipzig, Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Beginn: Aufführung ab 19:30 Uhr
Kosten: Tickets zwischen 14,00 und 31,00 Euro
Anmeldung: Tel. 0341 12 68 168, E-Mail: besucherservice[at]schauspiel-leipzig.de

Mittwoch, 18. Oktober 2023 - 10:00

Theaterstück Das Heidi im Theater o.N.

Die Regisseurin Katharina Kummer greift in „Das Heidi“ Motive aus dem weltbekannten Kinderbuch auf, wirbelt sie durcheinander und verknüpft sie mit heutigen Perspektiven.

Das Heidi wird gleich zwei Mal aus ihrem Umfeld gerissen. Erst wird sie zu ihrem verschrobenen Großvater in die Berge abgeschoben. Kaum hat sie dort Wurzeln geschlagen, bringt man sie gegen ihren Willen in die Stadt. Hier wie dort erfährt Heidi ganz unterschiedliche Lebensweisen, sie begegnet einem Mädchen im Rollstuhl, der strengen Gouvernante, der blinden Großmutter vom Geißenpeter und verliebt sich in die Welt der Berge.

Die Bühnenbearbeitung des Romans greift den Gegensatz von Zivilisation und Natur auf, erkundet den Sound der Metropole und die Sehnsucht nach der Flucht ins Grüne. Zwischen Bergen aus Kissen erzählt Katharina Kummer die Geschichte von Heidi neu und verwebt sie mit Liedern und Erinnerungen aus dem Hier und Heute von jungen wie alten Menschen, die das Herausgerissen-Sein kennen und von Migration und Kulturschocks berichten können. Kann das Leben in der Stadt auch Schutz und Befreiung bedeuten – oder ist es doch im Innersten entfremdet? Was ist eigentlich Kultur? Was ist Bildung?

Der Rapper Volkan T. spielt die Titelfigur und macht zusammen mit dem Ensemble nicht zuletzt in musikalischer Form die Motive des Stücks erfahrbar. „Das Heidi“ wird in der Entstehung bereits audiodeskriptiv erdacht. Dem vierköpfigen Ensemble zwischen 35 und 70 Jahren gehört eine blinde Performerin an. Mit dieser Besetzung bringt die Regisseurin (anders als im Ursprungstext) eine freie, kraftvolle Darstellung von Lebenswelten behinderter Menschen auf die Bühne.

Ort: Theater o.N., Kollwitzstraße 53, 10405 Berlin
Beginn: Tastführung ab 9 Uhr, Aufführung ab 10 Uhr
Kosten: 11,00 Euro / ermäßigt 8,00 Euro, Kinder 6,00 Euro
Reservierung: Tel. 030 44 09 214, E-Mail: karten[at]theater-on.de

Mittwoch, 18. Oktober 2023 - 18:00

Telefonführung Wolf Biermann

Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum thematisiert Wolf Biermann vor dem Hintergrund der besonderen Stellung, die die Kultur in der DDR einnahm. Sie folgt dem Werdegang des Liedermachers von seiner Übersiedelung in die DDR über erste künstlerische Erfolge bis zum Auftrittsverbot und schließlich seiner Ausbürgerung.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5,00 Euro
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder -751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Donnerstag, 19. Oktober 2023 - 11:00

"Funken", Theater mit Audiodeskription

Tastführung: 9:30 Uhr

Der 13-jährige Malte verabschiedet sich von seiner Mutter, als sie ihn am Tor eines mysteriösen Ferienlagers absetzt. Bald stellt er fest, dass es in diesem außergewöhnlichen Camp keine Erwachsenen gibt, die Jugendlichen müssen auf sich selbst aufpassen. Malte, der sich selbst für völlig durchschnittlich hält, freundet sich schnell mit einer Gruppe von außergewöhnlich begabten Jugendlichen an. Nur die Stimme der Arthur McPush Cooperation, die die jungen Menschen auffordert, das Beste aus sich zu machen, droht das utopisch anmutende Verhalten im Lager zu brechen. Wenn die Einsätze steigen, müssen die Jugendlichen entscheiden, wie sie sich verhalten wollen.

Kosten: 13,00 Euro / ermäßigt 9,00 Euro; Karten für Kinder: 7,00 Euro; Begleitperson frei
Ort: Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin (S- und U-Bahn U5 bis Frankfurter Allee, Tram 16, M13 bis Rathaus Lichtenberg) 
Anmeldung: Tel. 030 55 77 52 52, E-Mail: service[at]parkaue.de

Donnerstag, 19. Oktober 2023 - 15:00

Tastführung: Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler

Die Tastführung lädt Blinde und Sehbehinderte Menschen zu einem dialogischen Rundgang durch die Dauerausstellung “Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler” ein. Sie erhalten historische Informationen und ausführliche Beschreibungen zu ausgewählten Objekten der Ausstellung, die fast alle ertastet werden dürfen . Die Objektbeschreibungen werden durch Tastmodelle und Materialproben unterstützt. Sie erkunden die Ausstellung mit verschiedenen Sinnen – durch Tasten, Riechen und Hören. Die Führungen bieten Zeit für eine intensive Auseinandersetzung mit den Objekten sowie für Fragen der Teilnehmenden.

Dauer: 90 Minuten

Ort: Zitadelle Proviantmagazin, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin (Bus X33 bis Zitadelle Spandau oder U7 bis Zitadelle)
Eintritt ist frei, Begleitperson ist kostenlos
Sprache: Deutsch
Anmeldung bis 2 Tage vorher: Tel. 030 35 49 44-445, E-Mail: christina.buech[at]zitadelle-berlin.de

Donnerstag, 19. Oktober 2023 - 15:30

Literaturtreff

Thema: Literatur in der DDR

Anmeldung: Tel. 0170 832 64 72 (Margit Grieshammer)

Donnerstag, 19. Oktober 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Freitag, 20. Oktober 2023 - 17:00

Oktoberfest im Hauptstadtzelt

Die City Stiftung Berlin und Together e. V. laden im Rahmen der Aktion Augen-Licht ein:

Thilo-Harry Wollenschlaeger ist einer der erfahrensten Festveranstalter in Berlin. Gern begrüßt er zu bestimmten Anlässen auch besondere Ehrengäste. Diesmal trägt er mit seiner Familie im Rahmen der Aktion Augen-Licht dazu bei, dass blinde und sehbehinderte Berliner/innen einen unbeschwerten Nachmittag verbringen und die ganz spezielle Atmosphäre bayerischer Lebensfreude genießen können. Dazu gehören zünftige Blasmusik, ein süffiges Münchener (Frei-)Bier und herzhafte Bayerische Spezialitäten.

Die Wahl der Speisen bitten wir, bei der Anmeldung anzugeben:

  • Haxe mit Brezel
  • ½ Hähnchen mit Brezel
  • Gemischter Salat mit Brezel

Die Mitglieder des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin gegr. 1874 e. V. sind dazu im Rahmen der Aktion Augenlicht der City Stiftung Berlin und Together e. V. besonders herzlich eingeladen.

Ort: Am Juliusturm/Ecke Zitadellenweg, 13599 Berlin-Spandau, U7 bis Zitadelle Spandau
Beginn: 17 Uhr
Kosten: Teilnahme kostenlos, begrenzte Teilnehmendenzahl
Anmeldung: Tel.: 030 895 88-0 oder per E-Mail an freizeit[at]absv.de

Freitag, 20. Oktober 2023 - 19:30

Erzählbühne im Oktober: „Nachtblind. Monster im Dunkeln“ von Lavinia Knop-Walling

Oft ist es nicht die Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht, sondern ihre Kinder – Sorge, Täuschung, Einsamkeit und Alpträume. Inmitten des tiefen, undurchsichtigen Umhangs der Nacht finden sich Geschichten von denen, die sich den Kindern der Nacht stellen. Ein Mädchen, das nachts auf der Straße steht, von Dunkelheit umgeben, traut sich weder vor noch zurück, weil sie zum ersten Mal feststellt, dass sie blind ist. Ein anderes Mädchen konfrontiert die Monster der Nacht und gewinnt das Herz ihres Vaters zurück.

Mit autobiographischen Erzählungen über Nachtblindheit, Monstern unterm Bett und Lichtern vor dem inneren Auge vermischen sich traditionelle Geschichten über die Entstehung des Mondes, der Suche nach den Sternen und dem Kampf gegen Alpträume.

Dieses Programm soll Augen öffnen, die Dunkelheit beleuchten und zeigen, dass sich in der Nacht nicht nur Ängste, sondern auch Lichter der Hoffnung verbergen.

Ort: KulturMarktHalle, Hanns-Eisler-Straße 93, 10409 Berlin
Beginn: 19:30 Uhr
Kosten: der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis (mindestens drei Euro)
Anmeldung: nicht erforderlich

Samstag, 21. Oktober 2023 - 11:00

¡ver-rückt! -Theater ab 4 Jahre

Tastführung:10:00 Uhr

Ich träume von dieser Maschine, die besteht aus vielen kleinen Teilen, die miteinander funktionieren. Gibt es einen Bauplan für Insekten? Sind Insekten auch Maschinen? Wie viele Teile entstehen, wenn etwas kaputt geht? Kann ich aus kaputten Dingen etwas neu erfinden? Mit wenig Sprache, wandelbaren Materialien, bewegten Bildern, Live-Zeichnungen und Sounds untersuchen zwei Performer*innen das ver-rückte Chaos der Insekten-Welt.

Ort: FELD Theater für junges Publikum, Gleditschstr. 5, 10781 Berlin
Tickets: Tel. 030 92 12 41 50, E-Mail: tickets[at]jungesfeld.de

Samstag, 21. Oktober 2023 - 19:30

Audiodeskription und Tastführung: Carmen von Georges Bizet

Mit seiner „Carmen“ schrieb Georges Bizet eine Kampf-Ansage an die romantische Oper: Mit ihrem unbeugsamen Freiheitswillen verkörpert die Titelheldin das Gegenbild zu den passiven, leidenden Frauenfiguren, die zuvor die Opernbühne beherrscht hatten. Doch anti-romantisch ist „Carmen“ in einem noch umfassenderen Sinn: Bizets Oper zeigt eine Welt, in der Liebe als zwischenmenschliches Gefühl keinen Platz mehr hat und längst durch Sex und Gewalt abgelöst wurde. Carmen und der Torero Escamillo sind Repräsentanten dieser Gesellschaft, in der nur noch das Recht des Stärkeren zählt. Eine Welt, in der Don José mit seinem bürgerlichen Ideal von Liebe ein Fremdling bleibt, der zum Scheitern verurteilt ist. Mit diesem illusionslosen Blick auf die Trostlosigkeit der menschlichen Existenz steht Bizet in unmittelbarer Nähe zu den Romanen eines Émile Zola – entgegen dem Klischeebild vieler Aufführungen ist Bizets Spanien ein Ort, der die Hässlichkeit der Armut in hellem Licht zeigt. Zur audiodeskriptiven Einführung: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b96-einfuehrung-carmen.

Ort: Deutsche Oper Berlin, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin
Beginn: Tastführung ab 17:30 Uhr, Aufführung ab 19:30 Uhr
Preise: die Audiodeskriptionskarten kosten einheitlich 25,00 Euro, die Begleitkarte ist frei
Tickets: Tel. 030 34 38 43 43, E-Mail: info[at]deutscheoperberlin.de

Sonntag, 22. Oktober 2023 - 11:00

"Das Spiel", Theater für Familien mit Audiodeskription

Tastführung: 9:30 Uhr
Füchse gegen Pinguine, 0:0 und Anpfiff! Das Kinderstück erzählt mit großem Witz davon, was alles schief gehen kann auf dem Bolzplatz. Da hat eine Spielerin ihr Trikot vergessen und die Mittellinie wurde auch noch nicht gezogen. Jetzt fehlt nur noch ein Eigentor auf der Liste der Peinlichkeiten. Absolut nichts funktioniert wie geplant, aber alle geben ihr Bestes und wollen nur eins: Fußball spielen – und natürlich gewinnen. 

„Das Spiel“ ist nicht nur ein großer Spaß für alle ab 5 Jahren, sondern erlaubt den Kindern auch die spielerische Begegnung mit Fragen wie: Wann ist mir etwas peinlich; was mache ich, wenn etwas schief geht; worauf bin ich besonders stolz oder wie gehe ich damit um, wenn ich mich schäme..
Zur audiodeskriptiven Einführung

Ort: Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin (S- und U-Bahn U5 bis Frankfurter Allee, Tram 16, M13 bis Rathaus Lichtenberg)

Kosten: 13,00 Euro / ermäßigt 9,00 Euro; Karten für Kinder: 7,00 Euro; Begleitperson frei

Anmeldung: Tel. 030 55 77 52 52, E-Mail: service[at]parkaue.de

Montag, 23. Oktober 2023 - 19:00

Audiodeskription: PRESENTS:2023

Performance benötigt keinen nicht-be_hinderten oder physisch anwesenden Körper. Das zeigt die Online-Ausstellung “PRESENTS:2023”, in der Videoarbeiten von dreizehn kranken, be_hinderten, tauben und pflegenden Künstler*innen das Verständnis von darstellender Kunst erweitern. Auf der digitalen Bühne HAU4 und im Journal der Berlin Art Week versammeln die Kurator*innen Frances Breden und RA Walden Werke, die körperlich, unmittelbar und im Hier und Jetzt stattfinden, ohne den Körper zu zwingen, den ableistischen Normen des Kunstschaffens zu entsprechen. Zusätzlich zu den Videoarbeiten hat jede*r Künstler*in mit “performativen Scores” Aufgaben entwickelt, welche die Zuschauenden selbst im eigenen Zuhause ausführen können. Auf HAU4 zeigte RA Walden zuletzt 2022 die Videoarbeit “Science Fiction Is Not Pretend”.

Ort: HAU2, Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin, S-Bahn bis Anhalter Bahnhof, U-Bahn U1, U3 und U6 bis Hallesches Tor oder U1, U3 und U7 bis Möckernbrücke
Beginn: 19 Uhr
Kosten: 17,00 Euro, ermäßigt 9,00 Euro, Begleitung ist frei
Tickets: Tel. 030 25 90 04 27, E-Mail: tickets[at]hebbel-am-ufer.de oder Ticketshop: https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/2154559?_locale=de

Donnerstag, 26. Oktober 2023 - 15:00

Tastführung – Bismarck-Streit

Kultfigur und Denkmalsturz in einer interaktiven Ausstellung. Ausstellungsüberblick und Bismarck zum Anfassen.

Ort: Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin (Bus X33 bis Zitadelle Spandau oder U7 bis Zitadelle)
Eintritt ist frei, Begleitperson ist kostenlos
Anmeldung bis 2 Tage vorher: Tel. 030 35 49 44-445, E-Mail: christina.buech[at]zitadelle-berlin.de

Donnerstag, 26. Oktober 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Donnerstag, 26. Oktober 2023 - 19:30

Audiodeskription und Tastführung: Carmen von Georges Bizet

Mit seiner „Carmen“ schrieb Georges Bizet eine Kampf-Ansage an die romantische Oper: Mit ihrem unbeugsamen Freiheitswillen verkörpert die Titelheldin das Gegenbild zu den passiven, leidenden Frauenfiguren, die zuvor die Opernbühne beherrscht hatten. Doch anti-romantisch ist „Carmen“ in einem noch umfassenderen Sinn: Bizets Oper zeigt eine Welt, in der Liebe als zwischenmenschliches Gefühl keinen Platz mehr hat und längst durch Sex und Gewalt abgelöst wurde. Carmen und der Torero Escamillo sind Repräsentanten dieser Gesellschaft, in der nur noch das Recht des Stärkeren zählt. Eine Welt, in der Don José mit seinem bürgerlichen Ideal von Liebe ein Fremdling bleibt, der zum Scheitern verurteilt ist. Mit diesem illusionslosen Blick auf die Trostlosigkeit der menschlichen Existenz steht Bizet in unmittelbarer Nähe zu den Romanen eines Émile Zola – entgegen dem Klischeebild vieler Aufführungen ist Bizets Spanien ein Ort, der die Hässlichkeit der Armut in hellem Licht zeigt. Zur audiodeskriptiven Einführung: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b96-einfuehrung-carmen.

Ort: Deutsche Oper Berlin, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin
Beginn: Tastführung ab 17:30 Uhr, Aufführung ab 19:30 Uhr
Preise: die Audiodeskriptionskarten kosten einheitlich 25,00 Euro, die Begleitkarte ist frei
Tickets: Tel. 030 34 38 43 43, E-Mail: info[at]deutscheoperberlin.de

Donnerstag, 26. Oktober 2023 - 20:30

Audiodeskription: Into the Dark in den Uferstudios

Wie prägen westliche Denkweisen unsere soziale und individuelle Wahrnehmung von Dunkelheit und Licht? Mit Into The Dark geben Jess Curtis und sein vielfältiges Ensemble dieser Frage einen konkreten Erfahrungsraum.

Sechs blinde, sehbehinderte und sehende Performer*innen bewegen sich in einer Landschaft aus Dunkelheit und Licht. Visuelle Sicherheiten geraten zunehmend ins Wanken und fordern ein ästhetisches Erleben heraus, das Physisches und Unterbewusstes in den Fokus der Wahrnehmung rückt.

Eine destabilisierende Choreografie um vermeintliche Wahrheiten; ein Aufbegehren gegen etablierte Wissens- und Handlungskategorien; eine spürbare Performance, welche die omnipräsente Dominanz des Auges kritisch hinterfragt.

Ort: Uferstudios, Uferstudio 14, Uferstraße 23 & Badstraße 41, 13357 Berlin (Fahrverbindung: U8 bis Pankstraße oder Osloer Straße, U9 bis Nauener Platz oder Osloer Straße)
Beginn: Tastführung ab 19:30 Uhr, Aufführung ab 20:30 Uhr
Kosten: je nach Kategorie 10,00 bis 25,00 Euro, Begleitung ist frei
Anmeldung: Tel. 030 20 05 92 70, E-Mail: anmeldung[at]tanzfabrik-berlin.de

Freitag, 27. Oktober 2023 - 16:00

Führung: VENUS Berlin

Führungen 16:00 und 18:00 Uhr

Die VENUS Berlin lädt blinde und sehbehinderte Menschen zu einem Rundgang über die Erotikmesse ein. Die Dragqueen Ella Mortadella lotst die Gruppe mit Charme und Witz durch den Messetrubel und lädt an Ausstellerständen zum Tasten, Riechen und Kosten ein.

Treffpunkt: 15 Minuten vor Führungsbeginn vor der Messe-Eingangshalle Nord (linker Eingang), Masurenallee/Hammarskjöldplatz, 14055 Berlin (S-Bahn bis Messe Nord/ICC; U-Bahn U2 bis Theodor-Heuss-Platz; Busse 143, 218, 349, M49 bis Haus des Rundfunks)
Kosten: kostenfrei durch Kooperation des ABSV mit der VENUS
Dauer: 90 Minuten
Anmeldung: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Freitag, 27. Oktober 2023 - 17:00

Die Blindfische laden ein: Robert Blum, ein sehbehinderter Freiheitskämpfer!

Robert Blum, ein sehbehinderter Freiheitskämpfer!

Ort: ABSV-Vereinshaus

Ort: Haus der Berliner Blinden und Sehbehinderten, ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin
Anfahrt: S-Bahn S7, Bus 186 und M19 bis Grunewald

Freitag, 27. Oktober 2023 - 20:30

Audiodeskription: Into the Dark in den Uferstudios

Wie prägen westliche Denkweisen unsere soziale und individuelle Wahrnehmung von Dunkelheit und Licht? Mit Into The Dark geben Jess Curtis und sein vielfältiges Ensemble dieser Frage einen konkreten Erfahrungsraum.

Sechs blinde, sehbehinderte und sehende Performer*innen bewegen sich in einer Landschaft aus Dunkelheit und Licht. Visuelle Sicherheiten geraten zunehmend ins Wanken und fordern ein ästhetisches Erleben heraus, das Physisches und Unterbewusstes in den Fokus der Wahrnehmung rückt.

Eine destabilisierende Choreografie um vermeintliche Wahrheiten; ein Aufbegehren gegen etablierte Wissens- und Handlungskategorien; eine spürbare Performance, welche die omnipräsente Dominanz des Auges kritisch hinterfragt.

Ort: Uferstudios, Uferstudio 14, Uferstraße 23 & Badstraße 41, 13357 Berlin (Fahrverbindung: U8 bis Pankstraße oder Osloer Straße, U9 bis Nauener Platz oder Osloer Straße)
Beginn: Tastführung ab 19:30 Uhr, Aufführung ab 20:30 Uhr
Kosten: je nach Kategorie 10,00 bis 25,00 Euro, Begleitung ist frei
Anmeldung: Tel. 030 20 05 92 70, E-Mail: anmeldung[at]tanzfabrik-berlin.de

Samstag, 28. Oktober 2023 - 11:00

Tastführung: "Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau"

Während der Führung im ehemaligen Grenzstreifen werden die Folgen des Mauerbaus exemplarisch anhand der Bernauer Straße aufgezeigt. Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen erleben den historischen Ort mithilfe von Hör- und Tasteindrücken: Historische Spuren, Mauerreste, Höreindrücke und taktile Medien machen die Geschichte des geteilten Berlins fassbar.

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin
(S-Bahn, Tram 12, M5, M8, M10 oder Bus 247 bis Nordbahnhof)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro pro Person; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 21 30 85-123, E-Mail: info[at]stiftung-berliner-mauer.de

Samstag, 28. Oktober 2023 - 20:30

Audiodeskription: Into the Dark in den Uferstudios

Wie prägen westliche Denkweisen unsere soziale und individuelle Wahrnehmung von Dunkelheit und Licht? Mit Into The Dark geben Jess Curtis und sein vielfältiges Ensemble dieser Frage einen konkreten Erfahrungsraum.

Sechs blinde, sehbehinderte und sehende Performer*innen bewegen sich in einer Landschaft aus Dunkelheit und Licht. Visuelle Sicherheiten geraten zunehmend ins Wanken und fordern ein ästhetisches Erleben heraus, das Physisches und Unterbewusstes in den Fokus der Wahrnehmung rückt.

Eine destabilisierende Choreografie um vermeintliche Wahrheiten; ein Aufbegehren gegen etablierte Wissens- und Handlungskategorien; eine spürbare Performance, welche die omnipräsente Dominanz des Auges kritisch hinterfragt.

Ort: Uferstudios, Uferstudio 14, Uferstraße 23 & Badstraße 41, 13357 Berlin (Fahrverbindung: U8 bis Pankstraße oder Osloer Straße, U9 bis Nauener Platz oder Osloer Straße)
Beginn: Tastführung ab 19:30 Uhr, Aufführung ab 20:30 Uhr
Kosten: je nach Kategorie 10,00 bis 25,00 Euro, Begleitung ist frei
Anmeldung: Tel. 030 20 05 92 70, E-Mail: anmeldung[at]tanzfabrik-berlin.de

Sonntag, 29. Oktober 2023 - 18:00

Audiodeskription: Into the Dark in den Uferstudios

Wie prägen westliche Denkweisen unsere soziale und individuelle Wahrnehmung von Dunkelheit und Licht? Mit Into The Dark geben Jess Curtis und sein vielfältiges Ensemble dieser Frage einen konkreten Erfahrungsraum.

Sechs blinde, sehbehinderte und sehende Performer*innen bewegen sich in einer Landschaft aus Dunkelheit und Licht. Visuelle Sicherheiten geraten zunehmend ins Wanken und fordern ein ästhetisches Erleben heraus, das Physisches und Unterbewusstes in den Fokus der Wahrnehmung rückt.

Eine destabilisierende Choreografie um vermeintliche Wahrheiten; ein Aufbegehren gegen etablierte Wissens- und Handlungskategorien; eine spürbare Performance, welche die omnipräsente Dominanz des Auges kritisch hinterfragt.

Ort: Uferstudios, Uferstudio 14, Uferstraße 23 & Badstraße 41, 13357 Berlin (Fahrverbindung: U8 bis Pankstraße oder Osloer Straße, U9 bis Nauener Platz oder Osloer Straße)
Beginn: Tastführung ab 17 Uhr, Aufführung ab 18 Uhr
Kosten: je nach Kategorie 10,00 bis 25,00 Euro, Begleitung ist frei
Anmeldung: Tel. 030 20 05 92 70, E-Mail: anmeldung[at]tanzfabrik-berlin.de

Mittwoch, 1. November 2023 - 20:00

Theaterstück „Bauchgefühl“ mit Tastführung und Audiodeskription

Wer möchte ein Baby bekommen und soll nicht? Und wer möchte keine Babys bekommen, aber soll? In einem unterhaltsamen Geburtsvorbereitungskurs verhandeln Performer*innen von Theater Thikwa und das feministische Kollektiv hannsjana die großen politischen Fragen, die sich tagtäglich an ihre Bäuche richten. Zum Beispiel, was reinkommt: Bier, Kuchen oder Kinder – und was rauskommen darf. In einer humorvollen Bühnenshow übernehmen die Performer*innen in „Bauchgefühl“ selbst die Verantwortung für sich und andere, entwickeln neue Formen von Reproduktion, Elternschaft und Fürsorge – oder entscheiden sich bewusst dagegen, ihre Körper und ihre Aufmerksamkeit mit irgendwem zu teilen. Vor den Vorstellungen gibt es eine Tastführung, um das Bühnenbild und die Kostüme zu betasten. Die Tastführung beginnt um 19 Uhr und wir treffen uns dafür im Theaterfoyer. Das Theaterstück beginnt um 20 Uhr.

Ort: Theater Thikwa (in den Mühlenhaupthöfen), Fidicinstraße 40, 10965 Berlin (U-Bahn U6 oder Bus M43 bis Platz der Luftbrücke oder Bus M19 bis Mehringdamm)
Dauer: 30 Minuten Audiodeskription + 60 Minuten Theaterstück
Kosten: 17,90 Euro / ermäßigt 11,30 Euro, Begleitperson frei
Ticketbuchung: Tel. 030 61 20 26 20, E-Mail: silke.stuck[at]thikwa.de

Donnerstag, 2. November 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Donnerstag, 2. November 2023 - 20:00

Theaterstück „Bauchgefühl“ mit Tastführung und Audiodeskription

Wer möchte ein Baby bekommen und soll nicht? Und wer möchte keine Babys bekommen, aber soll? In einem unterhaltsamen Geburtsvorbereitungskurs verhandeln Performer*innen von Theater Thikwa und das feministische Kollektiv hannsjana die großen politischen Fragen, die sich tagtäglich an ihre Bäuche richten. Zum Beispiel, was reinkommt: Bier, Kuchen oder Kinder – und was rauskommen darf. In einer humorvollen Bühnenshow übernehmen die Performer*innen in „Bauchgefühl“ selbst die Verantwortung für sich und andere, entwickeln neue Formen von Reproduktion, Elternschaft und Fürsorge – oder entscheiden sich bewusst dagegen, ihre Körper und ihre Aufmerksamkeit mit irgendwem zu teilen. Vor den Vorstellungen gibt es eine Tastführung, um das Bühnenbild und die Kostüme zu betasten. Die Tastführung beginnt um 19 Uhr und wir treffen uns dafür im Theaterfoyer. Das Theaterstück beginnt um 20 Uhr.

Ort: Theater Thikwa (in den Mühlenhaupthöfen), Fidicinstraße 40, 10965 Berlin (U-Bahn U6 oder Bus M43 bis Platz der Luftbrücke oder Bus M19 bis Mehringdamm)
Dauer: 30 Minuten Audiodeskription + 60 Minuten Theaterstück
Kosten: 17,90 Euro / ermäßigt 11,30 Euro, Begleitperson frei
Ticketbuchung: Tel. 030 61 20 26 20, E-Mail: silke.stuck[at]thikwa.de

Freitag, 3. November 2023 - 20:00

Theaterstück „Bauchgefühl“ mit Tastführung und Audiodeskription

Wer möchte ein Baby bekommen und soll nicht? Und wer möchte keine Babys bekommen, aber soll? In einem unterhaltsamen Geburtsvorbereitungskurs verhandeln Performer*innen von Theater Thikwa und das feministische Kollektiv hannsjana die großen politischen Fragen, die sich tagtäglich an ihre Bäuche richten. Zum Beispiel, was reinkommt: Bier, Kuchen oder Kinder – und was rauskommen darf. In einer humorvollen Bühnenshow übernehmen die Performer*innen in „Bauchgefühl“ selbst die Verantwortung für sich und andere, entwickeln neue Formen von Reproduktion, Elternschaft und Fürsorge – oder entscheiden sich bewusst dagegen, ihre Körper und ihre Aufmerksamkeit mit irgendwem zu teilen. Vor den Vorstellungen gibt es eine Tastführung, um das Bühnenbild und die Kostüme zu betasten. Die Tastführung beginnt um 19 Uhr und wir treffen uns dafür im Theaterfoyer. Das Theaterstück beginnt um 20 Uhr.

Ort: Theater Thikwa (in den Mühlenhaupthöfen), Fidicinstraße 40, 10965 Berlin (U-Bahn U6 oder Bus M43 bis Platz der Luftbrücke oder Bus M19 bis Mehringdamm)
Dauer: 30 Minuten Audiodeskription + 60 Minuten Theaterstück
Kosten: 17,90 Euro / ermäßigt 11,30 Euro, Begleitperson frei
Ticketbuchung: Tel. 030 61 20 26 20, E-Mail: silke.stuck[at]thikwa.de

Samstag, 4. November 2023 - 19:30

Audiodeskription und Tastführung: Dreigroschenoper

Mit ihren legendären Songs und einer ebenso unverschämt wie klug im Hinblick auf Sozialkritik umgearbeiteten, im Kern trivialen Geschichte um Liebe, Verrat, Geschäft und Moral wurde die im Jahr 1928 im Theater am Schiffbauerdamm - dem heutigen Berliner Ensemble - uraufgeführte „Dreigroschenoper“ über Nacht zu einem weltweiten Überraschungs-Hit.

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, lauten die berühmten Zeilen - doch wer im Wohlstand lebt, lebt zwar angenehm, ist aber noch lange nicht gut. So haben Mackie Messer, Peachum und Co. notgedrungenvor allem ihren eigenen materiellen Vorteil im Blick und betreiben einen erheblichen theatralen Aufwand, um ihn ohne Skrupel durchzusetzen und gleichzeitig genau das zu verschleiern oder sogar zu beschönigen. Denn wer wäre nicht gern gut?

Audiodeskriptive Einführung: https://spielplanaudiodeskription.podigee.io/b68-einfuehrung-dreigroschenoper

Ort: Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin, S+U Friedrichstraße
Beginn: Tastführung ab 17 Uhr, Aufführung ab 19.30 Uhr
Kosten: Die Karten kosten zwischen 16 und 50 Euro. Bei Zeichen "B" im Schwerbehinderten-Ausweis gibt es fünfzig Prozent Ermäßigung für Sie selbst und Ihre Begleitung
Anmeldung: Tel. 030 28 40 81 55, E-Mail: theaterkasse[at]berliner-ensemble.de

Samstag, 4. November 2023 - 20:00

Theaterstück „Bauchgefühl“ mit Tastführung und Audiodeskription

Wer möchte ein Baby bekommen und soll nicht? Und wer möchte keine Babys bekommen, aber soll? In einem unterhaltsamen Geburtsvorbereitungskurs verhandeln Performer*innen von Theater Thikwa und das feministische Kollektiv hannsjana die großen politischen Fragen, die sich tagtäglich an ihre Bäuche richten. Zum Beispiel, was reinkommt: Bier, Kuchen oder Kinder – und was rauskommen darf. In einer humorvollen Bühnenshow übernehmen die Performer*innen in „Bauchgefühl“ selbst die Verantwortung für sich und andere, entwickeln neue Formen von Reproduktion, Elternschaft und Fürsorge – oder entscheiden sich bewusst dagegen, ihre Körper und ihre Aufmerksamkeit mit irgendwem zu teilen. Vor den Vorstellungen gibt es eine Tastführung, um das Bühnenbild und die Kostüme zu betasten. Die Tastführung beginnt um 19 Uhr und wir treffen uns dafür im Theaterfoyer. Das Theaterstück beginnt um 20 Uhr.

Ort: Theater Thikwa (in den Mühlenhaupthöfen), Fidicinstraße 40, 10965 Berlin (U-Bahn U6 oder Bus M43 bis Platz der Luftbrücke oder Bus M19 bis Mehringdamm)
Dauer: 30 Minuten Audiodeskription + 60 Minuten Theaterstück
Kosten: 17,90 Euro / ermäßigt 11,30 Euro, Begleitperson frei
Ticketbuchung: Tel. 030 61 20 26 20, E-Mail: silke.stuck[at]thikwa.de

Sonntag, 5. November 2023 - 11:00

Museumstour zum Anfassen: Schifffahrt

Was ist eine Treidellok und wie lebt es sich auf hoher See? Gemeinsam erkunden seheingeschränkte und sehende Guides mit Ihnen die Geschichte der Schifffahrt. Ausgewählte Objekte wie historische Segelboote und Schiffsschrauben dürfen ertastet werden. Hörbeiträge und taktile Modelle verstärken das Erlebnis. Die inklusive Museumstour eignet sich für blinde, seheingeschränkte und sehende Besucherinnen und Besucher.

Treffpunkt: Eingangshalle, Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin
Dauer: 60 min
Kosten: Führung 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 902 54-0, E-Mail: tickets[at]technikmuseum.berlin

Sonntag, 5. November 2023 - 13:00

Schloss Charlottenburg. Der Neue Flügel und die Festsäle Friedrichs des Großen

Das Schloss Charlottenburg ist das größte Schloss der preußischen Herrscherfamilie in der Mitte Berlins. Im Rahmen der Führung können Sie den Schlossbau anhand von Modellen kennenlernen und im Neuen Flügel die Säle aus der Zeit Friedrichs des Großen besichtigen. Im Neuen Flügel befinden sich Gemälde des berühmten französischen Malers Antoine Watteau, der zu den Lieblingskünstlern dieses Königs gehörte.

Treffpunkt: Schloss Charlottenburg, Gruppenschalter, Spandauer Damm 20-24, 14059 Berlin
Der Gruppenschalter befindet sich im Quergebäude des Hauptschlosses, links vom Reiterstandbild.
(Busse 109, 309, M45 bis Schloss Charlottenburg, S-Bahn bis Westend, U-Bahn U7 bis Richard-Wagner-Platz)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 3,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 320 91-0, E-Mail gruppenkasse-charlottenburg[at]spsg.de

Dienstag, 7. November 2023 - 11:00

Plan B im Theater Strahl mit Audiodeskription

Also „Leben“, das geht ja so: ein braves Kind sein, gute Noten in der Schule haben, fleißig arbeiten und Geld verdienen, heiraten, neue brave Kinder großziehen, Rente genießen, schön sterben (die Unkosten für die Bestattung sind im Idealfall vorher schon beglichen). Das ist der Plan. Alles andere ist gefährlich, auf jeden Fall nicht normal – so wird es vielen Jugendlichen immer wieder düster mahnend vorgebetet. Warum eigentlich?

Plan B erzählt von einer Gruppe Teenagerinnen, die das Verlassen des vorgezeichneten Lebenswegs nicht mehr als Absturz sehen wollen. Als eine von ihnen ungeplant schwanger wird, definieren sie die Schwangerschaft zur revolutionären Geste um. Sie entwickeln einen gemeinsamen Plan, denken über alternative Lebensentwürfe nach, sprengen gesellschaftliche Stereotype und entwerfen ihre eigene Zukunft. Dieser Plan B macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Aber er verwandelt den vermeintlichen Supergau in Selbstbestimmung. Und das ist nur der Anfang.

Ort: Theater Strahl Berlin, Kulturhaus Schöneberg (Probebühne), Kyffhäuser Straße 23, 10781 Berlin
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 16,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro, Begleitperson: 7,50 Euro
Tickets: Montag bis Donnerstag 12 bis 16 Uhr, Tel. 030 69 59 92 22, E-Mail: tickets[at]theater-strahl.de

Dienstag, 7. November 2023 - 20:00

Theaterstück „Bauchgefühl“ mit Tastführung und Audiodeskription

Wer möchte ein Baby bekommen und soll nicht? Und wer möchte keine Babys bekommen, aber soll? In einem unterhaltsamen Geburtsvorbereitungskurs verhandeln Performer*innen von Theater Thikwa und das feministische Kollektiv hannsjana die großen politischen Fragen, die sich tagtäglich an ihre Bäuche richten. Zum Beispiel, was reinkommt: Bier, Kuchen oder Kinder – und was rauskommen darf. In einer humorvollen Bühnenshow übernehmen die Performer*innen in „Bauchgefühl“ selbst die Verantwortung für sich und andere, entwickeln neue Formen von Reproduktion, Elternschaft und Fürsorge – oder entscheiden sich bewusst dagegen, ihre Körper und ihre Aufmerksamkeit mit irgendwem zu teilen. Vor den Vorstellungen gibt es eine Tastführung, um das Bühnenbild und die Kostüme zu betasten. Die Tastführung beginnt um 19 Uhr und wir treffen uns dafür im Theaterfoyer. Das Theaterstück beginnt um 20 Uhr.

Ort: Theater Thikwa (in den Mühlenhaupthöfen), Fidicinstraße 40, 10965 Berlin (U-Bahn U6 oder Bus M43 bis Platz der Luftbrücke oder Bus M19 bis Mehringdamm)
Dauer: 30 Minuten Audiodeskription + 60 Minuten Theaterstück
Kosten: 17,90 Euro / ermäßigt 11,30 Euro, Begleitperson frei
Ticketbuchung: Tel. 030 61 20 26 20, E-Mail: silke.stuck[at]thikwa.de

Mittwoch, 8. November 2023 - 11:00

Plan B im Theater Strahl mit Audiodeskription

Also „Leben“, das geht ja so: ein braves Kind sein, gute Noten in der Schule haben, fleißig arbeiten und Geld verdienen, heiraten, neue brave Kinder großziehen, Rente genießen, schön sterben (die Unkosten für die Bestattung sind im Idealfall vorher schon beglichen). Das ist der Plan. Alles andere ist gefährlich, auf jeden Fall nicht normal – so wird es vielen Jugendlichen immer wieder düster mahnend vorgebetet. Warum eigentlich?

Plan B erzählt von einer Gruppe Teenagerinnen, die das Verlassen des vorgezeichneten Lebenswegs nicht mehr als Absturz sehen wollen. Als eine von ihnen ungeplant schwanger wird, definieren sie die Schwangerschaft zur revolutionären Geste um. Sie entwickeln einen gemeinsamen Plan, denken über alternative Lebensentwürfe nach, sprengen gesellschaftliche Stereotype und entwerfen ihre eigene Zukunft. Dieser Plan B macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Aber er verwandelt den vermeintlichen Supergau in Selbstbestimmung. Und das ist nur der Anfang.

Ort: Theater Strahl Berlin, Kulturhaus Schöneberg (Probebühne), Kyffhäuser Straße 23, 10781 Berlin
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 16,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro, Begleitperson: 7,50 Euro
Tickets: Montag bis Donnerstag 12 bis 16 Uhr, Tel. 030 69 59 92 22, E-Mail: tickets[at]theater-strahl.de

Mittwoch, 8. November 2023 - 20:00

Theaterstück „Bauchgefühl“ mit Tastführung und Audiodeskription

Wer möchte ein Baby bekommen und soll nicht? Und wer möchte keine Babys bekommen, aber soll? In einem unterhaltsamen Geburtsvorbereitungskurs verhandeln Performer*innen von Theater Thikwa und das feministische Kollektiv hannsjana die großen politischen Fragen, die sich tagtäglich an ihre Bäuche richten. Zum Beispiel, was reinkommt: Bier, Kuchen oder Kinder – und was rauskommen darf. In einer humorvollen Bühnenshow übernehmen die Performer*innen in „Bauchgefühl“ selbst die Verantwortung für sich und andere, entwickeln neue Formen von Reproduktion, Elternschaft und Fürsorge – oder entscheiden sich bewusst dagegen, ihre Körper und ihre Aufmerksamkeit mit irgendwem zu teilen. Vor den Vorstellungen gibt es eine Tastführung, um das Bühnenbild und die Kostüme zu betasten. Die Tastführung beginnt um 19 Uhr und wir treffen uns dafür im Theaterfoyer. Das Theaterstück beginnt um 20 Uhr.

Ort: Theater Thikwa (in den Mühlenhaupthöfen), Fidicinstraße 40, 10965 Berlin (U-Bahn U6 oder Bus M43 bis Platz der Luftbrücke oder Bus M19 bis Mehringdamm)
Dauer: 30 Minuten Audiodeskription + 60 Minuten Theaterstück
Kosten: 17,90 Euro / ermäßigt 11,30 Euro, Begleitperson frei
Ticketbuchung: Tel. 030 61 20 26 20, E-Mail: silke.stuck[at]thikwa.de

Donnerstag, 9. November 2023 - 11:00

Plan B im Theater Strahl mit Audiodeskription

Also „Leben“, das geht ja so: ein braves Kind sein, gute Noten in der Schule haben, fleißig arbeiten und Geld verdienen, heiraten, neue brave Kinder großziehen, Rente genießen, schön sterben (die Unkosten für die Bestattung sind im Idealfall vorher schon beglichen). Das ist der Plan. Alles andere ist gefährlich, auf jeden Fall nicht normal – so wird es vielen Jugendlichen immer wieder düster mahnend vorgebetet. Warum eigentlich?

Plan B erzählt von einer Gruppe Teenagerinnen, die das Verlassen des vorgezeichneten Lebenswegs nicht mehr als Absturz sehen wollen. Als eine von ihnen ungeplant schwanger wird, definieren sie die Schwangerschaft zur revolutionären Geste um. Sie entwickeln einen gemeinsamen Plan, denken über alternative Lebensentwürfe nach, sprengen gesellschaftliche Stereotype und entwerfen ihre eigene Zukunft. Dieser Plan B macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Aber er verwandelt den vermeintlichen Supergau in Selbstbestimmung. Und das ist nur der Anfang.

Ort: Theater Strahl Berlin, Kulturhaus Schöneberg (Probebühne), Kyffhäuser Straße 23, 10781 Berlin
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 16,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro, Begleitperson: 7,50 Euro
Tickets: Montag bis Donnerstag 12 bis 16 Uhr, Tel. 030 69 59 92 22, E-Mail: tickets[at]theater-strahl.de

Donnerstag, 9. November 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Donnerstag, 9. November 2023 - 18:00

Plan B im Theater Strahl mit Audiodeskription

Also „Leben“, das geht ja so: ein braves Kind sein, gute Noten in der Schule haben, fleißig arbeiten und Geld verdienen, heiraten, neue brave Kinder großziehen, Rente genießen, schön sterben (die Unkosten für die Bestattung sind im Idealfall vorher schon beglichen). Das ist der Plan. Alles andere ist gefährlich, auf jeden Fall nicht normal – so wird es vielen Jugendlichen immer wieder düster mahnend vorgebetet. Warum eigentlich?

Plan B erzählt von einer Gruppe Teenagerinnen, die das Verlassen des vorgezeichneten Lebenswegs nicht mehr als Absturz sehen wollen. Als eine von ihnen ungeplant schwanger wird, definieren sie die Schwangerschaft zur revolutionären Geste um. Sie entwickeln einen gemeinsamen Plan, denken über alternative Lebensentwürfe nach, sprengen gesellschaftliche Stereotype und entwerfen ihre eigene Zukunft. Dieser Plan B macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Aber er verwandelt den vermeintlichen Supergau in Selbstbestimmung. Und das ist nur der Anfang.

Ort: Theater Strahl Berlin, Kulturhaus Schöneberg (Probebühne), Kyffhäuser Straße 23, 10781 Berlin
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 16,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro, Begleitperson: 7,50 Euro
Tickets: Montag bis Donnerstag 12 bis 16 Uhr, Tel. 030 69 59 92 22, E-Mail: tickets[at]theater-strahl.de

Freitag, 10. November 2023 - 11:00

Plan B im Theater Strahl mit Audiodeskription

Also „Leben“, das geht ja so: ein braves Kind sein, gute Noten in der Schule haben, fleißig arbeiten und Geld verdienen, heiraten, neue brave Kinder großziehen, Rente genießen, schön sterben (die Unkosten für die Bestattung sind im Idealfall vorher schon beglichen). Das ist der Plan. Alles andere ist gefährlich, auf jeden Fall nicht normal – so wird es vielen Jugendlichen immer wieder düster mahnend vorgebetet. Warum eigentlich?

Plan B erzählt von einer Gruppe Teenagerinnen, die das Verlassen des vorgezeichneten Lebenswegs nicht mehr als Absturz sehen wollen. Als eine von ihnen ungeplant schwanger wird, definieren sie die Schwangerschaft zur revolutionären Geste um. Sie entwickeln einen gemeinsamen Plan, denken über alternative Lebensentwürfe nach, sprengen gesellschaftliche Stereotype und entwerfen ihre eigene Zukunft. Dieser Plan B macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Aber er verwandelt den vermeintlichen Supergau in Selbstbestimmung. Und das ist nur der Anfang.

Ort: Theater Strahl Berlin, Kulturhaus Schöneberg (Probebühne), Kyffhäuser Straße 23, 10781 Berlin
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 16,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro, Begleitperson: 7,50 Euro
Tickets: Montag bis Donnerstag 12 bis 16 Uhr, Tel. 030 69 59 92 22, E-Mail: tickets[at]theater-strahl.de

Samstag, 11. November 2023 - 13:00

Akustisch und haptisch durch BERLIN GLOBAL

Im Zentrum dieser Führung stehen die detaillierten Erläuterungen und Beschreibungen der Themenräume und Installationen. Die Teilnehmenden dürfen dicht an ausgewählte Objekte herantreten, bei Bedarf werden diese noch stärker ausgeleuchtet. Einige Objekte wie ein Fernmeldesprecher, die riesige Stahltür des ehemaligen Techno-Clubs „Tresor“ oder eine Figur des „Roten Matrosen“ aus Metall erschließen sich durch das Ertasten. Weitere Geschichten werden durch zusätzliche Repliken, tastbare Material- und Hörproben erfahrbar gemacht, wofür ausreichend Zeit eingeplant ist.

Ein taktiles Bodenleitsystem führt durch die gesamte Ausstellung. Die interaktiven Mehr-Erleben-Stationen bieten Informationen in Braille und Profilschrift. Der Mediaguide beinhaltet eine audiodeskriptive Spur. Assistenzhunde sind willkommen.

Treffpunkt: Eingang zur Ausstellung im 1. OG im Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin (U-Bahn U5 bis Museumsinsel)
Dauer: 120 Minuten
Preis: 8,00 Euro, Begleitpersonen frei
Anmeldung: Tel. 030 99 211 89 89

Samstag, 11. November 2023 - 14:00

Ausstellungsgespräch: Johann Gottfried Schadow

In der Sammlung der Nationalgalerie befindet sich mit ca. 150 Arbeiten der weltweit umfassendste Bestand an plastischen Werken Schadows, darunter beide Originale der Prinzessinnengruppe. Seit der letzten Retrospektive vor fast 30 Jahren, deren Ausgangsort die Alte Nationalgalerie war, sind viele neue Erkenntnisse zu Künstler, Werk, Werkstattbetrieb und Arbeitsmethoden bekannt geworden. Dies nicht zuletzt durch das großangelegte Forschungs- und Restaurierungsprojekt des Gipsoriginals der Prinzessinnengruppe aus Schadows Werkstatt, dessen Ergebnisse nun erstmals öffentlich vorgestellt werden.

Zahlreiche internationale Leihgaben, darunter plastische Bildwerke, Gemälde und Grafiken sowie kunsttheoretische Schriften bieten Einblicke in die Entstehung und Rezeption der Prinzessinnengruppe. Gezeigt werden Arbeiten von Zeitgenossen Schadows wie Gainsborough, Tischbein, Weitsch, Chodowiecki oder Begas.

Besucher*innen mit und ohne Sehbeeinträchtigung erkunden die Sonderausstellung „Berührende Formen – Johann Gottfried Schadow“ mit allen Sinnen. Es kommen Tastobjekte und Materialproben zum Einsatz.

Treffpunkt: Information, Alte Nationalgalerie, Foyer, Bodestraße 1–3, 10178 Berlin
(Fahrverbindung: S-Bahn bis Hackescher Markt, Busse 100, 200 bis Lust­garten und TXL bis Staatsoper, Tram M1, 12 bis Am Kupfergraben und M4, M5, M6 bis Hackescher Markt)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 15,00 Euro/ermäßigt 10,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel.: 030 266 42 42 42, E-Mail: service[at]smb.museum

Samstag, 11. November 2023 - 19:00

"Harold & Maude", Theater mit Audiodeskription

von Colin Higgins, gekürzte Version: Bettina Pinzl
Stück in zwei Akten (zwei Stunden mit Pause)

Die Geschichte einer Beziehung zwischen der alten lebenslustigen impulsiven und schrägen Maude und dem jungen zurückgezogen lebenden Harold, der vom Tod fasziniert ist und viel Zeit auf Friedhöfen und Beerdigungen verbringt. Im Laufe seiner Beziehung zu Maude lernt er das Leben schätzen und vieles erscheint plötzlich möglich. Erzählt mit einer Prise Utopie und viel Humor!

Zur Aufführung gebracht von PakT, einer Laienspielgruppe aus Pankow

Es spielen:

  • Maude: Heike Gerstenberger
  • Harold: Timo Schweitzer
  • Mrs. Chasen: Bettina Pinzl
  • Pater Finnegan: Roland Exner
  • Dr. Mathews + Masseur: Olaf Garbow
  • Nancy Mersch + Sylvie Gazel: Juliana Samoilowa
  • Sunshine Doré: Helena Kreuzer
  • Wachtmeister Bernhard: Cay Ross

Regie: Bettina Pinzl
Musik: Olaf Garbow, Cay Ross
Audiodeskription: Sibyll Plappert

Eintritt frei, Spende willkommen!
Anmeldung per E-mail: urova[at]web.de

Mittwoch, 15. November 2023 - 18:00

Telefonführung Wolf Biermann

Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum thematisiert Wolf Biermann vor dem Hintergrund der besonderen Stellung, die die Kultur in der DDR einnahm. Sie folgt dem Werdegang des Liedermachers von seiner Übersiedelung in die DDR über erste künstlerische Erfolge bis zum Auftrittsverbot und schließlich seiner Ausbürgerung.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5,00 Euro
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder -751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Donnerstag, 16. November 2023 - 15:30

Literaturtreff

Thema: Kinderliteratur in der DDR

Anmeldung: Tel. 0170 832 64 72 (Margit Grieshammer)

Donnerstag, 16. November 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Donnerstag, 16. November 2023 - 18:00

Weinprobe: Aus dem Schatzkästchen des Experten

Die City Stiftung Berlin und Together e. V. laden im Rahmen der Aktion Augen-Licht ein:

Floris Vlasman, CEO von FLORIS Catering, ist ein anerkannter Experte aus dem Gastronomiebereich. Einmal im Jahr öffnet er sein Schatzkästchen und schenkt unseren Gästen reinen Wein ein…

Lassen Sie sich überraschen, welche guten Tropfen diesmal kredenzt werden!

Ort: Floris Factory, Boschweg 7, 12057 Berlin, Bus 246 bis Haberstraße
Kosten: kostenfrei für ABSv-Mitglieder
Anmeldung: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Freitag, 17. November 2023 - 14:30

Nikolaikirche: Geschichte und Raum begreifen

Die Berliner Nikolaikirche bietet einen ganz besonderen Raumeindruck, der beim Rundgang durchs Kirchenschiff mit Klangproben und Tastmöglichkeiten vermittelt wird. Bauelemente und Objekte, die die Geschichte des Ortes veranschaulichen, werden dabei hervorgehoben und durch ausführliche Beschreibungen, Architekturmodelle und Tastobjekte zusätzlich erfahrbar gemacht. Die Führung bietet zudem Raum für Austausch und Fragen der Teilnehmenden.

Im anschließenden „Orgel-Chillout“ lässt die Orgel den Kirchenraum erklingen.

Mit Ugne Metzner (freie Kunstvermittlerin) und Lisa Sarachman (Kulturvermittlerin, Stadtmuseum Berlin)

In der Ausstellung befinden sich zwei Tastmodelle zur Architektur der Kirche. Erläuterungen zur Architektur liegen in Braille- und Profilschrift und in einer Audiodeskriptionsspur vor.

Ort: Museum Nikolaikirche (Kassenbereich), Nikolaikirchplatz, 10178 Berlin (Nähe U- und S-Bahnhof Alexanderplatz, U-Bahn U5 bis Rotes Rathaus, Busse 200, 248 bis Nikolaiviertel)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 5,00 Euro, Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 240 02-162, E-Mail: info[at]stadtmuseum.de

Samstag, 18. November 2023 - 14:00

Tastführung Isa Genzken

Spielerisch, rätselhaft und humorvoll: Die Skulpturen von Isa Genzken sprengen den Kunstbegriff. Zum 75. Geburtstag der Künstlerin werden Werke aus allen Schaffensphasen gezeigt. Wie kommen Schaufensterpuppen, Pizzakartons, Flugzeugfenster zusammen? Welche Themen und Motive werden verhandelt? Die Tandemführung für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen lädt zu einem dialogischen und multisinnlichen Rundgang mit einem Tastmodell der Nofretete und einer acht Meter großen Rose vor der Neuen Nationalgalerie ein.

Treffpunkt: Neue Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin (U-Bahn bis Potsdamer Platz, S-Bahn bis Potsdamer Platz, Bus bis Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz / Voßstraße, Kulturforum oder Philharmonie)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: Führung inklusive Eintritt 15,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro, Be­gleitperson frei.
Anmeldung erforderlich: Tel. 030 266 42 42 42 (Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr), Ticketbuchung: https://shop.smb.museum/#/product/event/109187?date=2023-10-07&date_id=239009&lang=de

Sonntag, 19. November 2023 - 11:00

Inklusive Führung: Edvard Munch und Berlin

Der norwegische Maler Edvard Munch gilt als Wegbereiter der Moderne in Berlin. Hier lebte und arbeitete der Künstler zur Jahrhundertwende.

Ausgehend von seinen Malereien und Druckgrafiken gehen wir in der Führung der Frage nach, was ihn dazu brachte, zu dieser Zeit an diesem Ort diesen künstlerischen Ausdruck zu entwickeln. Seine Arbeiten zeichnen sich durch einen intensiven Farbauftrag und eine oft skizzenhafte Malweise aus. Lässt sich daraus sein großer Einfluss auf Berliner Künstler*innen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erklären?

Die Führung lädt alle Teilnehmenden zum Mitmachen und Diskutieren ein. Ausführliche Bildbeschreibungen lassen die Werke Munchs und seiner Zeitgenoss*innen lebendig werden. Tastobjekte vermitteln einen Eindruck von den Motiven ausgewählter Bilder in der Ausstellung.

Tandemführung mit Christine Rieger und Markus Strieder

Ort: Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124–128, 10969 Berlin
Dauer: 120 min
Kosten: Museumseintritt 15,00 Euro, ermäßigt 9,00 Euro
Anmeldung: Museumsdienst Berlin, Tel. 030 24 74 98 88, E-Mail: museumsdienst[at]kulturprojekte.berlin

Donnerstag, 23. November 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Freitag, 24. November 2023 - 17:00

Geschichten und Lieder vom guten Essen

Ort: Haus der Berliner Blinden und Sehbehinderten, ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin
Anfahrt: S-Bahn S7, Bus 186 und M19 bis Grunewald

Samstag, 25. November 2023 - 11:00

Tastführung: "Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau"

Während der Führung im ehemaligen Grenzstreifen werden die Folgen des Mauerbaus exemplarisch anhand der Bernauer Straße aufgezeigt. Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen erleben den historischen Ort mithilfe von Hör- und Tasteindrücken: Historische Spuren, Mauerreste, Höreindrücke und taktile Medien machen die Geschichte des geteilten Berlins fassbar.

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin
(S-Bahn, Tram 12, M5, M8, M10 oder Bus 247 bis Nordbahnhof)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro pro Person; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 21 30 85-123, E-Mail: info[at]stiftung-berliner-mauer.de

Samstag, 25. November 2023 - 13:00

Führung mit Objektbeschreibungen: Roads not Taken, Deutsches Historisches Museum

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 3,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Sonntag, 26. November 2023 - 13:00

Alle können tanzen! Ballettworkshop

Wir bieten in Berlin Tanzworkshops an für alle, die Lust haben, mit uns gemeinsam den Tanz kennenzulernen, den eigenen Körper zu erforschen und kreativ zu werden.

Für die Teilnahme an unseren Workshops braucht man keine Vorkenntnisse und jede:r ist herzlich eingeladen.

Ort: KJA/SPZ Spandau, Seeburger Straße 9–11, 13581 Berlin
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 55,00 Euro, Teilnehmende bis 18 Jahre 15,00 Euro
Anmeldung: E-Mail ballettfuerblinde[at]gmail.com

Sonntag, 26. November 2023 - 15:00

Offene Bühne

ABSV-Mitglieder und ihre Freunde sind herzlich eingeladen, ihr musikalisches Können zu zeigen. Natürlich ist auch das Vorlesen von Texten oder Rezitieren von Gedichten möglich. Gäste sind herzlich willkommen!
Ort: ABSV-Vereinshaus
Wer auftreten möchte, bitte vorab bei Olaf Garbow melden, Tel.  030 793 43 09 (mit AB)

Donnerstag, 30. November 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Freitag, 1. Dezember 2023 - 11:00

Audiodeskription: "Gänsehaut" im Theater an der Parkaue

Ein Lieblingslied zum Mittanzen, bedrückende Nachrichten, die Berührung eines Lieblingsmenschen gehen uns unter die Haut. Die Haut, unser größtes Organ, besteht aus vielen Schichten, die uns schützen. Was unter die Haut geht, lässt sie vor Glück kribbeln, sich beängstigt oder vor Kälte zusammenziehen, verletzt uns oder wärmt angenehm. Manchmal bewegen sich dann auch die Härchen auf unserer Haut und wir bekommen Gänsehaut. Das Tanzstück macht sich auf die Suche danach, warum wir uns manchmal ein dickes Fell zulegen müssen, was uns berührt und vor allem, was uns bewegt!
Die Choreografin Modjgan Hashemian eröffnet ein Spannungsfeld von Berührung, angefangen bei Abstandsregelungen über Sehnsucht nach geliebten Menschen, bis hin zur innigen Umarmung. Dabei begegnen sich Menschen über sprachliche Barrikaden hinweg. In einem Stück für die Sinne soll Berührung in allen Facetten erfühlbar gemacht werden und uns näher zusammenbringen.

Ort: Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin (S- und U-Bahn U5 bis Frankfurter Allee, Tram 16, M13 bis Rathaus Lichtenberg)
Dauer: Tastführung ab 9:30 Uhr, Stück ab 11 Uhr
Kosten: 13,00 Euro / ermäßigt 9,00 Euro; Karten für Kinder: 7,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 55 77 52 52, E-Mail: service[at]parkaue.de

Dienstag, 5. Dezember 2023 - 16:30

Tastführung durch das Brecht-Weigel-Museum

Die Führung beginnt in Helene Weigels Wohnung im Erdgeschoss und führt in Bertolt Brechts Wohnung. Sie bietet neben ausgewählten, berührbaren Originalobjekten auch eigens erstellte Tastmodelle, darunter die Grundrisse der Wohnungen.

Der Rundgang findet als Tandemführung in Kooperation mit dem ABSV statt.

Zur Audio-Einführung

Treffpunkt: Brecht-Weigel-Museum, Chausseestraße 125, 10115 Berlin (U-Bahn U8 oder Tram 18, M5, M8, M10 bis Naturkundemuseum)
Kosten: Eintritt frei für schwerbehin­derte Personen und ihre Begleitung
Anmeldung: Tel. 030 200 57-1844, E-Mail: brechtweigelmuseum[at]adk.de

Donnerstag, 7. Dezember 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Samstag, 9. Dezember 2023 - 13:00

Ungehindert - Führung durch die Ethnologische Sammlungen

Durch das Erfühlen zahlreicher „Zwei-Sinne Stationen“, die in den Ausstellungsräumen des Ethnologischen Museums verteilt sind, und begleitet von der entsprechenden verbalen Beschreibung, bewegt sich der Rundgang durch Kulturräume und Zeiten. Klänge und Geschichten aus unterschiedlichen Welten befördern den Dialog und den inklusiven Austausch zwischen den Besucher*innen. So werden subjektive, sinnliche und emotionale Assoziationen zum gemeinsamen Nenner für den Streifzug durch die Sammlung. Mit dem Einsatz von Materialien, die in den originalen Werken zu finden sind, können der Gestaltung und der Herstellungsart nachgespürt werden. Besondere Erlebnisse wie das Betreten eines Clubhauses aus Palau oder eines Bootes aus Fidji machen aus dem Rundgang im Museum eine außerordentliche Begegnung mit verschiedenen Gesellschaften.

Ort: Kassenbereich im Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin (U-Bahn U5 bis Museumsinsel)
Dauer: 120 Minuten
Preis: 8,00 Euro, Begleitpersonen frei
Anmeldung: Tel. 030 99 211 89 89

Samstag, 9. Dezember 2023 - 14:00

Tastführung: Pyramiden und wundersame Märchen

Pyramiden und andere Grabanlagen sind eindrucksvolle Bauwerke des Alten Ägypten. Sie erkunden drei Mastabas, Grabbauten der hohen ägyptischen Beamten. Dabei betasten Sie die Staute eines der wichtigsten Beamten des Alten Reiches sowie weitere Objekte. Außerdem hören Sie Geschichten von Zauberern und Wundern aus dem Papyrus Westcar, einem berühmten Werk der altägyptischen Literatur.

Treffpunkt: Besucherinformation Neues Museum, Sammlung Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, oberes Foyer James-Simon-Galerie, 10178 Berlin (U-Bahn U5 bis Museumsinsel, S-Bahn bis Friedrichstraße oder Hackescher Markt, Tram 12, M1 bis Am Kupfergraben, Bus bis Lustgarten, Staatsoper oder Friedrichstraße)
Dauer: 120 Minuten
Kosten: Führung inklusive Eintritt 15,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro, Be­gleitperson frei.
Ticketbuchung: https://shop.smb.museum/#/product/event/109211?date=2023-12-09&date_id=239632&lang=de

Donnerstag, 14. Dezember 2023 - 11:00

Der satan­archäo­lü­gen­ialko­höllische Wunschpunsch im Theater an der Parkaue

Ein rasantes Abenteuer über die Rettung der Welt in allerletzter Sekunde und die Überzeugung, dass es nie zu spät ist, für das Richtige zu kämpfen.

Der Kinderbuchklassiker von Michael Ende beschreibt mit märchenhaften Charakteren einen Kampf zwischen Gut und Böse, Allgemeinwohl und Eigennutz, Natur und Mensch. Ein absurdes und spannendes Familienstück inszeniert von Mathias Spaan.

Ort: Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin (S- und U-Bahn U5 bis Frankfurter Allee, Tram 16, M13 bis Rathaus Lichtenberg)
Beginn: Tastführung ab 9:30 Uhr, Stück ab 11 Uhr
Kosten: 13,00 Euro / ermäßigt 9,00 Euro; Karten für Kinder: 7,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 55 77 52 52, E-Mail: service[at]parkaue.de

Donnerstag, 14. Dezember 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Mittwoch, 20. Dezember 2023 - 18:00

Telefonführung Wolf Biermann

Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum thematisiert Wolf Biermann vor dem Hintergrund der besonderen Stellung, die die Kultur in der DDR einnahm. Sie folgt dem Werdegang des Liedermachers von seiner Übersiedelung in die DDR über erste künstlerische Erfolge bis zum Auftrittsverbot und schließlich seiner Ausbürgerung.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: 5,00 Euro
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder -751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Donnerstag, 21. Dezember 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Samstag, 23. Dezember 2023 - 16:00

Der satan­archäo­lü­gen­ialko­höllische Wunschpunsch im Theater an der Parkaue

Ein rasantes Abenteuer über die Rettung der Welt in allerletzter Sekunde und die Überzeugung, dass es nie zu spät ist, für das Richtige zu kämpfen.

Der Kinderbuchklassiker von Michael Ende beschreibt mit märchenhaften Charakteren einen Kampf zwischen Gut und Böse, Allgemeinwohl und Eigennutz, Natur und Mensch. Ein absurdes und spannendes Familienstück inszeniert von Mathias Spaan.

Ort: Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin (S- und U-Bahn U5 bis Frankfurter Allee, Tram 16, M13 bis Rathaus Lichtenberg)
Beginn: Tastführung ab 14:30 Uhr, Stück ab 16 Uhr
Kosten: 13,00 Euro / ermäßigt 9,00 Euro; Karten für Kinder: 7,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 55 77 52 52, E-Mail: service[at]parkaue.de

Donnerstag, 28. Dezember 2023 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Donnerstag, 4. Januar 2024 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Donnerstag, 11. Januar 2024 - 16:00

Chorprobe

Unter Leitung von Tal Koch treffen sich blinde, sehbehinderte und sehende Menschen wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Wer Interesse hat, kann jederzeit dazu kommen.

Treffpunkt: Saal im ABSV, Auerbachstr. 7, 14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: keine
Anmeldung für neue Sängerinnen und Sänger: Tel. 030 895 88-0, E-Mail: freizeit[at]absv.de

Samstag, 13. Januar 2024 - 11:00

Inklusive Führung: Edvard Munch und Berlin

Der norwegische Maler Edvard Munch gilt als Wegbereiter der Moderne in Berlin. Hier lebte und arbeitete der Künstler zur Jahrhundertwende.

Ausgehend von seinen Malereien und Druckgrafiken gehen wir in der Führung der Frage nach, was ihn dazu brachte, zu dieser Zeit an diesem Ort diesen künstlerischen Ausdruck zu entwickeln. Seine Arbeiten zeichnen sich durch einen intensiven Farbauftrag und eine oft skizzenhafte Malweise aus. Lässt sich daraus sein großer Einfluss auf Berliner Künstler*innen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erklären?

Die Führung lädt alle Teilnehmenden zum Mitmachen und Diskutieren ein. Ausführliche Bildbeschreibungen lassen die Werke Munchs und seiner Zeitgenoss*innen lebendig werden. Tastobjekte vermitteln einen Eindruck von den Motiven ausgewählter Bilder in der Ausstellung.

Tandemführung mit Christine Rieger und Markus Strieder

Ort: Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124–128, 10969 Berlin
Dauer: 120 min
Kosten: Museumseintritt 15,00 Euro, ermäßigt 9,00 Euro
Anmeldung: Museumsdienst Berlin, Tel. 030 24 74 98 88, E-Mail: museumsdienst[at]kulturprojekte.berlin

Samstag, 24. Februar 2024 - 13:00

Führung mit Objektbeschreibungen: Roads not Taken, Deutsches Historisches Museum

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 3,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Donnerstag, 21. März 2024 - 15:00

Tastführung – Bismarck-Streit

Kultfigur und Denkmalsturz in einer interaktiven Ausstellung. Ausstellungsüberblick und Bismarck zum Anfassen.

Ort: Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin (Bus X33 bis Zitadelle Spandau oder U7 bis Zitadelle)
Eintritt ist frei, Begleitperson ist kostenlos
Anmeldung bis 2 Tage vorher: Tel. 030 35 49 44-445, E-Mail: christina.buech[at]zitadelle-berlin.de

Samstag, 25. Mai 2024 - 13:00

Führung mit Objektbeschreibungen: Roads not Taken, Deutsches Historisches Museum

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 3,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Samstag, 24. August 2024 - 13:00

Führung mit Objektbeschreibungen: Roads not Taken, Deutsches Historisches Museum

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 3,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Samstag, 23. November 2024 - 13:00

Führung mit Objektbeschreibungen: Roads not Taken, Deutsches Historisches Museum

Referentinnen und Referenten beschreiben im Ausstellungsrundgang detailliert Raumarchitektur und ausgewählte Objekte. Eine Kombination aus Hören und Tasten ermöglicht es blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sich mit verschiedenen Zäsuren in der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Ausstellung beginnt im Jahr 1989 mit der Friedlichen Revolution in der DDR und endet im Jahr 1848, als Deutschland erstmals den demokratischen Aufbruch wagte. Inklusive und interaktive Stationen bieten Angebote zum Ausprobieren, Begreifen und Spielen. Die taktile Umsetzung des Gemäldes „Selbstportraits im Verstecke“ des jüdisch deutschen Malers Felix Nussbaum ermöglicht es den Besuchenden eines seiner berühmtesten Werke erfahrbar zu machen. Während des Rundgangs besteht die Möglichkeit des Austauschs.

Treffpunkt: Kassenbereich Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Zugang zum Pei-Bau über Straße „Hinter dem Gießhaus“ (U5 Museumsinsel, Busse 100, 300 bis Staatsoper)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: Eintritt 3,00 Euro; Führung 3,00 Euro; Begleitperson frei
Anmeldung: Tel. 030 203 04-750 oder 030 203 04-751, E-Mail: fuehrung[at]dhm.de

Straßensituation, Blinde und Begleitung gehen über Zebrastreifen